Auch ohne russische Energie und trotz Atomausstiegs Stromversorgung sicher
DIW aktuell vom 20. April 2022: Kohleausstieg 2030 bleibt machbar
von Christian Hauenstein, Karlo Hainsch, Philipp Herpich, Christian von Hirschhausen, Franziska Holz, Claudia Kemfert, Mario Kendziorski, Pao-Yu Oei, Catharina Rieve
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat in Szenariorechnungen des deutschen Stromsystems analysiert, wie sich ein völliger Stopp russischer Energielieferungen (vor allem Kohle und Erdgas) auswirken wird. Fazit: Der beschleunigte Kohleausstieg beziehungsweise der Atomausstieg 2022 würde nicht in Frage gestellt werden. Die Stromversorgung gerate nicht in Gefahr – die letzten drei Akw sollten wie geplant im Dezember 2022 vom Netz gehen. weiterlesen…
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Schaut man auf die Börse, hat man das Gefühl, alle Unternehmen, die sich mit der Brennstoffzelle und Wasserstoff technologisch und als Geschäftsmodell befassen, werden als Gruppe gesehen und bewegen sich parallel – ausgedrückt im Verlauf ihrer Aktienkurse. Diese Sichtweise ist indes viel zu undifferenziert, denn die Unternehmen setzen auf völlig unterschiedliche Strategien: Die einen bauen Tankstellen für Wasserstoff und produzieren Elektrolyseure (z. B. Nel, ITM, Plug Power, Bloom), die anderen produzieren Brennstoffzellen-Stacks und -Module (z. B. Ballard Power, PowerCell, Cummins, Weichai Power), schreibt Sven Jösting
Desertec reloaded? Viel Fläche, reichlich Sonne und Wind: Afrika könnte zum Exporteur erneuerbarer Energie werden. Deutsche Firmen planen Projekte von Ägypten bis Südafrika. Im November 2021 hat die namibische Regierung der Enertrag-Tochter
Um Wasser mit Sonnenlicht elektrolytisch aufzuspalten, werden Photoelektroden gebraucht. Kostengünstige Metalloxid-Dünnschichten mit hoher elektronischer Qualität eignen sich sehr gut dafür, doch ihre Herstellung ist komplex. Insbesondere lässt sich die Qualität der Metalloxid-Dünnschichten nur durch eine thermische Behandlung bei sehr hohen Temperaturen verbessern. Dabei würde jedoch das darunter liegende leitfähige Glassubstrat schmelzen. Ein Team am
Für die meisten Menschen ist ein Solarpark oder eine geothermische Anlage eine wichtige Quelle für saubere Energie. Wissenschaftler und Ingenieure sehen noch viel mehr Potenzial, schreibt Stacy Morford in
Der Expertenrat für Klimafragen (ERK) legte am 13.04.2022 entsprechend § 12 Abs. 1 des Bundes-Klimaschutzgesetzes seinen
Kroatien plant einem Bericht der
70 Megawatt H2 bis 2030: Die deutsche Wirtschaft steuert durch schwieriges Fahrwasser und durchläuft die höchsten Inflationsraten seit Jahrzehnten. In ihrem Frühjahrsgutachten revidieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihren Ausblick für dieses Jahr deutlich nach unten. Die Erholung von der Corona-Krise wird infolge des Kriegs in der Ukraine gedämpft, behält aber die Oberhand. Die Institute erwarten für 2022 und 2023 eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 2,7 bzw. 3,1 Prozent. Eine sofortige Unterbrechung der russischen Gaslieferungen würde hierzulande in beiden Jahren insgesamt 220 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung kosten.