Rekord: 4 GW Sonnenergie

Weltweit größtes Solarkraftwerk entsteht in Rajasthan

Zwar werden ständig neue Solarkraftwerke gebaut – aber was Indien in Rajasthan plant, ist ein Weltrekord: In der dortigen Wüste entsteht im nordwestlichsten Bundesstaat das mit weitem Abstand größte Solarkraftwerk der Welt. Es soll eine Spitzenleistung von 4000 Megawatt (4 GW) erreichen, so viel wir drei große Kernkraftwerke. Schon die erste Baustufe wird mit 1000 Megawatt alle bestehenden Solarparks übertreffen weiterlesen…

Klimawandel zu 95 Prozent wahrscheinlich

Mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit nannte der Weltklimarat (IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change) in seinem am 27.09.2013 in Stockholm präsentierten fünften Sachstandsbericht dafür, dass der Klimawandel seit den 50er Jahren größtenteils von Menschen verursacht worden ist. Die Gewissheit ist damit seit dem letzten Bericht (2007: 90 Prozent) weiter angestiegen. Noch 2001 sprachen die Wissenschaftler von nur 66 Prozent Bestimmtheit. weiterlesen…

Wie das Stromnetz robuster werden kann

Vorschlag von Agora

Agora Energiewende hat heute gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen BET einen Methodenvorschlag vorgestellt, mit dem das bislang angewandte Verfahren zur Planung der Stromübertragungsnetze weiter verbessert werden kann. Er führt sowohl zu einem robusteren Stromnetz als auch zu einem möglichst kostengünstigen Netzausbau. weiterlesen…

BDEW will Einspeisevergütungen abschaffen und Kapazitätsmarkt einführen

Branchenlösung zur Weiterentwicklung des Energiemarktes vorgelegt –
Direktvermarktung für Neuanlagen/ Energiemarkt zu dezentralem Leistungsmarkt umbauen

Die Energiewirtschaft hat eine Lösung für die zukunftsfähige Ausgestaltung des Energiemarktes vorgelegt. Das umsetzungsbereite Konzept, das im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erarbeitet wurde, besteht aus zwei Säulen. Erstens soll eine grundlegende Reform der Förderung von Erneuerbaren Energien erfolgen. Diese baut auf dem vorhandenen, aber weiter entwickelten Marktprämienmodell auf und sieht zunächst im Kern für Neuanlagen eine Pflicht zur Direktvermarktung ihres erzeugten Stroms vor. Zweitens soll ein dezentraler Leistungsmarkt geschaffen werden, in dem Versorgungssicherheitsnachweise gehandelt werden. Darüber hinaus werden flankierende Maßnahmenpakete in vier weiteren Bereichen empfohlen. weiterlesen…

Elektronen wie winzige Magneten

Helmholtz richtet Nachwuchsgruppe „Spintronik“ ein

Moderne Kommunikationsgeräte müssen immer größere Datenmengen senden und empfangen. Die mobile Telekommunikation verbraucht deshalb viel Energie und bricht häufig zusammen, wenn viele Menschen gleichzeitig ihre Apparate verwenden. Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wollen dieses Problem lösen – indem sie die Magnetisierung nanoskaliger Bauteile mittels Strom manipulieren. Speziell für dieses Projekt richtet die Helmholtz-Gemeinschaft nun die Nachwuchsgruppe „Spintronik“ ein und fördert sie mit jährlich 250.000 Euro über sechs Jahre. weiterlesen…

28 Prozent des Ackerlandes produzieren Abfall

Biotreibstoff, Umweltschäden und Lebensmittelverschwendung
von Bernhard Ahlers

Immer wenn es um das Thema „Biotreibstoff“ in den Medien geht, steht der Verursacher des weltweiten Hungers und der steigenden Nahrungsmittelpreise fest. Kirchen und Umweltverbände „verteufeln“ seit Jahren den „Agrosprit“.  Aber nicht Biosprit ist der Verursacher, wie der Report „Folgen der Nahrungsmittelverschwen-dung: Auswirkungen auf die Naturressourcen“ feststellt. weiterlesen…

CESEP 2013 in Mülheim an der Ruhr erfolgreich

Fünfte internationale Kohlenstoff-Konferenz über Energiespeicherung, -konversion und Umweltschutz

Vom 23. bis 26.09.2013 lief in Mülheim an der Ruhr die CESEP ’13 (Conference on Carbons for Energy Storage/Conversion and Environment Protection) – die fünfte internationale Kohlenstoff-Konferenz für Energiespeicherung, -konversion und Umweltschutz; sie folgte auf die erfolgreichen Initiativen der französischen,  polnischen und spanischen Kohlenstoff-Gruppen, die Veranstalter der alle zwei Jahre vorangegangenen Treffen von Orléans (CESEP ’05), Krakau (CESEP ’07), Malaga (CESEP ’09) und Vichy (CESEP ’11). weiterlesen…

Seltene Elemente aus der Tiefsee

Manganknollen: Wertvolle Rohstoffe am Meeresgrund

Kupfer, Nickel, Kobalt und Mangan sind vor allem in Elektrotechnik und Stahlproduktion unverzichtbar. Wegen der steigenden Nachfrage steigen die Preise für die kostbaren Rohstoffe, die importiert werden müssen. Eine Lösung könnte am Meeresgrund liegen. Dort befinden sich immense Vorkommen in Form der so genannten „Manganknollen“. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) geht dieser Frage in einem Forschungsprojekt weit weg von Deutschland nach.
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