Doppelt einfach bauen

Dank Infrarotheizung und Flatrate-Miete

Zur Komplexitätreduktion in der Bestandssanierung von Mehrfamilienhäusern wirbt der Publizist und Energieberater Timo Leukefeld, Honorarprofessor der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und Teil des „Autarkieteams“, für Einfachheit und „maximale Intransparenz“ als Ausweg aus dem Regulierungsdschungel. Cornelia Lichner stellte am 10.09.2021 im Portal pv magazine eines seiner Projekte und das dazugehörige Geschäftsmodell vor. weiterlesen…

Neue Klimaziele

Neue Klimaziele: Darum kommt der Kohleausstieg früher

Spätestens bis 2038 wollte Deutschland laut dem Kohleausstiegsgesetz aus der Kohleverstromung aussteigen. Das neue FÖS-Papier im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass ein früherer Ausstieg durch das neue EU-Klimaziel sowie die Novellierung des deutschen Klimaschutzgesetzes nun realistisch ist. Höhere CO2-Preise im Europäischen Emissionshandel könnten dazu führen, dass bereits 2030 kein oder nur noch sehr wenig Kohlestrom in Deutschland produziert werde. Begleitend zum früheren Ausstieg müssten die Strukturhilfen für die Kohleregionen angepasst werden, heißt es in dem Papier, das am 09.12.2021 veröffentlicht wurde. (Titel: Darum kommt der Kohleausstieg früher – © FES) weiterlesen…

Wasserstoffverbrennung: zu viel NOx

Formnext 2021: Fraunhofer IPT, FH Aachen und Präwest entwickelten Wasserstoff-Brennkammer-Design im 3D-Druck

Wasserstoff wird zu einem immer wichtigeren Energieträger gegen den Klimawandel. Die Wasserstoffverbrennung setzt zwar kein Kohlendioxid frei, doch was kaum jemand weiß: Es entstehen mehr Stickoxide (NOx) als bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben die FH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen sowie die Präwest Präzisionswerkstätten GmbH & Co. KG aus Bremen mit einem additiven Fertigungsverfahren eine Wasserstoff-Brennkammer in einem neuen Design hergestellt, das den Ausstoß von Stickoxiden deutlich senken kann. (Foto: 3D-gedruckter Mikro-Misch-Brennerkopf, eine Komponente der MMX-Brennkammer – Foto © Fraunhofer IPT) weiterlesen…

Rolle von Wasserstoff in der maritimen Wirtschaft

Bedeutungszunahme

Alternativen zu fossilem Brennstoff sind längst nicht nur aus ökologischer Sicht essenziell, sondern bilden einen zukunftsträchtigen, florierenden Wirtschaftsfaktor. Wasserstoff ist der wichtigste Energieträger der Zukunft. Die Bundesregierung betont in ihrer Nationalen Wasserstoffstrategie seine Vielseitigkeit und setzt sich u.a. zum Ziel, Wasserstoff und wasserstoffbasierte synthetische Kraftstoffe als alternative Energieträger zu etablieren sowie die Transport- und Verteil-Infrastruktur auszubauen. Den Seehäfen und der maritimen Industrie kommt hierbei eine zentrale Rolle bei Import, Produktion und Verteilung von Wasserstoff zu. Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) het eben gemeinsam mit seinen Partnern Sphera Solutions GmbH und GMW Consultancy eine Untersuchung für das Deutsche Maritime Zentrum (DMZ) fertiggestellt, welche die Aufgaben für die Maritime Wirtschaft und für die öffentliche Hand zur Etablierung der Wasserstoffwirtschaft von Produktion über Lagerung und Transport bis zum Verbraucher definiert. weiterlesen…

Saubere Energien immer billiger

Technologie-Durchbrüche nicht notwendig

Beschleunigter Klimaschutz ist ein erklärtes Ziel des „Glasgow-Klimapakts“. Eine Untersuchung von Ökonomen der Universität Mannheim belegt nun, dass die Kosten für saubere Energiequellen und -speicher wie Solarmodule, Batterien oder erneuerbaren Wasserstoff deutlich schneller sinken als bisher gedacht, so eine Untersuchung des Mannheim Institute for Sustainable Energy Studies (MISES). weiterlesen…

