Zieleinlauf der Rallye e-miglia

Zieleinlauf der Nullemissionsfahrzeuge Rallye e-miglia
Sieger: LG Solar mit dem Teslar Roadster

Alle angetretenen Fahrzeuge haben es mühelos über die Alpenpässe geschafft. Schirmherr Hans-Josef Fell (MdB Grüne) nahm sie in Sankt Moritz in Empfang. Der 1. Platz ging in diesem Jahr an das Team Haslreiter/Schöner mit dem Tesla Roadster. Platz zwei und drei gingen an den TÜV SÜD (Mercedes Benz A-Klasse E-Cell und BMW Mini-E). Die Fahrzeuge kamen auf die 800 km auf einen durchschnittlichen Verbrauch von ca. 100 kwh (das entspricht 10 Liter Benzinäquivalent) mit einem Preis von 20 Euro für die Stromkosten (ein Benziner hätte ca. 120 Euro an Spritkosten verbraucht). weiterlesen…

Größtes PV-Kraftwerk der DomRep

Eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke Lateinamerikas: 44 MW Nennleistung

Die Isofoton SA und die Regierung der Dominikanischen Republik haben eine Strombezugsvereinbarung (PPA) geschlossen. Auf dieser Grundlage kann Isofoton mit dem Bau eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke Lateinamerikas beginnen. Die Solarstromanlage, erste ihrer Art in der Dominikanischen Republik, hat eine Nennleistung von 44 MW und eine Spitzenleistung von 50,6 MW. Der Solarstrom wird 58.411 Familien reichen. weiterlesen…

Wärmepumpe hat Geburtstag

Mittelständler als Pionier

Ein Marktjubiläum innovativer Technik zur Umrüstung auf erneuerbare Energien geht in diesen Wochen fast unbemerkt über die Bühne – die 500.000. Installation einer Wärmepumpe unter deutschen Dächern. Einiges spricht dafür, dass sie von ihrem Pionier Stiebel Eltron stammt. Zwar zogen nach Einführung dieses Stücks deutscher Ingenieurskunst in der Ölkrise vor 40 Jahren andere Hersteller nach, doch noch immer stammt etwa jede dritte der installierten Anlagen aus den Fertigungsstätten des Marktführers in Holzminden. Und auch für die Zukunft sieht es nach kräftigem Zuwachs aus. weiterlesen…

Tennet darf sich helfen lassen

Einigung der Minister

Deutschland und die Niederlande haben sich im Streit um den Stromnetzbetreiber Tennet geeinigt. Das niederländische Staatsunternehmen darf für notwendige Milliardeninvestitionen in Deutschland private Investoren beteiligen, teilten die Wirtschaftsminister beider Länder nach einem Treffen in Den Haag am Donnerstag mit. Deutschland will für die geforderten Rahmenbedingungen sorgen. „Wir haben heute einen Durchbruch erzielt“, sagte Bundeswirtschaftsminister Rösler. „Der Weg für die Offshore-Windenergie ist frei.“ weiterlesen…

Schavan gibt CDU-Vize-Vorsitz auf

Lust auf Politik aber „ungebrochen“

Annette Schavan will beim nächsten Bundesparteitag im Dezember nicht mehr für die CDU-Spitze kandidieren. Tennet darf sich bei Netzausbau helfen lassen ierzehn Jahre seien genug, sagte die Bundesbildungsministerin im FOCUS-Interview. Wenige seien „so lange ganz oben dabei“ gewesen. „Mir war wichtig, dass Modernisierung verbunden ist mit einem überzeugenden Wertefundament. Unser ‚C‘ ist nicht Dekoration, es gehört zum Kompass.“  Mit der Modernisierung der Bildungspolitik sei eines ihrer Kernanliegen verwirklicht. weiterlesen…

Allen recht getan… Reaktionen auf Altmaier10

Unterschiedliches Echo auf Altmaiers 10 Punkte

Für den BDI ist der 10-Punkte-Plan Altmaiers ein positiver Beitrag zur energie- und klimapolitischen Diskussion. „Die Philosophie, Energiewende und Klimaschutz gemeinsam mit der Wirtschaft zum Erfolg zu führen, wird vom BDI ausdrücklich begrüßt.“ Das Bekenntnis zu intakten Wertschöpfungsketten als Grundvoraussetzung für energie-, klima- und wirtschaftspolitische Erfolge unterstütze der Bundesverband der Deutschen Industrie „voll und ganz. Positiv finden wir auch, dass der Bundesumweltminister die Themen Bürgerbeteiligung und Transparenz zu einem seiner Schwerpunkte machen will.“ (BDI) weiterlesen…

