Prädikat: Besonders nachhaltig

Das UFZ erhält auch 2013 das EMAS-Zertifikat

Nur wenige haben es. Viele wollen es. Aber nur einige erfüllen seine strengen Auflagen: Das europäische EMAS-Gütesiegel. EMAS steht für das weltweit strengste Umwelt-Zertifikat, das Unternehmen auszeichnet, die besonderen Fokus auf ein ökologisch nachhaltiges Management legen. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) hat dieses Gütesiegel jetzt wieder erhalten. Bereits seit neun Jahren trägt es als eines von wenigen Unternehmen der Region die begehrte Zertifizierung. weiterlesen…

Solarforschungs- und Testzentrum für Marokko

DLR entwickelt Plan und prüft Entwicklungschancen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt im Auftrag der Masen (Moroccan Agency for Solar Energy) einen Plan für ein Forschungs- und Testzentrum für Solarenergie in Marokko. Langzeitziel des Zentrums ist der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Solarindustrie in Marokko. Das Projekt ist Teil des marokkanischen Solarplans, nach dem bis zum Jahr 2020 Solar-Kraftwerke mit einer Leistung von 2000 Megawatt aufgebaut werden sollen. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der deutschen Regierung, ausgeführt durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Solarkraftwerke haben im sonnenreichen Marokko das Potential, einen erheblichen Anteil an der Stromversorgung zu übernehmen. weiterlesen…

Verhandlungen über Antidumping-Zölle

Bloomberg und NYT: US-Regierung sucht gütliche Einigung im Solar-Handelsstreit

Die US-Regierung und die Europäische Union haben sich laut New York Times und Bloomberg entschieden, Übereinkomen mit China im weltgrößten Dumpingstreitfall auszuhandeln, die Chinas PV-Modul-Exporte in Höhe von ungefähr 30 Milliarden Dollar pro Jahr in den Westen einschließen. Das hätten Beamte und Berater in Beijing, Brüssel und Washington mitgeteilt. Geplant sei, den globalen Sonnenkollektor-Markt in eine Reihe von Regionalmärkten aufzuteilen. Das würde den Preis von Solarpaneelen aus China, dem dominierenden Produzenten der Welt stark anheben, von chinesischen Unternehmen würde gefordert, mehr zu verlangen, und die Zahl der zu exportierenden Module würde begrenzt. Der zuständige EU-Kommissar dementiert das jedoch. weiterlesen…

Die Hockeyschläger-Debatte

Angriff der Klimaskeptiker: Rufmord, Klagen und Drohungen

Angriff der Klimaskeptiker: Rufmord, Klagen und Drohungen
von Stefan RahmstorfDie neue Klimarekonstruktion des PAGES 2k-Projekts hat einmal mehr den Hockeyschläger-Verlauf der Klimageschichte der letzten tausend Jahre bestätigt. Man kann über die Hockeyschläger-Kurve kaum sprechen, ohne auch auf die in der Wissenschaftsgeschichte wohl einzigartige Kampagne zu ihrer Diskreditierung und zur Diffamierung und Einschüchterung der beteiligten Forscher einzugehen, die bis zu Todesdrohungen reichte. Dies tun wir deshalb hier in Teil 2 unserer kleinen Paläoklima-Serie. (Grafik: Hockeyschläger-Kurve – Grafik © SciLog.png) weiterlesen…

EU-Leitlinien gegen steigende Energiepreise

Energiebinnenmarkte soll bis 2014 stehen

In seinem Treffen am 22.05.2013 hat der Europäische Rat Leitlinien beschlossen, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit durch die Bekämpfung hoher Energiepreise und -kosten in der Europäischen Union gestärkt werden soll. In vier Bereichen gebe es vorrangigen Handlungsbedarf, hieß es in Brüssel: Der Rat strebt die Verwirklichung eines funktionierenden und vernetzten Energiebinnenmarktes an, will Investitionen in den Energiebereich erleichtern, die Diversifikation der Lieferquellen anstoßen und für eine verbesserte Energieeffizienz sorgen. weiterlesen…

