Energie aus Holz

Neues Verfahren zur umweltfreundlichen [[H2]]-Produktion

Forscher der TU Wien und Bioenergy 2020+ haben ein dreistufiges Verfahren entwickelt, mit dem sich Wasserstoff aus Holz herstellen lässt. Nebenbei entsteht dabei außerdem Strom und Wärme: Verbrennungsmotoren emittieren klimaschädliches [[CO2]], Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen hingegen hinterlassen lediglich Wasserdampf. Wie umweltfreundlich Brennstoffzellen allerdings tatsächlich sind, hängt immer davon ab, wie der Wasserstoff ursprünglich gewonnen wurde. Die TU Wien und Bioenergy2020+ entwickelten nun am Biomassekraftwerk in Oberwart ein dreistufiges Verfahren, aus Holz hochreinen Wasserstoff zu erzeugen. Nebenbei produziert die Anlage auch noch Wärme und Strom, um einen möglichst hohen Gesamt-Wirkungsgrad zu erreichen.
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Netzagentur: Reservekraftwerksbedarf für Winter 2015/16 bestätigt

Homann: „Reservekraftwerksleistung in Höhe von 4.800 MW erforderlich.“

Die Bundesnetzagentur hat heute die Prüfung des Reservekraftwerksbedarfs für den Winter 2015/16 abgeschlossen und auf Grundlage der von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) erstellten Systemanalyse einen Bedarf an Reservekraftwerken mit einer Leistung von 4.800 MW bestätigt. Der Bericht ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht. weiterlesen…

Neuer Klimachutz- und Eiffizienz-Verein gegründet

BMWi: Klimaschutz und Energieeffizienz in unternehmerischer Eigeninitiative

23 Unternehmen aus ganz Deutschland haben in unternehmerischer Eigeninitiative den Verein Klimaschutz-Unternehmen – die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft e. V. gegründet – meldet das Bundeswirtschaftsministerium. Ziel dieses deutschlandweiten und branchenübergreifenden Exzellenznetzwerks sei es, „den gegenseitigen Austausch weiter zu vertiefen und so auch in Zukunft beispielgebend dafür zu sein, dass Klimaschutz und Energieeffizienz in Unternehmen eine Erfolgsgeschichte sein kann“. weiterlesen…

H2-Tank-Netz kommt

Unternehmen beschließen Aktionsplan zum Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes

  • Bis 2023 rund 400 Wasserstoff-Tankstellen
  • Voraussetzung für Markterfolg von Brennstoffzellen initiiert
  • Investitionen von rund 350 Millionen Euro geplant
  • Aufbauplan als internationale Benchmark

Die sechs Partner der „H2 Mobility“-Initiative – Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total – haben sich auf einen Handlungsplan zum Aufbau eines landesweiten Wasserstoff-Tankstellennetzes für Brennstoffzellenfahrzeuge verständigt. Bis 2023 soll die heute 15 Tankstellen umfassende, öffentliche H2-Infrastruktur in Deutschland auf rund 400 Tankstellen ausgebaut werden. Bereits innerhalb der kommenden vier Jahre sollen die ersten 100 H2-Stationen in Betrieb gehen. Damit kann künftig eine bedarfsgerechte Versorgung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle sichergestellt werden. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung wurde von Vertretern aller beteiligten Partner unterzeichnet – teilt die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) mit. weiterlesen…

Shukdev-Buch: Wirtschaft neu denken

Vision einer neuen Unternehmenskultur:
„Corporation 2020. Warum wir Wirtschaft neu denken müssen“

