BEE begrüßt Gabriel-Vorschlag

Bundesverband Erneuerbare Energie lobt Idee einer Klimaschutzabgabe für besonders schmutzige Kohlekraftwerke

„Klimaschutz und Braunkohle schließen einander aus. Wir begrüßen daher ausdrücklich die Pläne der Bundesregierung, dass alte Braunkohlekraftwerke einen höheren Teil ihrer Klimaschutzkosten tragen müssen. Gabriels Vorschlag ist sowohl klimapolitisch als auch ordnungspolitisch richtig und notwendig“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie.
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740.000 Elektro-Autos weltweit

Neue ZSW-Analyse: 320.000 Neuzulassungen 2014
Zulieferer von Fahrzeug-Akkus mit m
ehr als zwei Milliarden Euro Umsatz

Wie einer Pressemitteiltung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zu entnehmen ist, können erneut enorme Zuwächse bei der Elektromobilität vermeldet werden: Nach Berechnungen der Wissenschaftler waren Anfang 2015 mehr als 740.000 Elektroautos weltweit unterwegs. Voriges Jahr wurden etwa 320.000 Fahrzeuge neu zugelassen; damit hat der Zulieferermarkt für Fahrzeug-Akkus mit etwa 2 Milliarden Euro beachtliche Umsätze erzielt. Nissan Leaf, Tesla Model S und der Mitsubishi Outlander Plug-In führen die Zulassungsstatistiken 2014 an. weiterlesen…

Veränderungssperre für Gorleben verlängert

Kabinett beschließt Verlängerung

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Kabinett am 25.03.2015 die Verlängerung der Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben beschlossen. Der Bund ist nach dem Standortauswahlgesetz verpflichtet, den Salzstock Gorleben unter Gewährleistung aller rechtlichen Erfordernisse offenzuhalten, solange er nicht im Auswahlverfahren für die Suche nach einem Standort zur Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle ausgeschlossen wurde. Greenpeace sieht die Verlängerung kritisch. weiterlesen…

Scharfe Oppositionskritik an Zusammensetzung des Hightech-Forums

Einsetzung zwar begrüßt, aber…

Einmütig begrüßten die Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen die Einsetzung des High-Tech Forums (HTF). Doch die Zusammensetzung des Forums stieß in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 25.03.2015 in Berlin auf scharfe Kritik der Opposition. Es seien viel zu wenige gesellschaftliche Gruppen vertreten und aus dem Umweltbereich sogar gar keine. Stefan Müller (CSU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungs- und Forschungsministerium, konnte diesen Vorwurf nicht nachvollziehen und wies darauf hin, dass drei Umweltverbände ja ohnehin schon im Nachhaltigkeitsrat vertreten seien. weiterlesen…

Energiewende europäisch integrieren

Stellungnahme der Akademien im Rahmen von ESYS

Ein Preiskorridor mit Mindest- (und Höchst-)Preisen für CO2 anstelle nationaler Fördermaßnahmen einführen, das ETS auf Mobilität und Wärme ausweiten – oder die Förderung der Erneuerbaren Energien europäisch verzahnen – das sind die zentralen Vorschläge der am 25.03.2015 veröffentlichten Stellungnahme der Ad-hoc-Gruppe Intergration „Die Energiewende europäisch integrieren“ von ESYS (Energiesysteme der Zukunft).
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Weniger Emissionen von Großfeuerungsanlagen

Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen

Bei der aktuellen Überarbeitung des sogenannten BVT-Merkblattes für Großfeuerungsanlagen im Auftrag der Europäischen Kommission wird sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Vorschläge des Entwurfs vom Juni 2013 EU-weit verbindlich werden. Dies wäre ein „Meilenstein“, urteilt die Bundesregierung in einer Antwort (18/4311) auf eine Kleine Anfrage (18/4134) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, da damit erstmals EU-weite Vorgaben zur Emissionsminderung wie auch zur Überwachung von Quecksilberemissionen festgelegt würden. weiterlesen…

Klima – Wandel im Gipfeljahr 2015

Am 18.03.2015 thematisierte das Symposium „Klima – Wandel im Gipfeljahr 2015 – Für ein Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“ die Weltklimakonferenz in Paris, auf der im Dezember ein neues UN-Klimaabkommen verabschiedet werden soll. Das Symposium war Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl gewidmet, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feierte. Das Symposium wurde von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), dem Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ausgerichtet. weiterlesen…

Golfstrom verliert an Kraft

Golfstromsystem verliert an Kraft – Klimawandel im Verdacht

Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher des PIK-Potsdam Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird. Eine weitere Verlangsamung der Strömung könnte nicht nur Folgen haben für marine Ökosysteme, sondern auch für den Meeresspiegel und das Wetter in den USA und Europa. weiterlesen…

Branchenbündnis legt Grünstrom-Direktvermarktungsmodell vor

Gabriel soll Weg für versprochene ökologische Stromvermarktung frei machen

Ein Bündnis mehrerer Energieversorger und Verbände fordert die Bundesregie­rung auf, ein alternatives Direktvermarktungsmodell für Ökostrom endlich zu ermöglichen. „Minister Gabriel hat ein Dreivierteljahr nach der jüngsten EEG-Reform noch immer nicht die dort vorgesehene Verordnung für ein Marktmodell erlassen, das es Verbrauchern ermöglicht, direkt Ökostrom aus kon­kreten Anlagen zu beziehen“, erklärten die Unternehmen Clean Energy Sourcing, EWS Schönau, Greenpeace Energy, MVV Energie AG und Naturstrom AG im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin. weiterlesen…

Bayerns Wirtschaft kritisiert Energiepolitik

Bayerische Wirtschaft sieht Standort in Gefahr und investiert nicht: „Beginn der Deindustrialiserung“

Bayerns Handwerk und Industrie kritisieren massiv die Energiepolitik der Seehoferschen Staatsregierung, aber auch der Berliner Koalition: Weil Entscheidungen aufgeschoben würden, hielten Betriebe Investitionen zurück. Hinzu kämen Belastungen durch den Fachkräftemangel – eine Kritik an der Kulturpolitik des Freistaats. Eine Zusammenfassung der Augsburger Allgemeinen. weiterlesen…