Weitere 50 Mio. für PV-Forschung

BMU und BMBF fördern innovative Verbundprojekte von PV-Herstellern, Anlagenbauern, Ausrüstern und Forschungsinstituten mit weiteren 50 Millionen Euro

Der Bundesverband Solarwirtschaft begrüßt die Bekanntmachung der Bundesregierung, anwendungsnahe F&E-Projekte zusätzlich zur bisherigen Förderung mit bis zu 50 Millionen Euro zu unterstützen. Dies geht aus einer aktuellen Mitteilung der Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und für Bildung und Forschung (BMBF) hervor. Ziel ist es, die Ausrichtung der Photovoltaik-Branche in Deutschland auf besonders innovative und anspruchsvolle Marktsegmente voranzutreiben. weiterlesen…

Fracking: Altmaier widerspricht Oettinger

„Im Augenblick nicht vertretbar“

Im Interview mit dem ARD-Morgenmagazin bezog Bundesumweltminister Altmaier am 22.05.2013 gegenüber Christiane Meier Gegenposition zu EU-Umwelt-Kommissar Oettinger. Er glaube und hoffe nicht, dass Oettinger die Klimawende kaputtmachen wolle. Die Europäische Union habe sich immer für mehr Klimaschutz eingesetzt. Doch „im Augenblick funktionieren die Instrumente nicht. Deshalb möchte ich, dass die Europäische Union Vorschläge macht, wie der Zertifikatehandel wieder funktioniert. Europa muss Vorreiter bleiben im Klimaschutz. Insofern brauchen wir keine neue Klimapolitik. Aber wir brauchen eine bessere Klimapolitik.“ weiterlesen…

Oettinger für Fracking in Deutschland

EU-weite Regelung angekündigt

EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat einen Vorstoß für die EU-weite Regelung von Fracking angekündigt. Deutschland rät er dringend zu der Gasfördermethode. Für die umstrittene Schiefergasgewinnung (Fracking) könnte es noch in diesem Jahr EU-weite Regelungen geben. Oettinger: „Der Schutz von Gebieten, wo Trink- und Grundwasser vorkommt, wie im Falle des Bodensees, ist absolut richtig. Auch auf EU-Ebene wird man sich das Thema Fracking und Umweltschutz in diesem Jahr genauer anschauen“, sagte er der Zeitung „Die Welt„. Oettinger warnte vor einer zu hohen Furcht vor den Risiken.
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Die Energiewende sozial verträglich gestalten

Soziale Schieflage bei der Energiewende?

Die aktuelle Debatte um die soziale Verträglichkeit der Energiewende muss versachlicht werden, sonst droht sie das „Gemeinschaftswerk Energiewende“ in eine Schieflage zu bringen.  Das fordert eine Arbeitsgruppe der Plattform Energiewende des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in ihrem Bericht „Beiträge zur sozialen Bilanzierung der Energiewende“, der am 21. 05. 2013 in der Kalkscheune in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Veranstaltung wurde von IASS-Exekutivdirektor Klaus Töpfer moderiert. weiterlesen…

Kongo plant gigantisches Wasserkraftwerk

Megaprojekt in der Mitte Afrikas

Die Demokratische Republik Kongo einigt sich mit Südafrika auf den Bau des weltweit größten Wasserkraftwerks. Der Grand-Inga-Staudamm soll nach Fertigstellung nahezu die Hälfte des afrikanischen Energiebedarfs erzeugen können. Zuvor muss der Fluss Kongo jedoch komplett umgeleitet werden – mit enormen Folgen für das Ökosystem.  Vertreter des zentralafrikanischen Landes und ihre Partner aus Südafrika einigten sich in Paris darauf, dass der Startschuss für den Bau des Grand-Inga-Staudamms im Oktober 2015 fallen wird. weiterlesen…