Serienfertigung für Elektrolyseure in Baden-Württemberg geplant

ZSW und Ecoclean wollen 80 Anlagen im Jahr produzieren

In Baden-Württemberg wollen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) und das Unternehmen Ecoclean ein Zentrum für Elektrolyseur-Herstellung etablieren: Das Projekt „EcoLyzer BW“ startet im Januar und will eine international wettbewerbsfähige Produktion von Elektrolyseuren etablieren. Rund 80 Anlagen pro Jahr sollen künftig am Standort Dettingen/Teck für den internationalen Markt gefertigt werden, schreibt 19.01.2022 im Portal pv magazine. weiterlesen…

Gebäudeeffizienz: Verbände appellieren an Bundesregierung

BEE, DUH und DENEFF fordern Klarheit für Neubauförderung

Die Bewilligung von Anträgen nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW wird mit sofortiger Wirkung vorläufig gestoppt, zusätzlich läuft die Neubauförderung des Effizienzhauses/Effizienzgebäudes 55 (EH55) zum Monatsende aus. Für den BEE steht die Planungssicherheit auf dem Spiel. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt aufgrund des überraschenden Stopps der Bundesförderung für effiziente Gebäude vor Rückschritten beim Klimaschutz im Gebäudesektor. „Wir brauchen eine schnellstmögliche Lösung für Klimaschutz, Konjunktur und Hausbesitzerinnen und -besitzer“, verlangt die DENEFF. weiterlesen…

Skaleneffekte lassen Preise für Elektrolyseure sinken

Hydrogeit Verlag veröffentlicht Marktübersicht und Umfrage über Elektrolyseure

Die Produktion von Wasserstoff gilt weltweit als Zukunftsmarkt. Entsprechend verzeichnen die Elektrolyseurhersteller eine bis dato unbekannte Nachfrage. Zahlreiche neue Akteure drängen auf den Markt. Was heißt das für Technologien und Preise? Und wann kann grüner Wasserstoff mit fossil erzeugtem Wasserstoff konkurrieren? Die Fachzeitschrift HZwei hat für ihre Januar-Ausgabe 2022 eine Umfrage durchgeführt und eine Marktübersicht erstellt. (Foto: Gastanks der Linde-Group in Schiedam – © Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

FAU-Forschungsteam entwickelt Design für ultralanglebige Perowskit-Solarzellen

Schutzverpackung für Ladungsträger

Eine Forschungsgruppe der FAU und des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) haben ein Design entworfen, mit dem Betriebsstabilität und Lebensdauer von Perowskit-Solarzellen deutlich erhöht werden können. Kern ihrer Entwicklung ist eine polymere Doppelschicht, die die Perowskite vor Korrosion schützt und zugleich einen ungehinderten Ladungstransfer ermöglicht. Die Erkenntnisse der Forscher wurden am 20.01.2022 in „Nature Energy” veröffentlicht. weiterlesen…

Klimawandel und Waldbrände könnten Ozonloch vergrößern

MOSAiC-Expedition beobachtete erstmals starke Rauchschicht über dem Nordpol und dabei einen neuen Auftriebsprozess in der Troposphäre

Rauch aus Waldbränden könnte den Ozonabbau in den oberen Schichten der Atmosphäre verstärken und so das Ozonloch über der Arktis zusätzlich vergrößern. Das geht aus Daten der internationalen MOSAiC-Expedition hervor, die 2019/20 die Region um dem Nordpol untersucht hatte – und die in einer Medienmitteilung vom 21.01.2022 veröffentlicht wurden. Ein Zusammenhang zwischen ungewöhnlich hohen Temperaturen, starken Dürren und zunehmenden Waldbränden mit viel Rauch in der unteren Stratosphäre und starkem Ozonabbau über den Polarregionen sei wahrscheinlich. Sollte sich diese Annahme bestätigen, dann werde die Debatte zu den Folgen des Klimawandels um einen neuen Aspekt erweitert, schreibt ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) in Atmospheric Chemistry and Physics (ACP). weiterlesen…

