Sichere Stromversorgung mit 100% EE möglich

Forschungsprojekt „Kombikraftwerk 2“ demonstriert Machbarkeit

Schon vor einigen Jahren wurde mit dem ersten Kombikraftwerks-Projekt gezeigt, dass die Erneuerbaren Energien den Strombedarf Deutschlands in einigen Jahrzehnten jederzeit vollständig decken können. Die Ergebnisse des Folgeprojekts Kombikraftwerk 2 belegen nun, dass auch die Netzstabilität in einer vollständig erneuerbaren Stromversorgung sichergestellt werden kann. Das könnte etwa Mitte des Jahrhunderts den Einsatz konventioneller Energieträger überflüssig machen, wenn das System technisch und regulatorisch entsprechend weiterentwickelt wird. weiterlesen…

CO2 anschaulich gemacht

Gastbeitrag von Ulrich Wiegel*)

Ob eine Klimadynamik wie heute in Urzeiten schon einmal aufgetreten ist, erscheint weniger wichtig als die Frage, welche Folgen sie für unsere hochsensible Zivilisation haben kann, Für derartige Prognosen können immer nur zurückliegende Entwicklungen in die Zukunft projiziert werden, mit bestimmten Annahmen. Daher ist eine Prognose in der Gegenwart nie beweisbar, dazu fehlt die zukünftige Realität. Wenn die Prognose unangenehm ist, werten wir gern ihre Nichtbeweisbarkeit als Beweis des Gegenteils. Sehr beliebt, nur unlogisch. Auch vor Gericht gilt bei nicht beweisbarer Schuld des Angeklagten lediglich die Vermutung der Unschuld, bewiesen ist sie damit nicht.
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Planungstool für Netzausbau in Entwicklung

Forschungsprojekt entwickelt Planungstool für Netzausbau

Der ideale Verlauf einer Stromtrasse hängt von vielen Faktoren ab. Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund arbeiten gemeinsam mit dem Netzbetreiber Amprion arbeiten an,  einer Bewertungsfunktion, ein mathematisches Modell zur Bewertung der Kriterien des idealen Verlaufs einer Stromtrasse. Das Forschungsprojekt Stromnetzplanung soll es Planern mittels eines computergestützten Planungstools ermöglichen, verschiedene Trassenverläufe objektiv zu bewerten, Varianten zu visualisieren und schneller Kompromisse zu erarbeiten. weiterlesen…

Wir verlieren den Boden unter den Füßen

Appell des IASS und der Kampagne „Rettet unsere Böden“ zur 2.Global Soil Week: Versiegelung stoppen. Böden in Städten wieder fruchtbar machen!

Zum Auftakt der 2. Global Soil Week (vom 27.10. bis 31.10.2013) hat IASS-Exekutivdirektor Prof. Klaus Töpfer gemeinsam mit Volkert Engelsman und Vandana Shiva von der Kampagne „Rettet unsere Böden“ versiegelten Boden am Potsdamer Platz in Berlin aufgebrochen und Gemüse gepflanzt. Mit ihrer symbolischen Aktion machten sie auf gravierende Konsequenzen der zunehmenden Versiegelung aufmerksam: Böden verschwinden, die lebenswichtig sind für unsere Nahrungsproduktion, die Aufnahme und Filterung von Wasser, die Speicherung von Kohlenstoff sowie – besonders in Städten – für die Filterung von Schadstoffen aus der Luft. weiterlesen…

Ein Beispiel zur Global Soil Week: Kolumbien

Orinoco-Savanne: Bäume als Regenmacher in der Steppe

Vor eineinhalb Jahren beschrieb im ithaka-journal ein Artikel anschaulich eine Möglichkeit beschrieb, wie in Kolumbien der Steppe das Land zurück gewonnen und wieder fruchtbar gemacht wurde. „Noch vor 25 Jahren herrschte trostlose Steppe im kolumbianischen Las Gaviotas“, so die Autoren Haiko Pieplow und Ute Scheub: „Heute wachsen wieder Waldgärten auf über 8000 ha, und mit dem Wald kehrte auch der Regen zurück. So ernährt der Wald bereits über 200 Familien, die neben veredelten Produkten aus den Waldgärten inzwischen sogar Trinkwasser in die Hauptstadt verkaufen.“ weiterlesen…

