Ab Mai € 4.000 pro E-Auto

Schäuble öffnet Staatssäckel: Finanzielle Förderung der Elektromobilität kommt

Die Bundesregierung und die drei deutschen Autokonzerne Daimler, Volkswagen und BMW haben bei einem Abendgespräch im Kanzleramt am 26.04.2016 den Weg für eine finanzielle Förderung von Elektrofahrzeugen frei gemacht: Damit endlich mehr Elektro-Autos in Deutschland gekauft werden, soll das Bundeskabinett spätestens im Mai Kaufanreize beschließen: € 4.000 für reine E-Autos, € 3.000 für Hybride. weiterlesen…

„Trittin-Kommission“ kann Verursacherprinzip nicht durchzusetzen

Konzerne können sich für 23,3 Milliarden von Atom-Folgekosten freikaufen

Das Verursacherprinzip zog nicht: Die sogenannte „Trittin-Kommission“ konnte es nicht im gewünschten Umfang durchsetzen. Jetzt sollen die Atomkonzerne die Kosten für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll auf einen öffentlich-rechtlichen Fonds übertragen – in den sollen sie 23,34 Milliarden Euro einbringen, wie das ARD-Hauptstadtstudio schon vorab erfahren hatte. Stefan Schultz formulierte es gleichzeitig auf SPIEGEL-Online drastisch: „Atomkonzerne können für 23,3 Milliarden Euro alle Risiken auf den Staat abwälzen.“ BUND und Greenpeace reagierten entsprechen kritisch. weiterlesen…

Autobauer verhindern Aufklärung des Abgasskandals

Greenpeace „Schwarzbuch Autolobby“ zeigt Einfluss der KFZ-Schmieden auf die Politik

Die Liste des Versagens der Verkehrspolitik in Sachen Umwelt ist lang. Die Auswirkungen betreffen uns alle – in Form von zu viel Feinstaub, Ozon und Stickoxiden in unserer Atemluft.  Und seit Jahren erlaubt die Politik der Autoindustrie, sich beim Klimaschutz wegzuducken. Wie kann ein ganzer Industriezweig derart erfolgreich seine kurzfristigen Interessen durchsetzen? Greenpeace hat die Liste am 19.04.2016 in seinem „Schwarzbuch Autolobby“ veröffentlicht. weiterlesen…

Neuer Stromspiegel

Neuer Stromspiegel hilft beim Klimaschutz zu Hause

Wie viel Strom verbrauchen deutsche Haushalte? Eine umfangreiche Vergleichstabelle soll Verbraucherinnen und Verbrauchern beim Stromsparen unterstützen und so dem Klimaschutz dienen. Der „Stromspiegel für Deutschland 2016“ hilft dabei, den eigenen Verbrauch einzuschätzen und gegebenenfalls zu senken. In seine aktuelle Überarbeitung sind zentrale Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Stromeffizienzklassen für Haushalte“ von ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und Öko-Institut e.V. eingeflossen. Die Datensammlung ist Teil der Stromsparinitiative des BMUB und wurde am 24.04.2016 vom Bundesumweltministerium gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlicht. weiterlesen…

EE überall auf Rekordniveau –

LEE NRW: „Weiterhin hoher Ausbaubedarf Erneuerbarer Energien“

Der 30. Tag der Erneuerbaren Energien erinnert an die Katastrophe von Tschernobyl und mahnt zum beschleunigten Umstieg auf sichere, saubere und günstige Energienutzung durch regenerative Energieträger. Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) appelliert eindringlich an andere Staaten, endlich auch Weichen in Richtung Atomausstieg zu stellen. weiterlesen…

Sunedison insolvent

Kurs verlor 96 Prozent

Die amerikanische Solarfirma Sunedison hat am 22.04.2016 Insolvenz angemeldet – in den USA heißt das „Gläubigerschutz gemäß Kapitel 11 des amerikanischen Insolvenzrechts beantragt“. Die Betreibergesellschaften Terraform Power und Terraform Global seien davon nicht betroffen, betont Sunedison. Die Aktie des US-Solarkonzerns hat seit Jahresbeginn rund 96 Prozent ihres Wertes verloren. weiterlesen…

Die Atomkatastrophe im Kopf: Langzeitfolgen (und Kosten) jenseits der Strahlung

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – VI –

Welche psychischen Langzeitfolgen hat die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, und wie wirken sie sich auf die ukrainische Volkswirtschaft aus? Diesem Fragenkomplex gingen Alexander Danzer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) und Natalia Danzer (Ifo-Institut München) in einer Studie nach. Neu durchgesehen und veröffentlicht wurde die am 12.06.2014 erstmals in den Münchener Wirtschaftswissenschaftlichen Beiträgen (VWL) erschienene Studie nun im renommierten „Journal of Public Economics“. weiterlesen…

„AKW sofort Betriebsgenehmigungen entziehen!“

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – IV –

Am 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) von der Bundesregierung und von den zuständigen Landesregierungen konsequente Schritte zum Schutz der Bevölkerung vor weiteren Atomkatastrophen gefordert. In vielen Städten wurde an die Opfer von Tschernobyl erinnert und gleichzeitig für den weltweiten und sofortigen Atomausstieg demonstriert. weiterlesen…

„Nie wieder“

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – II –

Greenpeace projiziert zum Gedenken an Tschernobyl-Opfer Lichtbotschaften an Sarkophag über Atomruine

Mit einer Lichtprojektion auf den maroden Sarkophag über der Atomruine von Tschernobyl erinnerte Greenpeace in der Nacht auf Dienstag, 26.04.2016 an die bislang größte nukleare Katastrophe und forderte einen globalen Atomausstieg. Exakt 30 Jahre nach der Explosion des ukrainischen Reaktors zeigten die Umweltschützer an der Unglücksstelle Fotos von Opfern der freigesetzten Radioaktivität mit der Unterschrift „30 Jahre Tschernobyl – Nie wieder“ und „Endloses Leid“. „Wir sind es den Opfern von Tschernobyl schuldig, aus der Atomkraft auszusteigen“, sagte Greenpeace Atomexperte Tobias Münchmeyer in Tschernobyl. „Der Unfall von Tschernobyl ist ein Albtraum, der seit 30 Jahren andauert.“ weiterlesen…