„10+ Gigawatt Photovoltaik pro Jahr“

50 Handlungsempfehlungen, um den PV-Markt zu entfesseln

Eine Gruppe von Fachleuten des PV Think Tanks (Reiner Lemoine Institut) hat ein Impulspapier mit 50 Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Vorschläge sollen einen Impuls geben, um den Photovoltaik-Markt in der kommenden Legislaturperiode zu entfesseln. Die Empfehlungen beziehen sich daher konkret auf den Zeitraum 2021 bis 2025. weiterlesen…

Energiewende kann am Fachkräftemangel scheitern

Eineinhalb mal so viele Handwerker für Gebäudesanierung nötig

Das Freiburger Ökoinstitut befürchtet in einem am 25.04.2021 vorgestellten Policypaper, die Energiewende könnte ins Stocken geraten, weil „etwa 50 Prozent mehr Fachkräfte im Handwerk als heute nötig“ seien, um Häuser energetisch zu sanieren und so die Klimaziele bis 2050 noch zu erreichen. Zusätzlich würden rund 100.000 Handwerker im Fensterbau, für Heizungsinstallationen und Malerarbeiten benötigt, um den Gebäudebestand in Deutschland für die Energiewende fit zu machen. weiterlesen…

Großkoalitionäre werden politisch aktiv

CDU-Präsidium will ,Sonnen-Paket‘ schnüren – SPD denkt über Klima-Wahlkampf nach

Karlsruhe hat der Berliner (Klima-)Politik Beine gemacht. Einerseits tun alle ganz erfreut über die Watschn des Verfassungsgerichts, andererseits überbieten die Regierungsparteien einander mit Aktivität. Bundesumweltministerin Svenja Schulze reichte die verfassungsgerichtliche Ohrfeige postwendend an die CDU weiter und machte Wirtschaftsminister Peter Altmaier als Blockierer aus. „Seine Nebelkerzenpolitik macht mich sauer, seine Klimakrokodilstränen kann er sich sparen“, sagte Schulze dem Spiegel. Sie kündigte an, umgehend einen neuen Gesetzentwurf vorzulegen, „der auch ein neues deutsches Klimaziel für 2030 vorsehen wird“. weiterlesen…

Scheuer verspricht 100 Millionen mehr für Wallboxen

Schon 385.000 Anträge für rund 470.000 Ladepunkte

E-Auto ladend - Foto © SolarifyDie „sehr erfolgreiche Förderung privater Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden“ wird – so eine Medienmitteilung aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) – „noch einmal um weitere 100 Millionen Euro aufgestockt und damit erneut verlängert“. Damit schaffe man „einen großen Schritt für die private Ladeinfrastruktur“. Insgesamt stehe nun eine halbe Milliarde Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Kauf und Installation sogenannter Wallboxen werden mit 900 Euro bezuschusst. (Foto: E-Mobilität – Ladestation an LV NiSa Berlin – Foto © Gerhard Hofmann für Solarify) weiterlesen…

Elektrotechnische Lösungen für die Energiewende

Paderborner Wissenschaftler erforschen moderne und nachhaltige Konzepte der Energieerzeugung, -verteilung und -nutzung

Infektionskrankheiten und Versagen im Kampf gegen den Klimawandel sind laut Weltrisikobericht 2021 des Weltwirtschaftsforums die folgenreichsten Gefahren für unsere Erde. Die Corona-Pandemie und aktuelle Umweltbelastungen hängen mitunter eng zusammen: Zwar hat Deutschland im vergangenen Jahr fast alle Klimaziele erreicht – ohne die Lockdowns hätte die Bundesrepublik diese jedoch verfehlt, warnte das Umweltbundesamt. Um den globalen Herausforderungen Klimawandel und Energiewende begegnen zu können, forschen Wissenschaftler am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn an innovativen Lösungen. Wie eng die Energiewende und die Elektrotechnik verzahnt sind, verdeutlicht ihre Arbeit an zukunftsfähigen Konzepten der Energieerzeugung, -verteilung und -nutzung. weiterlesen…