Wälder in der Wüste pflanzen

Zweites Beispiel zur Global Soil Week

von Hans-Peter Schmidt

Würden in der Sahara und der australischen Wüste wieder Wälder wachsen, könnte jedes Jahr soviel CO2 aus der Atmosphäre entzogen werden, wie die Menschheit derzeit durch ihren Lebensstil verursacht. Neue Klimamodelle zeigen, dass die Pflanzung und nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern in den meeresnahen Wüsten eine der wirkungsvollsten Maßnahmen gegen den Klimawandel sein könnte. weiterlesen…

Erster Spatenstich für Windgas-Einspeisung

„ENERTRAG und Greenpeace Energy lösen ein wesentliches Problem der Energiewende“

Mit dem ersten Spatenstich für den Anschluss ans nationale Gasnetz hat am 28.10.2013 die gemeinsame Wasserstoff-Zukunft von Greenpeace Energy und ENERTRAG begonnen – so eine gemeinsame Pressemitteilung der beiden Unternehmen. Über eine kurze Stichleitung können ab 2014 bis zu 400.000 Kubikmeter erneuerbarer und klimaneutral mit Windstrom erzeugter Wasserstoff pro Jahr ins Erdgasnetz eingespeist werden. Mit dem überschüssigen Strom aus Windkraftanlagen wird mittels Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten – sogenanntes Windgas. Die Investitionen für den Anschluss an das Gasnetz belaufen sich laut Müller auf bis zu 250.000 Euro. weiterlesen…

NRW: Hausgemachte Probleme

Energiewende: Remmel will Konzernen und Kommunen nicht helfen

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hält viele Probleme der Stromkonzerne und der Kommunen mit der Energiewende für „hausgemacht“. Viele komunale Haushalte im Land leiden nämlich daran, dass sie Beteiligungen an fossilen Energieerzeugungsarten halten, die soeben stark an Wert verlieren. Remmel fragte rhetorisch: „Gab es irgendeine Anweisung der Landesregierung, RWE-Aktien zu halten oder bei der Steag einzusteigen? Nicht dass ich wüsste“, sagte der Minister der WirtschaftsWoche. Damit müssten die Städte alleine klarkommen. weiterlesen…

Prinz-von-Asturien-Preis für Gruss und MPG

Ein Ereignis mit politischer Strahlkraft – zumindest in Spanien

Vier junge Nachwuchswissenschaftler aus Argentinien, Südkorea, Österreich und Deutschland haben gemeinsam mit Präsident Peter Gruss den Prinz-von-Asturien-Preis für Internationale Zusammenarbeit in Oviedo erhalten. Während die Preisverleihung in Spanien einer der Hauptberichtspunkte in den Medien war, blieb er in Deutschland vollkommen unbeachtet – trotz eines deutschen Preisträgers: der Max-Planck-Gesellschaft. weiterlesen…

Einspeisevergütung befördert PV-Zubau

IEA-Trendreport

Die Internationale Energieagentur IEA  hat ihren 18. Bericht Trends in Photovoltaic Applications mit Daten zu den PV-Märkten, der Solarindustrie sowie der Solarförderung und den Forschungsbemühungen in 23 Ländern für 2012 veröffentlicht. Für weitere wichtige PV-Märkte gibt es Schätzungen zu den Themenfeldern. Nach den Erhebungen der IEA sind 2012 rund 30 GW in den ausgewerteten Ländern zugebaut worden. 61 Prozent der neu installierten Leistung sei der Förderung durch Photovoltaik-Einspeisevergütungen („Feed-In-Tariffs“) zu verdanken. weiterlesen…