Zwischen 22.000 und 66.000 Krebsfälle nach Fukushima

IPPNW legt neue Analyse vor

Kurz vor der Bundestagsdebatte über die Atomenergiepolitik am 15.03.2013 legte die atomkritische Ärzteorganisation eine neue Analyse zu den Folgen von Fukushima vor, um die politischen Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Reports von WHO und IPPNW zu informieren, die nur auf den ersten Blick völlig widersprüchlich erscheinen. weiterlesen…

Neues Energieeffizienzlabel für Heizungen

Alle Heizungen werden ab 2015 miteinander vergleichbar

Worum lange gerungen wurde, wird nun Realität. Ab 2015 finden Verbraucher auch auf Wärmepumpen, Gasbrennwertgeräten und KWK-Anlagen ein einheitliches Energieeffizienzlabel wie man es von Waschmaschinen und Geschirrspülern her kennt, schreibt Heizungsfinder.de. Die höchste Energieeffizienzklasse wird zunächst die Klasse A++ sein. Ab 2018 wird die Skala dann auf A+++ erweitert. Das entscheidende Novum dieser Regelung ist, dass entgegen früherer Vorschläge alle Heizungen in einer Klasse zusammengefasst werden und somit direkt miteinander vergleichbar werden. weiterlesen…

Zwei Jahre Fukushima: 55.000 Kinder mit Schilddrüsenveränderungen

Zwei Jahre Fukushima: Gefahren der Atomenergie bleiben akut

Erklärung von Marco Bülow, SPD-Bundestagsfraktion, am 15.03.2013 anlässlich der Plenardebatte zum zweiten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima: Nur zwei Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima verblasse  leider schon wieder die Erinnerung an die großen Gefahren der Atomenergie, erklärte der SPD-Berichterstatter am 15.03.2013, kaum einer setze sich noch mit den Folgen des Super-GAUs auseinander. Dabei sei die Situation dort „noch immer mehr als besorgniserregend“.  Denn man wisse nach wie vor nicht, wie es im Inneren der Reaktoren aussieht, noch immer gebe es Lecks und radioaktives Wasser fließe ins Meer, noch immer könne „bei einem nächsten schweren Erdbeben das notdürftig abgestützte Abklingbecken von Reaktor 4 einstürzen. Auch die Situation für die betroffenen Menschen hat sich kaum verbessert. 160.000 Menschen können weiterhin nicht in ihre Heimat zurückkehren. Einige davon werden es nie können. Tausende leben noch in Behelfsunterkünften und leiden in Folge der Ereignisse unter Depressionen. Viele haben ihre Erwerbsgrundlage verloren.“ weiterlesen…

5000-Tonnen-Kran für Offshore-Wind

Windenergie News: Installationsschiff „Oleg Strashnov“ in Cuxhaven

Die „Oleg Strashnov“, eines der größten Installationsschiffe der Welt, am Europakai in Cuxhaven, lädt derzeit Komponenten für den Windparkbau nordwestlich von Helgoland. Insgesamt sechs Transition Pieces, Übergangsstücke, die wie ein Turm aus dem Wasser ragen, werden im Laufe der Woche auf die „Oleg Strashnov“ geladen. Diese werden anschließend zum Windpark Meerwind Süd/Ost transportiert und vor Ort montiert. weiterlesen…

Fragwürdige Preispolitik

Strompreiserhöhungen in der Grundversorgung: Fragwürdige Aufschläge, schlecht informierte Kunden

Mit Blick auf die jüngste Preisrunde treiben viele Stromanbieter eine fragwürdige Preispolitik und weisen große Defizite bei der Information ihrer Kunden auf. Ungefähr die Hälfte der Grundversorger in NRW hat die öffentliche Diskussion über die Energiewende und die steigende EEG-Umlage nach Auffassung der Verbraucherzentrale NRW genutzt, um unangemessen hohe Aufschläge zu fordern. weiterlesen…

Schellnhuber vor UN: Klimawandel ist Sicherheitsrisiko

Klimaforscher briefte UN-Sicherheitsrat

Der UN-Sicherheitsrat hat sich auf Initiative Pakistans und Großbritanniens über die potenziellen Bedrohungen von Frieden und Sicherheit durch den Klimawandel informiert. Diskutiert wurden unter anderem Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit und die Wasserversorgung angesichts von verringerten Abflüssen aus geschrumpften Gletschern und daraus resultierenden Migrationsbewegungen. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), war der einziger Deutscher und einziger Wissenschaftler, der den UN Sicherheitsrat bei der Zusammenkunft briefte. weiterlesen…

B.A.U.M.-Jahrbuch 2013 – Energiewende

Das Jahrbuch des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V.

Wie alle großen Strukturreformen fordert auch die Energiewende ein Umdenken auf allen Ebenen. Offene Fragen betreffen die Energieversorgung, die Wettbewerbsfähigkeit, die Stromspeicherung oder die Verteilung der Kosten. Das Jahrbuch des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e. V. bietet in diesem Kräftefeld widerstreitender Interessen und Meinungen Orientierung. Es gibt einen Überblick über die wichtigsten Themenfelder und lässt Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft pointiert zu Wort kommen. „Ich bin davon überzeugt, dass die Energiewende unser Land zum Rollenmodell für den Klimaschutz machen kann“, schreibt Bundesumweltminister Altmaier im B.A.U.M.-Jahrbuch. weiterlesen…

Altmaier kritisiert Vorgänger scharf und verteidigt Billion

Altmaier über Parteifreund Röttgen und Vorgänger: „Sie haben die Hausaufgaben nicht gemacht“

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat seine Vorgänger Jürgen Trittin (Grüne), Sigmar Gabriel (SPD) und Norbert Röttgen (CDU) kritisiert. Altmaier sagte in einem Interview der Süddeutschen Zeitung, die heutigen Probleme mit den hohen Strompreisen hätten „ihre Wurzeln im ersten Atomausstieg 2000 und in der Einführung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes“. Damals seien „die Hausaufgaben nicht gemacht worden“. weiterlesen…