EU-Energieeffizienz-Richtlinie verbessern!

Spitzenverbände der Wirtschaft fordern Verbesserung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie

Drei Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft zeigen sich besorgt über die andauernde Zurückhaltung der Bundesregierung in den laufenden Verhandlungen zur EU-Energieeffizienz-Richtlinie in Brüssel. Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) äußerten ihre Bedenken jetzt in einem gemeinsamen Positionspapier.
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BDI kritisiert Kreislaufwirtschaftsgesetz

BDI-Kritikpunkte am neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz

  • Deutschland verpasst Chance auf Ausbau der führenden Rolle in der Abfallverwertung
  • Rückfluss hochwertiger Rohstoffe in den Wirtschaftskreislauf erschwert
  • Kommunale Sonderrechte schränken Unternehmen ein

Mit dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz verpasst Deutschland nach Ansicht des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI) die Chance, mehr Wertstoffe durch Recycling zu gewinnen und seine führende Rolle in der Abfallverwertung auszubauen. „Durch das neue Gesetz fließen zu wenige hochwertige Sekundärrohstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurück“, kritisierte Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, in Berlin anlässlich des Inkrafttretens des Gesetzes zum 1. Juni 2012. So werde ein wichtiger Beitrag zur besseren Rohstoffversorgung deutscher Unternehmen verhindert.
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Energiewende braucht Investitionen

BDEW-Symposium
Wie kann die Energiewende finanziert werden?

Knapp 200 Teilnehmer diskutierten auf dem BDEW-Symposium am 30.05.2012 in Berlin unter dem Titel „Energiewende braucht Investitionen – Kreativität und Regulierungsbedarf in Zeiten des Umbaus“ mit Referenten aus der Energie- und Finanzwirtschaft sowie der Politik. Dabei offenbarte sich, dass die Energiewende für Deutschland nicht nur enorme finanzielle Herausforderungen mit sich bringt, sondern auch die Fülle der Lösungsansätze für diese Herausforderungen größer ist, als viele denken. weiterlesen…

Inventux macht weiter – mit 67 weniger

Insolventes Solarunternehmen Inventux wird mit 201 Mitarbeitern fortgeführt
67 Inventux-Mitarbeiter entlassen

Bei der insolventen Inventux Technologies AG wurden am 30.05.2012  67 Mitarbeiter freigestellt. Zuvor hatte es die Arbeitsagentur abgelehnt, das Insolvenzgeld für jene Mitarbeiter vorzufinanzieren, die vor der Insolvenzanmeldung bereits in Kurzarbeit waren. Diese Mitarbeiter waren vor allem in der Produktion tätig, die Inventux bereits deutlich reduziert hatte. Die Arbeitsagentur wird das Insolvenzgeld lediglich für 121 Mitarbeiter vorfinanzieren. Sieben Mitarbeiter im Ausland haben ebenfalls keinen Anspruch auf Insolvenzgeld, sechs Mitarbeiter sind außerhalb der Lohnfortzahlung, da sie seit längerer Zeit krankgeschrieben sind oder sich im Erziehungsurlaub befinden und für 12 Mitarbeiter wird zum Ende des Monats ein Aufhebungsvertrag vereinbart. Das Unternehmen, das siliziumbasierte Dünnschichtsolarmodule herstellt, hatte Ende vorletzter Woche Insolvenz beantragt. weiterlesen…

Entwurf des nationalen Netzentwicklungsplans

Homann: „Zentraler Schritt zur Umsetzung der Energiewende“

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat am 29.05.2012 gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und Bundesumweltminister Peter Altmaier die Bundesnetzagentur in Bonn besucht. Dort wurde ihr der Entwurf des ersten nationalen Netzentwicklungs-Plans Strom von den Übertragungs-Netzbetreibern (ÜNB) überreicht. Der Netzentwicklungs-Plan ist ein zentraler Schritt zur Umsetzung der Energiewende. Ohne Umbau der Stromnetze laufen die Fortschritte bei der Nutzung erneuerbarer Energien ins Leere, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Freiflächenkraftwerke stabiliseren das Netz

