Schwarze Cabs werden grün

Bald Elektro-Taxis in London

Londons berühmte schwarze Retro-Taxis gehören ebenso zum Statdbild wie der Buckingham Palast oder die Houses of Parliament, aber genauso die Umweltverschmutzung, die sie auch verursachen. Denn die seit mehreren Generationen eingebauten Dieselmotoren sind wegen ihrer Widerstandsfähigkeit ausgewählt worden — sie überstehen Hunderttausende von Meilen — nicht wegen ihrer Sauberkeit. Insgesamt tragen die veralteten Diesel gemeinsam mit anderen Quellen viel zur Londoner Innenstadtverschmutzung bei. Eine grüne Lösung erscheint immer wichtiger – da kommt das elektrische Ecotive Metrocab ins Spiel. weiterlesen…

Plan N 2.0 für Netzausbau

Forum Netzintegration übergibt Empfehlungen an Regierung

Das Forum Netzintegration hat am 28.01.2014 in der Landesvertretung Baden-Württemberg seine neuen Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Stromnetze im Rahmen der Energiewende an die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (BMUB) und Staatssekretär Rainer Baake (BMWi) übergeben. Das Dialogforum wurde 2008 von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) initiiert und hatte der damaligen Bundesregierung im Jahr 2010 erste Handlungsvorschläge zum konfliktarmen Umbau der Stromtrassen gemacht. weiterlesen…

Töpfer: „Energiewende-Fahne auf Halbmast“

Kritik am Koalitionsvertrag: „Für engagierte Umsetzung sehr enttäuschend“

Der Ex-Bundesumweltminister und frühere UNEP-Direktor Klaus Töpfer übte in einem Rundfunk-Interview starke Kritik am Koalitionsvertrag. Dem Sender MDR Info gegenüber sagte Töpfer, heute Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS – Institut für fortgeschrittene Nachhaltigkeitsforschung) in Potsdam, das Regierungsprogramm der Großen Koalition sei „für eine engagierte Umsetzung der Energiewende sehr enttäuschend“. Die im Kapitel 1.4 beschriebenen Pläne der neuen Bundesregierung machten nicht klar, wie die Stromversorgung ohne Braunkohle sichergestellt werden solle. Gas sei besser geeignet, um von den erneuerbaren Energien ausgelöste Schwankungen im Stromnetz auszugleichen, weil es in Bezug auf den Klimawandel besser und auch eher gesellschaftlich akzeptiert sei. weiterlesen…

Möglicher Ersatz für Platin

Neuer Katalysator für Brennstoffzelle

Brennstoffzellen gelten als ein wichtiger Baustein der Energiewende, da sie elektrische Energie liefern, ohne zunächst aus fossilen Brennstoffen Hitze und Dampf erzeugen zu müssen. Vielmehr erzeugen sie die Energie direkt aus einer Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser. Deshalb können sie effizienter Energie erzeugen als Kohle- oder Gaskraftwerke. Heutige Brennstoffzellen brauchen allerdings für diese Reaktion teures Platin als Katalysator, was ihre breite Anwendung einschränkt. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart hat sich von der Natur inspirieren lassen und einen alternativen Katalysator entwickelt. Er besteht aus organischen Molekülen sowie Eisen bzw. Mangan auf einer Metallunterlage. Diese Materialien sind günstiger und leichter verfügbar als Platin. weiterlesen…

Organische Medien senken Temperatur

Spitzentemperaturen in Kollektoren begrenzen

Die Stagnationstemperatur für Vakuumröhren-Kollektoren kann bis auf 300°C ansteigen. Das belastet die Bauteile stark. Forscher des Instituts für Solarenergieforschung in Hameln setzten in einem eigens entwickelten Prüfstand für Wärmerohre gezielt organische Medien ein, wie etwa Aceton oder Butan. Dadurch wird bei weiterhin hohem Wirkungsgrad diese Temperatur auf 140°C gesenkt. Aluminium-Wärmerohre ersetzen zudem den Einsatz von teurem Kupfer. weiterlesen…

„Es gibt viel zu tun – Energiewende zum Erfolg führen“

Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahreswechsel 2013/2014

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Jahreswechsel ist traditionell ein Zeitpunkt guter Vorsätze. Vielleicht nehmen Sie sich gerade vor, mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu machen oder mehr Zeit für die Familie zu haben. Ich selbst nehme mir eigentlich immer vor, mehr an die frische Luft zu kommen – auch das sicher ein Klassiker unter den guten Vorsätzen. weiterlesen…

Windenergie unter Tage speichern?

BINE: Bergwerke als Pumpspeicherkraftwerke nutzen

Im deutschen Stromnetz sind Pumpspeicherkraftwerke eine feste Größe: Durch sie können momentane Stromüberschüsse gespeichert werden und bei Nachfragespitzen liefern sie schnell Strom. Das BINE-Projektinfo „Windenergie unter Tage speichern“ (18/2013) stellt ein Konzept vor, wie sich stillgelegte Erzbergwerke als Pumpspeicherkraftwerke nutzen lassen. Diese untertägigen Stromspeicher könnten die Speicherkapazitäten im Netz beträchtlich erweitern. Anders als bei den bisherigen oberirdischen Anlagen würden dabei massive Eingriffe in das Landschaftsbild vermieden.
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Haifischhaut-Lack für Windflügel

Entwicklung aus dem Fraunhofer IFAM – leistungssteigernd und leise

Mehr Leistung und weniger Lärm sollen Windenergieanlagen erzeugen, wenn für die Rotorblätter eine bestimmte Lacksorte verwendet wird: Sogenannter Haifischhaut-Lack. Das haben Untersuchungen im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, ergeben. Dort wurde das Riblet-Lacksystem entwickelt und hat einer Mitteilung folgend „zu erfolgsversprechenden Ergebnissen geführt“ – Titel: „Haifischhautlack aus dem Fraunhofer IFAM beflügelt Windenergieanlagen“. weiterlesen…

Öko-Institut zweifelt an Öko-Treibstoffen

Strombasierte Kraftstoffe im Vergleich – Stand heute und Langfristperspektive

Das Freiburger Öko-Institut zieht in einem Working Paper (1/2013) die allgemeine Überzeugung in Zweifel, die neuen Treibstoffe seien grundsätzlich umweltfreundlich. Die Herstellung und Nutzung von strombasierten Treibstoffen im Verkehrssektor sei „mit hohen elektrischen Energieverlusten verbunden“, heißt es in der Studie, zu viel Energie gehe bei der Produktion von Wasserstoff oder künstlichem Erdgas verloren, und der Strommix sei noch zu sehr von fossilen Energieträgern abhängig. weiterlesen…