UBA: CO2-Ausstoß pro kWh steigt

Von 570 Gramm CO2 pro Kilowattstunde (2011) auf 601 g (2012)

Der Indikator „direkte CO2-Emissionen je Kilowattstunde Strom“ wird auch als „Emissionsfaktor“ oder spezifische Emission bezeichnet. Er charakterisiert die Klimaverträglichkeit der Stromerzeugung. Für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom wurden in Deutschland im Jahr 2011 durchschnittlich 564 Gramm Kohlendioxid freigesetzt. Hierbei ist der Stromhandelssaldo nicht berücksichtigt. Im Vergleich dazu ergibt sich unter Berücksichtigung des Stromhandelssaldos für den Inlandsstromverbrauch ein Wert von 570 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. Eine Schätzung für 2012 weist 601 Gramm pro Kilowattstunde für den inländischen Stromverbrauch aus. weiterlesen…

IHS: Weltweiter PV-Markt 2014 bei 40-45 GW

Speicher-Markt wächst – mehr Investitionen in Produktionsanlagen

In einer jüngsten Studie rechnet die US-Analyse-Firma IHS damit, dass der weltweite Photovoltaik-Markt 2014 im zweistelligen Prozentbereich auf 40-45 Gigawatt wächst. Der Markt der Speicher für PV-Anlagen werde sich vervierfachen, und die PV-Industrie wieder mehr in Produktionsanlagen investieren. Die anhaltenden Überkapazitäten bei Solarmodulen würden jedoch dazu führen, dass der durchschnittliche Verkaufspreis nächstes Jahr um 10 % sinke. Das verhindere, dass die Gewinnmargen größer werden. Zitiert nach Solarserver. weiterlesen…

Fortschritt bei Konversion

Durchbruch bei Forschung über synthetischem Sprit?  Kiefernholz-Verwertung billiger und effizienter

Erfolge in der Erforschung synthetischer Treibstoffe aus Biomasse teilten Forscher der amerikanischen Purdue University  in West Lafayette, Indiana, mit: In Tests konvertierten sie große Partikel von Kiefernholz-Kohle zu Biogas. „Diese Forschung ist ein Beitrag eine nachhaltigere Wirtschaft mit synthetischem Treibstoff zu erreichen“, sagt Indraneel Sircar, Co-Autor des wissenschaftlichen Reports zu den Versuchsergebnissen, die im März im Journal Fuel veröffentlicht werden. weiterlesen…

Weltweiter Katalysator für erneuerbare Energien

Geografische Daten für die Nutzung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern sammeln

Die Weltbank hat ein internationales Programm gestartet, das geografische Daten für die Nutzung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern sammeln soll. Die Bank sieht darin einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Zugang armer Bevölkerungsschichten zu sauberer Energie. Das Generalsekretariat der Vereinten Nationen kündigte darüber hinaus an, bis April 2014 genaue Fahrpläne für den Ausbau erneuerbarer Energien in einem Dutzend Entwicklungsländer vorzulegen. weiterlesen…

Warum organische Solarzellen altern

Deutsche Forscher haben Antwort gefunden (Lesehinweis)

Für viele Experten sind sogenannte organische Solarzellen die Zukunft der Stromversorgung. Die seien konkurrenzlos preiswert, weil sie mit modifizierten Tintenstrahldruckern hergestellt werden und mit minimalen Materialkosten hinkommen, schreibt Wolfgang Kempkens in Wiwo Green. weiterlesen…

Strafanzeige gegen Roland Koch – Ermittlungen

Er hatte dazu aufgerufen, Steine auf PV-Anlagen zu werfen

Der ehemalige hessische Ministerpräsident und jetzige Vorstandschef des Baukonzerns Bilfinger hat auf einer öffentlichen Veranstaltung dazu aufgerufen, Steine auf Photovoltaik-Anlagen zu werfen, um den Solarboom zu beenden. Ein Photovoltaik-Anlagenbetreiber erstattete daraufhin Strafanzeige gegen Koch. Bilfinger bestreitet, dass es sich bei Kochs Äußerung um einen Aufruf zur Gewalt gehandelt habe. Das berichtet das pv-magazine. weiterlesen…

Hinrichs-Rahlwes: Energiewende nicht mehr aufhaltbar

EREC– und EREF-Präsident Rainer Hinrichs-Rahlwes hält im Solarify-Selbst-Gespräch die Energiewende für nicht mehr aufhaltbar. Denn weltweit würden immer mehr „Ziele und Politiken für Erneuerbare entwickelt“.

Das BEE-Vorstandsmitglied bestreitet, dass sich überall Widerstand rege, längst sei es „nicht mehr ernsthaft bestreitbar, dass eine vollständig auf Erneuerbaren Energien basierende nachhaltige und sichere Energieversorgung möglich“ sei – die Integration erneuerbarer Energien mache „große Fortschritte“. Allerdings gebe es in der EU dringenden Handlungsbedarf. Das Ziel von 45% Erneuerbaren bis 2030 in Europa sei längst überfällig – der neuen Bundesregierung komme hier große Bedeutung zu. weiterlesen…

Selbst am kürzesten Tag des Jahres liefern Erneuerbare Energien reichlich Strom

AEE: „Zusammenspiel der Erneuerbaren auch in dunkler Jahreszeit erfolgreich“

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) teilt mit: „Auch in der Vorweihnachtszeit ist auf die Erneuerbaren Energien Verlass – Sonne, Wind, Bioenergie. Erd- und Umweltwärme sowie Wasserkraft konnten in den vergangenen Jahren auch während der kürzesten Wintertage µihren Anteil an der Stromversorgung kontinuierlich auf insgesamt 25 Prozent steigern. Mit jedem Zuwachs regenerativen Stroms wird die Prognose renommierter Wissenschaftler wahrscheinlicher, die eine ganzjährige, vollständig erneuerbare Stromversorgung in Aussicht stellen. weiterlesen…

Widerstand schlägt Wellen

Verständnis wächst, unter welchen Bedingungen Supraleitung entsteht und wie sie sich bei praxistauglichen Temperaturen realisieren lässt

Auch die Physik kann Hinweise zum Energiesparen geben. Eine internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Zentrums für Quantenmaterialien, das die Max Planck Gesellschaft gemeinsam mit der University of British Columbia (Kanada) betreibt, kann Materialwissenschaftlern nun Tipps für die Entwicklung von Hochtemperatur-Supraleitern geben, damit diese den Namen auch verdienen. Derzeit firmieren unter diesem Titel etwa keramische Kuprate, die ihren elektrischen Widerstand zwar bei deutlich höheren Temperaturen verlieren als konventionelle Supraleiter, aber immer noch weit unter dem Gefrierpunkt von Wasser. weiterlesen…