Eine rostige Zukunft

Farbstoffsolarzellen versprechen eine kostengünstige Ergänzung zur bisherigen Photovoltaik. Ihr Schlüsselmerkmal sind farbige Sensibilisatoren auf der Oberfläche. Forschende der Universität Basel haben die Leistung weiter verbessert, indem sie Sensibilisatoren mit dem häufig vorkommenden und umweltfreundlichen Metall Eisen verwendeten. Sensibilisatoren sind stark gefärbte Verbindungen, die Licht absorbieren und die Energie in Elektrizität umwandeln, indem sie Elektronen abgeben und in den Halbleiter „impfen“. weiterlesen…

Batterie-„Traumtechnologie“ nimmt Hürde

Entdeckung bringt Natrium-Schwefel-Stromspeicher einen Schritt näher an Realität

Eine von Ingenieuren der University of Texas in Austin, Texas, entwickelte Natrium-Schwefel-Batterie nimmt eine der größten Hürden, welche die Technologie als kommerziell nutzbare Alternative zu den allgegenwärtigen Lithium-Ionen-Batterien gebremst hat. Natrium und Schwefel bieten sich als attraktive Materialien für die künftige Batterieproduktion an, da sie billiger und besser verfügbar sind als etwa Lithium und Kobalt, bei denen auch Umwelt- und Menschenrechtsbedenken bestehen. Aus diesem Grund haben Forscher in den letzten zwei Jahrzehnten daran gearbeitet, Batterien auf Natriumbasis bei Raumtemperatur lebensfähig zu machen. weiterlesen…

Trotz Klimaanpassung Lebensgrundlagen in Entwicklungsländern bedroht

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit gefragt

Das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) hat Relevanz, Effektivität und entwicklungspolitische Wirksamkeit von Maßnahmen zum Umgang mit residualen Klimarisiken untersucht. Im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels nutzen Bauern auf der ganzen Welt Anpassungsmaßnahmen. Sie optimieren zum Beispiel ihre Bewässerungssysteme, um ihre Ernte vor Dürre zu schützen. Bei langanhaltenden Dürreperioden jedoch sind Ernteausfälle irgendwann nicht mehr vermeidbar – die Grenzen der Anpassung sind erreicht. (Foto: Vertrockneter Mais © Keagan Henman, unsplash.com_license) weiterlesen…

Handelsblatt: E-Fuels statt Massenentlassungen

500.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Zahlreiche EU-Staaten, auch Grüne, Fridays for Future und andere NGO fordern unentwegt, Verbrennungsmotoren zu verbieten. Es hätte aber schwerwiegende Folgen für viele tausende Arbeitsplätze, wenn Europa auf elektrische KFZ umstellte: „Eine halbe Million Menschen könnten ihren Job verlieren“. Zulieferer schlagen Alarm undÄnderungen am Green Deal der EU vor, schreibt im Handelsblatt. Was alle vergessen: Es sollte eigentlich um fossile Verbrenner gehen. weiterlesen…

Industrie 4.0-Forschung für die Gestaltung der Zukunft

Neuer Impulsbericht des Forschungsbeirats

Im neuen Impulsbericht „Industrie 4.0-Forschung für die Gestaltung der Zukunft“ stellte der Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0 am 17.11.2021 eine Analyse des Status quo der Industrie 4.0-Forschung in der Bundesrepublik Deutschland vor und leitet daraus eine Grundlage für die strategische Weiterentwicklung von Forschungsaktivitäten ab. Der Impulsbericht wurde von einer Expertengruppe aus Mitgliedern des Forschungsbeirats und der Plattform Industrie 4.0 erarbeitet. (Titel: Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0 – © acatech– Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) weiterlesen…