Greenpeace: 3.100 vorzeitige Todesfälle durch Kohlefeinstaub – Vattenfall: „Unseriös!“

Deutschlands schädlichste Kohlekraftwerke stehen in NRW und Brandenburg

Etwa 3.100 vorzeitige Todesfälle in Deutschland und Europa gehen jährlich auf das Konto deutscher Kohlekraftwerke, sagte Greenpeace während der Vorstellung einer Studie unter dem Titel „Tod aus dem Schlot„, mit der das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart beauftragt worden war. Die dreckigsten Kraftwerke sind demnach die Braunkohleanlagen Jänschwalde in Brandenburg und Niederaußem in Nordrhein-Westfalen. Der Kraftwerksbetreiber Vattenfall nannte die Greepeace-Zahlen „unseriös“ und führte ein Gegengutachten ins Feld. weiterlesen…

Strom-Export-Rekord 2012 umstritten

Unterschiedliche Kommentare

2012 war Deutschland wie schon in den sechs vorangegangenen Jahren per Saldo Stromexportland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Angaben der vier großen Übertragungsnetzbetreiber mitteilte, wurden 43,8 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2012 über die europäischen Stromnetze nach Deutschland eingeführt. Im gleichen Zeitraum führte Deutschland 66,6 TWh aus, woraus sich ein Überschuss von 22,8 TWh ergab. weiterlesen…

Offshore – nein danke?

Verbraucher fordern Offshore-Ausstieg

Die Verbraucherschützer wollen den Ausbau der Offshore-Windenergie herunterfahren: „Der Bau von Seewindanlagen weit draußen und tief im Meer stellt sich immer mehr als ein ökonomischer und technologischer Irrläufer heraus“, hieß es in einer Analyse des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes, die in vielen Medien zitiert wurde. weiterlesen…

Hedegaard verlangt genauen Zeitplan für EU-Klimapolitik

„Wir müssen eine CO2-arme Wirtschaft werden“

Die dänische EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard will den CO2-Ausstoß der EU bis 2030 um 40 Prozent senken. Dazu müssten die Energie effizienter eingesetzt, erneuerbare gefördert und die Kosten niedrig gehalten werden. Man habe „in der Kommission herausgefunden, dass wir bis 2030 diese 40 Prozent schaffen müssen, um unsere Langfristziele kosteneffizient zu erreichen,“ sagte die Kommissarin in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. weiterlesen…

Energiewende mehr als Preisdebatte – Gemeinschaftswerk sozial gestalten

  • Aktionsbündnis unter Töpfers Schirmherrschaft will Dialog mit Spitzenkandidaten über soziale Dimension der Energiewende 
  • Gemeinsames Positionspapier von Sozial- und Verbraucherschutzverbänden, Umweltorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften
  • Nicht begründete Privilegien für Industrie abschaffen

Auf Initiative der Klima-Allianz Deutschland und unter der Schirmherrschaft des früheren Umweltministers und UNEP-Exekutivdirektors Prof. Klaus Töpfer fordert ein breites Bündnis aus Sozial- und Verbraucherschutzverbänden, Umweltorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften die Spitzenkandidaten der Parteien zu einem ernsthaften Dialog über die soziale Ausgestaltung des „Gemeinschaftswerks Energiewende“ auf. Als Grundlage für die Gespräche, die unter der Moderation von Prof. Töpfer stattfinden sollen, dient ein gemeinsames Positionspapier der beteiligten Organisationen mit einem 8-Punkte-Forderungskatalog. weiterlesen…

China droht mit Vergeltung gegen EU-PV-Strafzölle

Stellvertretender chinesischer Handelsminister betont gegenseitige Abhängigkeit

Die chinesische Regierung ruft zwar nach wie vor zum Dialog auf. Gleichzeitig warnt sie jedoch stets, dass EU-Strafzölle gegen billige chinesische Photovoltaik-Produkte zu Vergeltungsmaßnahmen führen könnten. In einem auf den Internetseiten des chinesische Handelsministeriums (MOFCOM) veröffentlichten Interview betonte der stellvertretende chinesische Handelsminister Chong Quan, dass die chinesische und europäische Photovoltaik-Industrie voneinander abhängig seien. Wenn die EU jedoch Strafzölle erhebe, werde das auf sie zurückschlagen. weiterlesen…

Solar Impulse überfliegt USA

„Across America“ – Route bekanntgegeben

Anfang Mai wollen Bertrand Piccard und André Borschberg im Silicon Valley zum Flug mit ihrem rein solar angetriebenen Flugzeug Solar Impulse quer über die USA starten – wenn das Wetter mitspielt. Die Solar-Impulse-Piloten möchten in den USA auch die notwendigen Millionen für ihr zweites Flugzeug und den für 2015 geplanten Rundflug um die Welt einsammeln. weiterlesen…

Sichere Stromversorgung auch bei hohen EE-Anteilen

Aktuelle Studie zeigt Technologien und Möglichkeiten auf

Bereits heute stehen in Deutschland genügend Technologien und Handlungsoptionen zur Verfügung, um auch hohe Anteile Erneuerbarer Energien auszugleichen und damit das Stromsystem stabil zu halten. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). „Auch bei künftig hohen Anteilen von Wind- und Solarenergie ist die Versorgungssicherheit hierzulande gewährleistet. Denn es stehen genügend Technologien und Handlungsoptionen zur Verfügung, um diese wetterabhängig einspeisenden Erneuerbaren Energien auszugleichen – vom Lastmanagement über bedarfsgerecht stromerzeugende Biomasseanlagen, bis hin zur verstärkten Nutzung von Speichern“, erklärt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.
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Erneuerbare ersetzen immer mehr Atomstrom

AEE: Zwei Jahre nach Fukushima untermauern Wind, Sonne, Biomasse und Co. Leistungsfähigkeit

Zwei Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima zeigen die Erneuerbaren Energien in Deutschland, dass die Stromerzeugung aus fossilen und atomaren Quellen ein Auslaufmodell ist. “Wind, Sonne und Bioenergie setzen sich im deutschen Energiemix zunehmend durch. Damit wächst zugleich ihr volkswirtschaftlicher Nutzen, da die Erneuerbaren Energien keine unkalkulierbaren Risiken und versteckten Folgekosten mit sich bringen, wie die fossil-atomare Stromproduktion“, betont Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). weiterlesen…

VKU für E-Wende-Konklave

Weils Vorschlag fällt auf fruchtbaren Boden

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt den Vorschlag von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, dass Bund, Länder und Energiewirtschaft nach der Bundestagswahl wie bei einem Konklave zusammenkommen und erst nach einem gemeinsam erarbeiteten Vorschlag wieder auseinandergehen sollen, heißt es in einer Erklärung von VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck: „Die Bundesregierung hat die Komplexität der Energiewende unterschätzt. Zudem bekommt die im Konsens getroffene Entscheidung, die Energielandschaft umzubauen, immer mehr Risse, weil die unterschiedlichen Akteure unterschiedliche Interessen haben und es keinen einheitlichen Ordnungsrahmen gibt.“ weiterlesen…