Deutscher Solarpreis für NRW-Klimaschutzministerium

Erstmals Ministerium ausgezeichnet – acht Kategorien

In acht Kategorien wurde am 19.10.2013 im Kunstmuseum Bonn der Deutsche Solarpreis 2013 verliehen. Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V. (EUROSOLAR) zeichnete zum 20. Mal innovative Projekte, Initiativen und engagierte Vorreiter im Bereich der Erneuerbaren Energien aus. Der Solarpreis ist einer der ältesten und renommiertesten Auszeichnungen für herausragendes Engagement beim Einsatz Erneuerbarer Energien. Zum ersten Mal wurde ein Ministerium ausgezeichnet. weiterlesen…

Nachhaltigkeitsstrategie NRW

Neues Projekt am Wuppertal Institut

Die gemeinschaftliche Lösung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen gehört heute zu den zentralen politischen Gestaltungsaufgaben. Nachhaltigkeitsstrategien können dazu entscheidende Beiträge leisten. In einem neuen Forschungsprojekt des Wuppertal Instituts soll anhand konzeptioneller Analysen die mögliche Ausgestaltung einer Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen erarbeitet werden. Dabei soll auch von guten Beispielen anderer Bundesländer gelernt werden. Begleitend wird ein „Team Nachhaltigkeit“ in den Diskussionsprozess eingebunden, das sich aus nachhaltigkeitsrelevanten Akteuren des Landes zusammensetzt. weiterlesen…

Kalifornien verordnet Speicher

EVUs sollen 1,3 GW Speicherkapazität schaffen

Die kalifornische Behörde für Energiemarktaufsicht California Public Utilities Commission (CPUC) macht Vorgaben zur Energiespeicherung: Am 17.10.2013 hat die CPUC die drei größten Energieversorger Kaliforniens, Southern California Edison, San Diego Gas & Electric und Pacific Gas & Electric verpflichtet, bis 2024 Stromspeicher mit einer Gesamtleistung von 1,325 GW zu errichten. Das entspricht 2,5 bis 3 Prozent der Spitzenlast im Stromnetz Kaliforniens. Deutsche Pumspeicherkraftwerke haben eine kurzfristige Gesamtleistung von rund 7 GW, ca. 8% der Spitzenlast.). weiterlesen…

Bosch Solar hofft

1000 Mitarbeiter in Thüringen könnten Job behalten

Angeblich haben sich zwei Interessenten für den von Schließung bedrohten größten Standort der Bosch Solar Energy AG im thüringischen Arnstadt gemeldet – ein Solarunternehmen und eine branchenfremde Firma. Entsprechende Verhandlungen würden geführt, verlautete aus Thüringer Wirtschaftskreisen. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) verwies laut Thüringer Landeszeitung auf noch laufende Gespräche zum Standorterhalt, nannte als Ziel jedoch den Erhalt von mindestens 1000 Arbeitsplätzen. weiterlesen…

Töpfer und Bachmann regen EEG-Schuldenschnitt an

Altschuldenfonds soll im Rahmen des EEG aufgelaufene Milliardenverpflichtungen übernehmen

IASS-Gründungsdirektor Klaus Töpfer und Günther Bachmann, Generalsekretär des Nachhaltigkeitsrates, mahnen in einem (Solarify vorliegenden) Brief an führende Politiker einen „Kostenschnitt für die Energiewende“ an. Denn eine „Neuordnung der Stromkosten ist die Voraussetzung für die Reform der Energiepolitik“, so die Überschrift über den als „Plädoyer“ bezeichneten Vorschlag. weiterlesen…

UVGP: EU-Kommission verklagt Deutschland

Umweltverträglichkeitsprüfung: Lücke in Rechtsvorschriften

Die EU-Kommission verklagt Deutschland vor dem  Europäischen Gerichtshof (EuGH). Der Grund: Rechts-Lücken beim Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten. Alle Mitgliedstaaten müssen nämlich für im Kontext der Richtlinien über Umweltverträglichkeitsprüfung und Industrieemissionen gefasste Beschlüsse rechtliche Überprüfungen sicherstellen. Die Bürger hätten hier zu wenig Klagemöglichkeiten, teilte die Kommission mit – auf Empfehlung des EU-Kommissars Janez Potocnik kommt die Angelegenheit nun vor den EuGH. weiterlesen…

