SRU: EEG muss bleiben

Empfehlungen zur Zukunft erneuerbarer Energien – kein E-Ministerium!

Bei den anstehenden Reformen des Strommarktes ist Weitsicht gefragt. „Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien bis zur Vollversorgung muss das Ziel der Energiewende bleiben, genauso wie der Abbau inflexibler und klimaschädlicher Kohlekraftwerke“, fordert der Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), Professor Dr. Martin Faulstich, anlässlich der Vorstellung eines Eckpunktepapiers zur Zukunft des Strommarktes. „Das geht nur mit Reformen des EEG und nicht mit seiner Abschaffung.“ weiterlesen…

Strom aus Freiflächen-PV-Parks künftig billiger als aus Kohle und Gas

Studie: Freiflächen-Solarkraftwerke könnten künftig EEG-Umlage-Kosten senken – wenn entsprechende politische Rahmenbedingungen geschaffen würden

In einer Studie hat die Prognos AG die Kostenentwicklung von unterschiedlichen neugebauten konventionellen und erneuerbaren Stromerzeugungstechniken in mehreren geographischen Regionen Deutschlands bewertet und miteinander verglichen. Dabei wird unter anderem deutlich, dass Freiflächen-Solarkraftwerke bereits heute in einigen Regionen Deutschlands und insbesondere in Süddeutschland die günstigste Erzeugungsform aus erneuerbaren Energien sind. „2015 werden Freiflächen-Solarkraftwerke bezogen auf die reinen Stromgestehungskosten auf 40 Jahre gerechnet mit 7,5 Cent/kWh sogar günstiger sein als Steinkohle- und Erdgasstromerzeugung“, sagt Frank Peter, Senior Projektleiter Energiewirtschaft der Prognos AG. weiterlesen…

Biosprit besser als sein Ruf

Neues Hintergrundpapier der AEE wirbt für Fairness und Differenzierung in der Debatte um Ausbauziele und Ethik

Biokraftstoffe haben sich in der öffentlichen Debatte ungerechtfertigter Kritik zu erwehren. Das geht aus dem neuen Hintergrundpapier „Kritik an Biokraftstoff im Faktencheck“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor, das heute in der Reihe Renews Kompakt erschienen ist. Klargestellt wird darin unter anderem, dass mit den Ausbauzielen für Biokraftstoffe in Deutschland und der EU keine staatlichen Subventionen verbunden sind, sondern Netto-Beiträge zu Klimaschutz und Versorgungssicherheit geleistet werden. Die finanzielle staatliche Unterstützung für Biokraftstoffe in der Europäischen Union ist massiv gesunken. „Klimafreundliche Mobilität ist ohne nachhaltig produzierte Biokraftstoffe unrealistisch. Wir brauchen Biokraftstoffe, um unsere Klimaziele zu erreichen“, betont AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. weiterlesen…

Agora-Vorschläge „EEG 2.0“ stoßen auf Kritik und Lob

Agora schlägt EEG 2.0 mit anschließendem Marktdesign-Prozess vor

Der Thinktank Agora Energiewende hat vorgeschlagen, das Erneuerbare-Energien-Gesetz in einem ersten Schritt 2014 radikal zu vereinfachen – und in einem zweiten Schritt bis 2017 einen transparenten Marktdesign-Prozess für Erneuerbare und Konventionelle zu vollziehen. Das EEG 2.0 ermögliche den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien zu bezahlbaren Kosten für die Verbraucher. Die Vorschläge stießen auf starke Kritik des scheidenden grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell und von Eurosolar. Verbraucherschützer begrüßten den Methodenvorschlag der Agora Energiewende. weiterlesen…

energie neu denken: „Strompreis-Phantasien“

Bündnis für eine transparente EEG-Umlage auf der Stromrechnung

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird seit 2010 vor allem unter dem Gesichtspunkt der damit verbundenen Kosten diskutiert. Die erneuerbaren Energien – allen voran die Photovoltaik – werden dabei als Preistreiber dargestellt. Sie stehen wieder am Pranger, weil die sogenannte EEG-Umlage steigt. Das will (neben vielen andern) die gemeinnützige Beratungsgesellschaft energie neu denken richtigstellen helfen. Solarify dokumentiert die Erklärung. weiterlesen…

Doch keine Atom-Subventionen aus Brüssel

Einlenken der EU-Kommission

Der Widerstand aus Deutschland, Österreich und Dänemark hat sich gelohnt: Die EU-Kommission gesteht Frankreich, Großbritannien und Tschechien doch keine stärkere Förderung von Atomkraftwerken zu. Eine große Mehrheit im sogenannten Kollegium der EU-Kommissare lehnte am 08.10.2013 den Vorschlag ab, die Subventionsmöglichkeiten für Kernkraftwerke auszuweiten. Kommissionspräsident Barroso selbst bezeichnete das Thema als „politisch zu heiß“. weiterlesen…

Das Marktdesign des BDEW

„Weg zu neuen marktlichen Strukturen für Gelingen der Energiewende“

Die Energiewirtschaft hat eine Lösung für die zukunftsfähige Ausgestaltung des Energiemarktes vorgelegt. Das umsetzungsbereite Konzept, das im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erarbeitet wurde, besteht aus zwei Säulen. Erstens soll eine grundlegende Reform der Förderung von Erneuerbaren Energien erfolgen. Diese baut auf dem vorhandenen, aber weiter entwickelten Marktprämienmodell auf und sieht zunächst im Kern für Neuanlagen eine Pflicht zur Direktvermarktung ihres erzeugten Stroms vor. Zweitens soll ein dezentraler Leistungsmarkt geschaffen werden, in dem Versorgungssicherheitsnachweise gehandelt werden. Darüber hinaus werden flankierende Maßnahmenpakete in vier weiteren Bereichen empfohlen. weiterlesen…

Neues Umweltabkommen soll Quecksilber weltweit eindämmen

Mehr als 110 Staaten unterzeichnen Konvention

Die Bundesrepublik Deutschland hat die neue Quecksilber-Konvention der Vereinten Nationen unterzeichnet. Die sogenannte „Minamata-Konvention“ zur Eindämmung von Quecksilberemissionen wurde mit dem heutigen Abschluss der Zeichnungszeremonie von über 110 Staaten, darunter  Brasilien, China, Südafrika und Mexiko, sowie der EU gezeichnet. weiterlesen…

USA planen strenge Auflagen für Kohlekraftwerke

USA wollen weltgrößten Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 senken

Die US-Umweltbehörde EPA will neuen Kohlekraftwerken strenge Grenzwerte für den Ausstoß des Treibhausgases CO2 vorschreiben. Kohlemeiler, die derzeit für ein Viertel des CO2-Ausstoßes in den USA verantwortlich sind, könnten in den USA dann zukünftig nur noch gebaut werden, wenn das Kohlendioxid aus den Schornsteinen abgeschieden und unter die Erde gepresst wird. Kommt damit aus Kostengründen das faktische Aus für Kohlekraftwerke? weiterlesen…