Deutschland braucht ambitionierte Cybersicherheitsstrategie

BSI: Hohe Gefährdung

Die Deutschen sind im Cyberraum so gefährdet wie nie zuvor, zeigt der aktuelle Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Es existieren aber zahlreiche Hürden auf dem Weg zu einem höheren Sicherheitsniveau. Die erste Publikation des acatech-Projekts „Cybersicherheit“ gibt am 17.11.2022 Denkanstöße, um die Sicherheit in Deutschland zu verbessern. weiterlesen…

Lesehinweis: „Wo ein Wille ist, ist was im Weg“

Genehmigung von Windgeneratoren dauert sieben Jahre

Vom Ausbau der Windkraft hängt unter anderem der Erfolg der Energiewende ab. Eine Auswertung der Planungsdaten zeigt: Wenn alles gebaut würde, was beantragt wird, wäre die grüne Energiewirtschaft bald Realität, schreibt Konrad Fischer am 03.11.2022 in der Wirtschaftswoche. An der mangelnden Bereitschaft also liegt es nicht: Seit Jahren schon weisen Experten darauf hin, dass viel zu wenige Solarkraftanlagen und vor allem Windräder gebaut werden, um die großen, grünen Ziele der wechselnden Regierungen zu erreichen. Seit dem Antritt der Ampelkoalition ist dieser Widerspruch, immerhin, Staatsraison. weiterlesen…

Deutschland beschleunigt Klimaschutz durch weltweiten Aufbau grüner Wasserstoffwirtschaft

BMZ und BMWK wollen 550 Millionen Euro investieren

Deutschland plant, weitere 550 Millionen Euro für den Aufbau neuer Wasserstofffonds der KfW bereitzustellen. Das kündigten laut einer Medienmitteilung vom 15.11.2022 Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Stefan Wenzel, im Rahmen der 27. UN-Klimakonferenz im ägyptischen Scharm El-Scheich an. Für eine zielgenaue Förderung sollen zwei spezielle Wasserstoff-Fonds neu geschaffen werden: Der sogenannte Ptx-Entwicklungsfonds wird Wasserstoff-Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern fördern, der Ptx-Wachstumsfonds wiederum soll den globalen Markthochlauf und Infrastruktur für grünen Wasserstoff insgesamt beschleunigen. weiterlesen…

Deutschland nicht „Wasserstoff-ready“

E.ON vermisst zudem Infrastruktur

Deutschland ist nicht ausreichend vorbereitet auf den Hochlauf der Wasserstoff-Wirtschaft. So lautet das Ergebnis der H2-Bilanz, einer Analyse von E.ON, die auf Daten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) basiert. Mit Blick auf das Jahr 2030 stellt sich heraus, dass weder die inländische Erzeugungskapazität von grünem Wasserstoff ausreicht, noch der deutsche Importbedarf gedeckt werden kann. Nach jetzigem Stand erreicht die Bundesregierung nur gut die Hälfte ihres Wasserstoff-Ziels für 2030. Außerdem mangelt es an der Infrastruktur, um Wasserstoff zu den Kunden zu bringen. weiterlesen…

Saarbrücker Biotechnologen erforschen Herstellung nachhaltiger Recycling-Kunststoffe

Mikrobielle Syntheserouten

Fast 380 Millionen Tonnen Kunststoffe werden derzeit pro Jahr produziert – mit stark steigender Tendenz und den bekannten negativen Folgen für unseren Planeten. Das EU-Projekt „REPurpose“ will daher neue Wege für die effiziente Nutzung von Ressourcen bei der Kunststoff-Herstellung erforschen. Prof. Christoph Wittmann und sein Team am Institut für Systembiotechnologie der Universität des Saarlandes (iSBio) forschen im EU-Projekt „REPurpose“ daran, mithilfe von Mikroorganismen Bausteine für nachhaltige Kunststoffe aus Abfällen herzustellen. weiterlesen…

Reifen-zu-Reifen-Recycling in zwei Minuten

Devulkanisierung als Gummi-Keislaufwirtschaft

In weniger als zwei Minuten stellt der Reifenrecycler Tyromer, 2009 von der University of Waterloo in Ontario, Kanada, gegründet, aus altem Gummi hochwertige Polymere für neue Reifen her. Chemikalien seien dazu nicht nötig, heißt es in einer Medienmitteilung. Continental will laut einer Tyromer-Medienmitteilung vom 14.11.2022 das neue Material einsetzen – und ergänzt damit seine eigenen Recyclingaktivitäten. weiterlesen…

Carbon2Chem® soll NRW zu klimaneutral werden lassen

5. C2C-Konferenz beleuchtete Technologien zur Realisierung einer Circular Economy

Ergebnisse der Carbon2Chem®-Forschenden im vergangenen Jahr und deren Umsetzung in die industriellen Anwendung sollte die 5. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 03.11.2022 in Düsseldorf bringen. Eingeladen hatten die Koordinatoren des vom BMBF geförderten Projektes: das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, die thyssenkrupp AG und das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC). weiterlesen…

Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung einsetzen

Chancen und Handlungsoptionen

Das Konzept der Ökosystemleistungen bietet eine Möglichkeit, um Natur und Landschaft zu schützen und nachhaltig zu nutzen. In Planungsprozessen kann es genutzt werden, um die Leistungen des Naturhaushaltes sichtbar zu machen, zu bewerten und gegenüber anderen Interessen abzuwägen, um so transparentere Grundlagen für Entscheidungen bereitzustellen. Ein Positionspapier der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL 141) verdeutlicht anhand von zehn Thesen, wie das Konzept der Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung genutzt werden kann, um die Umsetzung und Wirkung der Planungen im Sinne des Ressourcenschutzes zu verbessern. (Titel: Ökosystemleitungen inder räumlichen Planung einsetzen – © ARL) weiterlesen…

Effizienz und Nachhaltigkeit wichtigste Trends

Studie zum Batteriemarkt

Der globale Batteriemarkt wird in den nächsten Jahren in erster Linie von den Faktoren Nachhaltigkeit, der Verfügbarkeit von Rohstoffen, der wachsenden Zahl von Elektroautos sowie dem Wunsch nach immer leistungsfähigeren Batterien geprägt. Weil die Nachfrage ungebrochen ist, weiten die Hersteller ihre Kapazitäten ständig aus. Bis 2030 könnte die weltweite Produktion bei 6 bis 9 TWh liegen. Das sind einige der Ergebnisse des „Battery Monitor 2022“, den der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger in zweiter Auflage veröffentlicht hat. weiterlesen…

Neues Konzept für Solarzellen

Entwickelt an TU Dresden

Die Gruppe um Prof.Yana Vaynzof am Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials (IAPP) und dem Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) der Technischen Universität Dresden hat ein völlig neues Konzept für Solarzellen entwickelt. Dieses macht sich die Tatsache zunutze, dass Materialien in unterschiedlichen Kristallmodifikationen vorliegen können. Dieses Phänomen der Polymorphie bedeutet, dass ein Material unterschiedliche Eigenschaften aufweisen kann, je nachdem wie seine Atome und Moleküle im Kristallgitter angeordnet sind. Die entsprechende Untersuchung wurde nun open access in Nature Energy veröffentlicht. weiterlesen…