Thermo-chemische Batterie 2015 fertig

Hochleistungswärmespeicher für Privathaushalte

Das Kompetenztandem „Thermische Batterie“ an der Leuphana-Universität Oldenburg entwickelt – besonders für Privathaushalte – seit Oktober 2011 einen kompakten chemischen Wärmespeicher. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Wolfgang Ruck und Dr. Thomas Schmidt vom Institut für Umweltchemieverwendet dazu, ähnlich wie bei elektrischen Batterien, reversible chemische Reaktionen zur Wärmespeicherung. Die Vorteile des Inkubatorspeichers liegen in seiner hohen Energiedichte und der Möglichkeit, ein breites Temperaturspektrum abzudecken. Auch über große Zeiträume hinweg kann Wärme nahezu verlustfrei gespeichert werden. weiterlesen…

Vattenfall will CO2-Ausstoß in Berlin halbieren

Wärmespeicher am Kraftwerk Reuter: Baubeginn 2014 – Inbetriebnahme 2016

„Mindestens halbieren“ will das Energieunternehmen Vattenfall den CO2-Ausstoß in der Hauptsdtadt bis 2020 im Vergleich zu 1990. Eine Maßnahme dazu: Der Bau eines Fernwärmespeichers am Spandauer Standort Reuter West. Voraussichtlich ab 2016 soll der Speicher im Berliner Nordwesten installiert sein und den CO2-Ausstoß in Vattenfalls Berliner Anlagenverbund um knapp 100.000 Tonnen pro Jahr senken – so die Planungen von Vattenfall, noch Berlins größter Energieversorger. weiterlesen…

„Protect our Winters!“

Bevor alles wegschmilzt: Klimaschutz der Wintersportler

Die Süddeutsche Zeitung weist auf eine Klimaschutz-Initiative der Wintersportler hin –  „Protect our Winters„: „Weg von Maschinenschnee-Pisten und Kunsteis: Unter Wintersportlern wächst das Bewusstsein dafür, dass der Klimawandel ihren natürlichen Lebensraum gefährdet. Die Initiative Protect Our Winters zeigt, dass es Athleten gibt, die nicht nur um Medaillen kämpfen wollen.“ weiterlesen…

Vom rechten Maß

Suffizienz als Schlüssel zu mehr Lebensglück und Umweltschutz – Nr. 135 von „Politische Ökologie“ erschienen

Die Kultur des „Weniger ist mehr“ ist noch nicht in der gesellschaftlichen Mitte angekommen, Appelle ans Maßhalten gelten als geschäftsschädigend. Deshalb setzt die Politik lieber auf umweltfreundliche Technologien und Energieeffizienz statt auf Suffizienz. Dennoch befreien sich immer mehr Menschen vom Materialismus, ignorieren das Steigerungsdogma und orientieren sich an Genügsamkeit und Ressourcenschonung. weiterlesen…

Fracking – rein wirtschaftlich gesehen

EWI-Studie untersucht unkonventionelles Erdgas in Europa

In einer aktuellen Studie beschäftigt sich das Energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln (EWI) mit den Auswirkungen einer möglichen Schiefergasrevolution in Europa. In den USA habe diese zu einer signifikanten Reduktion des US-Großhandelspreises für Erdga geführt. In der direkten Folge wechselten die USA von einer kohle- zu einer stärker gasbasierten Stromproduktion. Die nun nicht mehr nachgefragte amerikanische Kohle, suchte nach neuen Abnehmern in anderen Teilen der Welt und habe damit den Einbruch der europäischen Kohleimportpreise beschleunigt. Der reduzierte Großhandelspreis für Gas sei außerdem ein Produktionskostenvorteil für die US Wirtschaft, der aufgrund von Produktionsverlagerungen eine langfristig steigende Gasnachfrage der amerikanischen Industrie zur Folge haben könnte. weiterlesen…

„Große Koalition darf Energiewende nicht verspielen“

Lese-Empfehlung: Claudia Kemfert in Huffington Post

Die Energieökonomin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und politische Beraterin deutscher und europäischer Energiepolitiker warnt die neue Bundesregierung davor, die Energiewende zu verspielen. Sie sei unter Beschuss, habe ein Imageproblem: zu teuer, die Wirtschaft leide, wir verschenken Strom und konventionelle Kraftwerke müssen abgeschaltet werden. Die EU hat ein Beihilfeverfahren eingeleitet und will das EEG kippen. weiterlesen…

Eurosolar mahnt klaren Kurs der Regierung an

Analyse des K-Vertrags: Große Koalition noch ohne klaren Kurs in der Energiepolitik

In einer Analyse des Koalitionsvertrags moniert die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR den fehlenden klaren Kurs der Großen Koalition in der Energiepolitik. „Der Koalitionsvertrag beruht an vielen Stellen auf falschen Annahmen und ist widersprüchlich“, erklärt der Vorsitzende von EUROSOLAR Deutschland, Axel Berg, in einer Pressemitteilung. Der wesentliche Fehler des Koalitionsvertrags bestehe in der Annahme, es sei der Zubau dezentraler Erneuerbarer Energien gewesen, der mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine Kostendynamik ausgelöst habe. „Die tatsächlichen Energiekostentreiber, Heizöl und Autokraftstoff werden jedoch im Koalitionsvertrag gar nicht als solche angesprochen“, so Berg. weiterlesen…

EWI: Optimierungsmodell für Stromerzeugungssystem

MORE kann mehr

Mit dem Modell MORE (Market Optimization for Electricity with Redispatch in Europe) hat das Energiewirtschaftliche Institut der Uni Köln (EWI) ein Instrument entwickelt, das für die Berechnung vieler Szenarien im Kraftwerkseinsatz ausgelegt ist. Einzelne Kraftwerksblöcke werden mit ihren technischen Eigenschaften detailliert abgebildet. Das Modell umfasst alle elektrisch verbundenen Marktgebiete in Europa und Nordafrika und zeichnet sich durch hohe Flexibilität aus – sowohl hinsichtlich der Gebotszonen als auch der Zeiträume, die betrachtet werden sollen – so eine Pressemitteilung des EWI. weiterlesen…

BUND-Bilanz: nur Trippelschritte beim Klimaschutz

2013 – Jahr wachsenden Engagements für Agrar- und Energiewende – im Wahlkampf verquere „Veggie-Day“- und Mautdebatten – Stiefkind Klimaschutz

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stand das zurückliegende Jahr ganz im Zeichen großer Demonstrationen für eine andere Agrar- und Energiepolitik, so lässt er in einer Pressemitteilung wissen. „Das Jahr 2013 hat gezeigt, dass sich die Zivilgesellschaft wieder deutlich sichtbar einmischt, wenn es um den Schutz unserer Lebensgrundlagen geht“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in einer Jahresbilanz. weiterlesen…

Vom ElterngeldPlus bis zur Ressourcenproduktivität

Friedrich-Ebert-Stiftung: Fortschrittsforum schließt Arbeit ab – vielfältige Ergebnisse

„Wie wollen wir künftig leben?“ Diese Frage stand vor zwei Jahren am Anfang eines Großexperiments der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit rund 100 Expertinnen und Experten wurde nicht nur die Arbeit der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ begleitet, sondern auch versucht, die Antwort auf die Frage zu geben, was heute Fortschritt bedeutet. Welche Erkenntnisse gewannen die Verantwortlichen in der Retrospektive aus ihrer Arbeit? In einem Abschieds-Newsletter zogen die Redakteure Mirco Kaesberg und Dominic Schwickert am 23.12.2013 Bilanz. weiterlesen…