Noch viel zu wenig EE-Anteil an Raumwärmeversorgung
Neue Daten unterstreichen Erdgasabhängigkeit mehrerer EU-Länder im Raumwärmesektor
Die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser verbraucht fast ein Drittel der europäischen Endenergie und wird immer noch von fossilen Brennstoffen, vor allem Erdgas, dominiert. Ein neuer, im Rahmen der Untersuchung „Renewable Space Heating under the Revised Renewable Energy Directive“ von TU Wien, Fraunhofer ISI, e-think, Öko-Institut und Viegang Maagoe entwickelter Datensatz zeigt, dass in der EU fast 50 Prozent der Heizwärme durch Erdgas erzeugt werden. Die Erdgasabhängigkeit variiert jedoch stark zwischen den einzelnen Ländern und reicht von null bis 90 Prozent. Die Studie will zu einer besseren Informationsgrundlage zur Gestaltung politischer Dekarbonisierungs-Maßnahmen beitragen. Der neu veröffentlichte und offen zugängliche Datensatz mit Zusammenfassungen für alle 27 EU-Länder ermöglicht es Nutzern, die Struktur der Raumwärmenachfrage und -versorgung in allen EU-Ländern zu erkunden. weiterlesen…
Ein Anreizsystem, das Klimaschutz- und Biodiversitätsleistungen des Waldes finanziell honoriert, kann auf zwei Säulen ruhen: Es sollte einerseits die ökologische Waldwirtschaft direkt fördern und andererseits über ein marktwirtschaftliches Zertifikatssystem zusätzliche Finanzierung für den Klimaschutz im Wald bereitstellen. Wie ein solches modulares Anreizsystem aussehen kann, beschreibt das Öko-Institut im Team aus Forst- und Naturwissenschaft sowie Juristen
Antonio Guterres hat die Krisen-Gewinne der Energie-Multis als „unmoralisch“ bezeichnet. Weil wegen dieser Gewinne (und explodierter Energiepreise viele Entwicklungsländer , die in Schulden ertränken, keinen Zugang zu Finanzmitteln hätten und darum kämpften, sich von der Coronapandemie zu erholen, ständen am Abgrund,
„Wir müssen jetzt handeln. Je eher wir beginnen, CO2-Emissionen zu minimieren, desto größer die Chance, dass wir die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erreichen.“ Mit diesen eindringlichen Worten richtete sich Prof. Görge Deerberg an die Teilnehmenden des
Der Bundestagsausschuss für Klimaschutz und Energie hat sich am 03.08.2022 von der Bundesregierung über die aktuelle Situation der Energieversorgung informieren lassen, vor allem im Hinblick auf einen Fahrplan für den Ausstieg aus der russischen Gasversorgung und die von der Regierung beschlossene neue Gasumlage, die ab Oktober Energie noch einmal deutlich verteuern wird – so der
„Regierungen weltweit sind aufgefordert, Lücken in Lieferketten ausfindig zu machen und eine Sonderkommission zu gründen, die Vorräte und Rohstoffe koordiniert“, schreibt
Der Ukrainekrieg und die drohende Gasknappheit liefern neben der Klimakrise ein weiteres Argument, so schnell wie möglich aus fossilen Energieträgern auszusteigen, und sich vor allem unabhängig von russischen Gas- und Erdöllieferungen zu machen. Peter Hergersberg (MPG) sprach mit Prof. Robert Schlögl, Direktor am
Forschende – u.a. vom
Anfang Juli 2022 startete das Projekt „SynAgri-PV: Synergetische Integration der Photovoltaik in die Landwirtschaft als Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende – Vernetzung und Begleitung des Markthochlaufs der Agri-PV in Deutschland“. Unter Koordination des
Weil für den Klimaschutz müssen fossile Energieträger ersetzt werden müssen, was im Fall von Erdgas aktuell durch den Ukraine-Krieg und die Abhängigkeit von russischem Erdgas verstärkt wird, plant die Bundesregierung den Einsatz von vier schwimmenden und den Bau zweier stationärer LNG-Terminals in Brunsbüttel und Stade. Da es sich hierbei –