BWE und VDMA PS: Gegen Schnellschüsse

VDMA Power Systems: Öko-Energieumlage nicht abschaffen, sondern EEG konsequent weiter entwickeln

Die Abschaffung der Öko-Energieumlage (von der Textilindustrie gefordert) oder gar die von der FDP gewünschte Abschaffung des ganzen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sind nach Ansicht des VDMA grundlegend falsch und unter Umständen sogar gefährlich. Der VDMA fordert dagegen, das EEG konsequent weiter zu entwickeln des . weiterlesen…

Explodierende Heizölpreise erfordern schnelles Handeln im Wärmemarkt

SPD: Vorschlag für ein neues Erneuerbaren Energien-Wärmegesetz fehlt

Dirk Becker, Berichterstatter für Erneuerbare Energien der SPD-Bundestagsfraktion, nimmt die Berichte über steigende Heizölpreise und den Streit innerhalb der Bundesregierung über die Politik im Wärmebereich aufs Korn. weiterlesen…

Fairness für Altmaier!

Dass die Opposition kaum ein gutes Haar an Altmaiers 10 Punkten lässt, gehört zum politisch Habituellen – auch, dass die Gegenreden unterschiedlich geistreich gelingen: „Weniger Rösler und mehr Kosteneffizienz bei der Energiewende!“ (SPD) wird kaum ins Lexikon der Polit-Geistesblitze aufgenommen werden, „dürftig und unzureichend“ (Grüne) schon gar nicht. Die journalistischen Bewerter, von Willy Brandt einmal selbstironisch als „Randfiguren der holzverarbeitenden Industrie“  verspottet, glänzen unmerklich heller: „Altmaiers Wohlfühl-Programm“ ironisiert die Zeit, „Welpenschutz endet“ die Lausitzer Rundschau, „Umweltminister zum Abhaken“ fällt dem Redakteur von Spiegel-Online ein. Nur gut, dass es alle Wohl- und Bessermeinenden nicht besser machen müssen. Immerhin findet die Süddeutsche das Wort „mutig“ für Altmaiers öffentliche Zielvorgabe, an dessen Erreichung bis zur Bundestagswahl ihn schon die Länder im Bundesrat hindern können. Viele mehr oder minder edle Federn biedern sich bei der Leserschaft durch maßlose Übertreibung („EEG-Preiswelle rollt“) an: Altmaier verweist einleuchtend auf die seit Jahren dauer-explodierenden Benzin- und Heizölpreise, die aber nur einen Bruchteil der Medienaufmerksamkeit genießen. Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe, steht schon in Töpfers Bericht der Ethikkommission – richtig. Altmaier, eben 90  Tage im Amt, sagt, sie sei die größte Aufgabe der Republik seit dem Wiederaufbau – auch richtig. Vielleicht gestehen wir dem neuen Umweltminister  wenigstens die 100-Tage-Frist zu. Sein ehrgeiziges Programm hat Fairness verdient. ho weiterlesen…

Altmaiers 10 Punkte

Altmaiers Motto: „Mit neuer Energie“

Der Bundesumweltminister legte in der Berliner Bundespressekonferenz seine angekündigten 10 Punkte vor. Er habe sich seit seiner Ernennung versucht, sich  „einen umfassenden Überblick über Handlungsnotwendigkeiten und Handlungsmöglichkeiten zu verschaffen.“ Dazu habe er bereits zehn Bundesländer besucht, mit mehr als dreihundert Gesprächen und Begegnungen mit Bürgern, Parlamentariern, Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften, darunter Energieerzeuger und Netzbetreiber. Beim Weltgipfel in Rio und bei Sitzungen der EU-Umweltminister, bei Gesprächen in Brüssel und beim Petersberger Klimadialog habe er „den Austausch mit wichtigen Akteuren der europäischen und internationalen Umweltpolitik gesucht“. weiterlesen…