Stromnetz 2.0:
Erst optimieren, dann ausbauen
netzstabilisierende Solarkraftwerke
sparen tausende Kilometer Netzausbau ein

Zum Besuch von Bundeskanzlerin Merkel, Bundeswirtschaftsminister Rösler und von Bundesumweltminister Altmaieram 29.05.2012 bei der Bundesnetzagentur erklärt der weltweit größte Solarkraftwerksbauer BELECTRIC:
Durch das zunehmende Auseinanderdriften von Energieerzeugung und Energieverbrauch, sowohl zeitlich als auch geographisch, müssen zuerst Maßnahmen ergriffen werden, um die Netze zu stabilisieren. Die dadurch erwirkten Kapazitätsausweitungen reduzieren den veranschlagten Netzausbau erheblich und senken deutlich die Kosten der Energiewende. Technisch sind Freiflächen-Solarkraftwerke schon heute in der Lage wie konventionelle Großkraftwerke rund um die Uhr Blindleistung bereitzustellen und die Spannung zu stabilisieren. Sie unterstützen hierdurch den notwendigen Transport von Windstrom aus dem Norden in den Süden und stellen folglich einen unverzichtbaren Baustein für die Systemstabilität in einem durch regenerative Energieträger geprägten Netz dar. „Eine massive Kostenentlastung der Verbraucher, im privaten als auch im industriellen Bereich, ist mit dem Einsatz dieser Technik schon heute möglich“ betont Bernhard Beck, Geschäftsführer von BELECTRIC. weiterlesen…

Strom 17,2% teurer

Aus der Allgemeinen Zeitung Namibia:

Strompreis steigt um 17,2%
Städtische Verbraucher müssen ab 1. Juli mit Teuerung rechnen

Der Electricity Control Board (Elektrizitätskontrollrat  – ECB) hat eine Tarifsteigerung von 17,2 Prozent angekündigt, womit der Rat den Antrag des Energieproduzenten Nampower auf eine Steigerung von 25% teilweise erfüllt hat. Der Verbraucher muss ab Juli mit erhöhter Gebühr rechnen.Im vergangenen Jahr betrug die Teuerung 18,28% und lag damit wie jetzt 2012 wesentlich über der Inflationsrate. Laut ECB-Hauptgeschäftsführer  Simasiku müssen Verbraucher (Privathaushalte und Industrie) bis mindestens 2019/2020 mit einer jährlichen Tarifsteigerung rechnen, die über der Inflationsrate liegt. Bis 2020 soll der Tarif dann ein Niveau erreicht haben, das die Energieerzeugung völlig kostendeckend begleitet, was jetzt nur teilweise erfüllt wird. weiterlesen…

Fukushima: Zehnmal mehr Cäsium als in Tschernobyl

Scharfe Kritik hat  am 27.05. 2012 Global 2000 nach der Vorführung „stabiler“ Abklingbecken im Reaktor 4 des havarierten AKW Fukushima Daiichi durch japanische Regierungsvertreter sowie des Betreibers Tepco  geübt. Es habe sich dabei um eine „trügerische Sicherheits-Show“ gehandelt, die ebenso unberechtigt gewesen sei wie die „Jubel-Meldung der Kaltabschaltung“ im Dezember 2011. weiterlesen…

Bayernkommentar: Die stockende Energiewende

Die Meinung der anderen – Ernest Lang im Bayerischen Rundfunk

Ministerpräsident Seehofer hatte eine Vision: Bayern werde Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energie sein, das Hochtechnologie-Land könne beim Atomausstieg nur gewinnen. Für die Energiewende spürte Seehofer im wahrsten Wortsinn starken Rückenwind aus der Bevölkerung. Und das Schönste: Die Energieversorgung im Freistaat bleibe sicher, bezahlbar und klimafreundlich. Ist es tatsächlich erst elf Monate her, dass Seehofer in seiner viel beklatschten Regierungserklärung dieses Versprechen abgab? Dass der Ministerpräsident zusammen mit Wirtschaftsminister Zeil und Umweltminister Söder den Aufbruch Bayerns in ein neues Energiezeitalter ausrief? Nach nicht einmal einem Jahr ist Ernüchterung eingekehrt in der Energiepolitik… weiterlesen…