TPEC: EEG-Faktencheck

Exportieren wir EEG-Strom zu Spottpreisen? – Fakten zur Versachlichung der Diskussion aus dem IASS

In den vergangenen Monaten wurden wiederholt Rekord-Meldungen beim deutschen Stromexport veröffentlicht. Von Januar bis Mai wurden 2013 mehr als 31 TWh exportiert, 46 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum1.

Bei günstigen Witterungsbedingungen deckt Deutschland inzwischen einen Großteil seines Strombedarfs mit erneuerbaren Energien. Der Preis an der Strombörse erreicht neue Tiefststände.2 In diesem Zusammenhang wird häufig kritisiert, dass die Stromproduktion aus erneuerbarer Energie in Deutschland zunächst mit hohem finanziellem Aufwand gefördert wird, um den Strom anschließend zu geringen Preisen ins Ausland zu exportieren. Doch trifft diese Kritik auch zu? weiterlesen…

Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“ 2013

Agentur für Erneuerbare Energie zeichnet fünf JournalistInnen aus

Am 17. 10. 2013 wurde der Journalistenpreis 2013 der Agentur für Erneuerbare Energien in der Deutschen Kreditbank Berlin verliehen. Die Bedeutung und Diskussion um Erneuerbaren Energien wurde im letzten Jahr durch die von der Bundesregierung ausgerufene Energiewende noch beflügelt. Dabei sind die heimischen Energiequellen Sonne, Wind, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme unverzichtbar geworden für eine ressourcenschonende, sichere und langfristig bezahlbare Energieversorgung. Im Jahr 2012 trugen die regenerativen Energieträger schon fast 22 Prozent zur Brutto-Stromerzeugung bei und die Tendenz ist steigend. Die Medien beobachten diesen unaufhaltsamen Wandel unseres Energiesystems mit großer Aufmerksamkeit und Sachkenntnis. Kosten und Nutzen Erneuerbarer Energien stehen im Mittelpunkt der Berichterstattung. Über Erforschung und Entwicklung neuer Technologien, den Ausbau der Stromnetze und die dazugehörigen politischen Rahmenbedingungen wird umfänglich berichtet. Die besten Medienbeiträge über Erneuerbare Energien in und für Deutschland wurden zum achten Mal ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“. weiterlesen…

Zahlen: Zusammensetzung von Strompreis und EEG-Umlage

Wie setzt sich die Steigerung der EEG-Umlage 2014 zusammen?

Eine Analyse der Beratungsfirma Energy Brainpool im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion erkennt drei wesentliche Ursachen für den Anstieg der EEG-Umlage:

  • Zu 52 % lässt sich der Anstieg auf den Preisverfall an der Strombörse zurückführen.
  • Zu 25% tragen Letztverbrauchsmengen, für welche Unternehmen die besondere Ausgleichsregelung (BesAR) in Anspruch nehmen, zum Anstieg bei.
  • Zu 13 % ist der weitere Ausbau von EEG-Anlagen mit verantwortlich für den Anstieg.

Die restlichen 10 % seien  bedingt durch sonstige Effekte wie z. B. Kosten für den Profilservice, Kosten der Börsenzulassung und Handelsanbindung sowie der EEG-Bonus für die Übertragungsnetzbetreiber als Anreiz zur bestmöglichen Vermarktung. weiterlesen…

Merkel für teurere CO2-Zertifikate

Backloading bekommt offenbar neue Chance

Nach der Abwahl der bisher blockierenden FDP scheint das Backloading, also eine Verknappung des Überangebots für CO2-Zertifikate, eine neue Chance zu bekommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich jetzt dafür ausgesprochen. Damit würden moderne und flexible Gaskraftwerke wieder rentabel. weiterlesen…