Zündtemperatur von Dieselruß senken

Mit elektrifizierten leitfähigen Oxidkatalysatoren

Unter Verwendung leitfähiger Metalloxide als Katalysatoren haben Forscher eine Elektrifizierungsstrategie entwickelt, die darauf abzielt, die Entzündungstemperatur von Ruß zu senken. Entsprechende Ergebnisse wurden in Nature Catalysis veröffentlicht. Die Forschungsarbeiten wurden von der Gruppe von Prof. ZHANG Jian am Ningbo Institute of Materials Technology and Engineering (NIMTE) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) und der Gruppe von Prof. ZHANG Zhaoliang von der Universität Jinan durchgeführt. weiterlesen…

„Bahnbrechende Vereinbarung“ über Lieferung von grünem Wasserstoff aus Australien

Fortescue und Covestro einig

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDas australische Unternehmen Fortescue Future Industries (FFI) („Grüner Wasserstoff kann uns retten, aber das Warten darauf nicht“), hundertprozentige Tochter des australischen Eisenerzgiganten Fortescue Metals Group, setzt seine hochfliegenden Ambitionen in Sachen grünem Wasserstoff durch eine langfristige Liefervereinbarung mit dem führenden deutschen Polymerunternehmen Covestro in die Tat um. FFI will laut der Absichtserklärung ab 2024 jährlich das Äquivalent von 100.000 Tonnen mit Photovoltaik produziertem grünem Wasserstoff und dessen Derivaten, einschließlich grünes Ammoniak, liefern – so Blake Match am 18.01.2022 im Portal pv magazine Australien. weiterlesen…

Empa-Software für Fuhrparkmanager

Lkw-Flotten möglichst ökologisch betreiben

Der Navigationssoftwarekonzern HERE übernimmt ein gemeinsam mit der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa entwickeltes Software-Tool des Schweizer Einzelhandelskonzerns Migros und macht es weltweit verfügbar. Mit dem Tool lassen sich die CO2-Emissionen von Lastwagen mit verschiedenen alternativen Antriebssystemen für beliebige Routen berechnen. Es kann Logistikern weltweit aufzeigen, auf welchen Routen am besten Wasserstoff-, Elektro-, Biogas- oder Biodiesel-Lastwagen eingesetzt werden und wie hoch deren CO2-Emissionen im Vergleich zu dieselbetriebenen Pendants sind. weiterlesen…

Shell plant Riesenelektrolyseure im Hafen von Rotterdam

thyssenkrupp installiert 200 MW-Wasserstoffanlage

thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers (seit 13.01.2022 thyssenkrupp Nucera) hat mit Shell einen Liefervertrag für das Großprojekt „Hydrogen Holland I“ im Hafen von Rotterdam in den Niederlanden unterzeichnet. Im Rahmen des Vertrages wird thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers eine 200 MW Elektrolyse-Anlage auf der Basis seines 20 MW Großmoduls für die alkalische Wasserelektrolyse fertigen. Die ersten Bauarbeiten für die Elektrolyseure beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2022. Die endgültige Investitionsentscheidung von Shell für den Bau von Hydrogen Holland I wird in 2022 erwartet, die Inbetriebnahme ist für 2024 vorgesehen. (Foto: thyssenkrupp-Electrolyse-Einheit – © thyssenkrupp-Pressekit) weiterlesen…

Rekord-Bioanteil im Diesel 2020

UFOP: Technologieoffenheit Voraussetzung zur Erfüllung der steigenden Quotenverpflichtungen

Die im Quotenjahr 2020 dem Dieselkraftstoff beigemischte Biokraftstoffmenge lag mit etwa 3,45 Mio. t um ca. 1 Mio. t über dem bisherigen Rekordwert von 2019. Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) interpretiert dieses Ergebnis in einer Medienmitteilung vom 05.01.2022 so, dass die zum 01.01.2022 auf 7 % angehobene und bis 2030 auf 25 % ansteigende Treibhausgas(THG)-Minderungsverpflichtung erfüllbar ist. Voraussetzung für die Erfüllung der mit Blick auf das Jahr 2030 insbesondere für den Verkehrssektor herausfordernden THG-Reduktionsverpflichtungen gemäß Klimaschutzgesetz ist und bleibt jedoch ein für alle Erfüllungsoptionen technologieoffener Ansatz in der Herstellung und Anwendung von Biokraftstoffen sowie synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Strom. weiterlesen…