Unternehmen sind die Grundbausteine der Wirtschaft. Doch wie müssen sie aussehen, um eine Green Economy zu ermöglichen und zu befördern? Sie bilanzieren und versteuern die Kosten ihres Naturverbrauchs und setzen auf ehrliche, ethisch korrekte Werbung. Die Zeiten multinationaler Giganten sind vorbei, ebenso die extensive Überschuldung durch unbegrenzte Aufnahme von Fremdkapital. In „Corporation 2020. Warum wir Wirtschaft neu denken müssen“, das am 30.09.2013 im oekom verlag erschien, erläutert Pavan Sukhdev, ehemaliger Top-Manager der Deutschen Bank, seine Vision einer neuen Unternehmenskultur. weiterlesen…

Ausführliche Fassung des IPCC-Berichts – Stimmen

Latif kritisiert Bundesregierung – Levermann präzisiert Meeres-Anstieg

In Stockholm veröffentlichte der Welt-Klimarat der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) am 30.09.2013 die ausführliche Fassung des ersten Teils seines umfassenden Sachstandsberichts. Schon aus der Kurzfassung war hervorgegangen, dass die Meeresspiegel schneller zu steigen drohen als bisher angenommen – allerdings wurden die Zahlen korrigiert – statt 26-82 seien es 50-100 cm, stellte der Klimaforscher Levermann vom PIK-Potsam im Deutschlandfunk klar. Der Kieler Meeres- und Klimaforscher Latif warf der Bundesregierung Blockadepolitik vor. Auf europäischer Ebene habe Deutschland sowohl einen vernünftigen Emissionshandel als auch schärfere Grenzwerte für Auto-Abgase verhindert, sagte Latif im Deutschlandradio Kultur. weiterlesen…

Informationsangebot zum IPCC

Neues Infoportal zum Klimabericht

Am 27.09.2013 wurde der erste Teil des 5. Sachstandsbericht („Fifth Assessment Report“) des IPCC veröffentlicht (Solarify berichtete ausführlich). Bis Ende Oktober 2014 werden die Details in weiteren großen Blöcken veröffentlicht. Dazu hat der Internetdienst klimaretter.info ein neues Online-Infoportal eingerichtet: www.ipcc2014.de. Selbstbeschreibung: „Die Seiten begleiten den Prozess journalistisch, mit Berichten, Analysen, Interviews und Kommentaren.“ weiterlesen…

FFE: Energiewende vergisst Wärme und Verkehr

Forschungsstelle für Energiewirtschaft: großes Potenzial der Solarthermie

Die Energiewende war eines der beherrschenden Themen der vergangenen Legislaturperiode. Im Wahlkampf wurden bestimmte Einzelthemen zugespitzt, um griffige Wahlkampfaussagen zu generieren. Die Herausforderungen beim Umbau der Energiewirtschaft bleiben jedoch nach Ansicht der Forschungsstelle für Energiewirtschaft bestehen und müssen nun in der kommenden Legislaturperiode bewältigt werden. weiterlesen…

Grönland-Tiefsee erwärmt sich zehnmal schneller

AWI-Studie: Unterhalb von 2000 m Tiefe schnellere Erwärmung als Weltmeere

Die Tiefen der Grönlandsee erwärmen sich derzeit etwa zehnmal stärker als die Weltmeere im Mittel. Dieses Forschungsergebnis haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, jetzt in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht. Sie analysierten für ihre Studie Temperaturmessungen der Jahre 1950 bis 2010 aus den Tiefen der Grönlandsee – einem Meeresgebiet, das unmittelbar südlich des Arktischen Ozeans liegt. weiterlesen…

H2 unterirdisch

Neue Möglichkeit für Speicherung von Wind-Wasserstoff

Wasserstoff rückt mehr und mehr in den Fokus von Stromproduzenten, -versorgern, -händlern und -verbrauchern. Besonders in der Region Unterelbe könnte bis 2025 ein wachsender Markt für Wind-Wasserstoff entstehen – sagt eine Studie, die von den Ländern Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemeinsam mit mehr als 20 Unternehmen in Auftrag gegeben wurde. Daraus erhellt auch eine neue Speichermöglichkeit für Wasserstoff. weiterlesen…