Bisher ehrgeizigstes EU-Klima- und Umweltprogramm

LIFE-Programm: Investitionen von 5,4 Mrd. Euro

Am 29.04.2021 billigte das Europäische Parlament offiziell die Einigung mit den Mitgliedsstaaten über LIFE, das einzige (und ehrgeizigste) Programm aller Zeiten auf EU-Ebene, das sich ausschließlich der Umwelt und dem Klima widmet. Es wird rückwirkend zum 01. 01.2021 in Kraft treten und deckt den Zeitraum von 2021 bis 2027 ab. Mithilfe des Programms soll die Wirtschaft CO2-ärmer und klimaresistenter werden. (Foto: Plenum des EU-Parlaments – © multimedia.europarl.europa.eu – 20191217) weiterlesen…

Karlsruhe und die Folgen – hier: Agora Energiewende

Sechs Punkte, wie Bundesregierung jetzt Klimaschutzgesetz anpassen muss

Agora Energiewende legte am 03.05.2021 einer Medienmitteilung zufolge sechs Eckpunkte für eine zügige Reform des Klimaschutzgesetzes vor. Dazu gehören neben einem auf 2045 vorgezogenen Klimaneutralitätsziel auch höhere Klimaziele für 2030, 2035 und 2040, klare Vorgaben für die Sektoren sowie schärfere Regelungen zur Nachsteuerung, wenn Ziele verfehlt werden. weiterlesen…

BEE: Jetzt Erneuerbare Energien entfesseln

BEE begrüßt Schulzes Ankündigung, KSG-Novelle vorzulegen – Politik muss „enkeltauglich“ handeln

Nicht nur die unterschätzte Entwicklung des Strombedarfs im EEG, sondern auch die unambitionierten Ausbauziele und -pfade sowie eine Vielzahl von Hemmnissen hätten direkt in eine gigantische Ökostromlücke geführt, so der Bundesverband Erneuerbare Energien als Reaktion auf das Karlsruher Klima-Urteil. Dies widerspreche ökologischen Zielen ebenso wie dem Willen wachsender Teile der deutschen Wirtschaft, klimaneutral zu produzieren. „Ohne die Erneuerbaren Energien zu entfesseln, bleibt das Klimaschutzgesetz ohne Substanz. Denn die Erneuerbaren sind der Schlüssel für den Klimaschutz“, so BEE-Präsidentin Simone Peter. weiterlesen…

UBA-Chef will Kohleausstieg schon 2030

Nicht erst 2038 – sonst Energiewende gefährdet

Das Karlsruher Verdikt des Klimaschutzgesetzes setzt die Große Koalition unter Druck, entschiedener gegen den Klimawandel vorzugehen – und zwar bald. Der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, forderte nun einen acht Jahre früheren Kohleausstieg – und mehr Anstrengungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien. „Wir brauchen den Kohleausstieg bis 2030“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Nur so kann Deutschland auf dem Pfad zu deutlich unter zwei Grad Erderwärmung bleiben. Wenn wir erst 2038 aussteigen, reicht das nicht.“ weiterlesen…

Lese-/Hörhinweis: „Von der Zukunft des homo sapiens“

„Anmerkungen zur Automatisierung“ – von Mathias Greffrath

„Homo sapiens hat die Hand durch das Werkzeug verstärkt, das Werkzeug zur Maschine entwickelt, seine Sinne durch Sensoren erweitert; zunehmend überlässt er nun die geistige Arbeit den Computeralgorithmen, die bereits die organisierenden, kreativen, musischen Tätigkeiten übernehmen. Durch diese sozio-technische Evolution stieg in Jahrtausenden die Macht der Gattung über die Bedingungen des Überlebens in einer feindlichen Umgebung. Das Leben wurde sicherer und komfortabler – aber die Verfügung des einzelnen Exemplars Mensch über die Bedingungen seines Lebens schrumpft“, so der Einleitungstext auf der Internetseite des Deutschlandfunks zu einem am 02.05.2021 im Dlf wiederholten Essay (Erstsendung: 22.11.2020) von Mathias Greffrath unter dem Titel „Anmerkungen zur Automatisierung – Von der Zukunft des homo sapiens“. weiterlesen…