Der perfekte Katalysator ist leider noch nicht gefunden

Interview mit Prof. Wolfgang Lubitz für die GDNÄ

Prof. Wolfgang Lubitz, Direktor Emeritus am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr (MPI CEC), spricht in einem Interview für die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V. (GDNÄ) über seine Forschung, die Schlüsselrolle von Katalysatoren und sein Selbstverständnis als Wissenschaftler. Lubitz ist seit vielen Jahren GDNÄ-Mitglied und seit 2017 auch Mitglied des Vorstandsrats. Ihm sind wichtig der „Dialog mit der Öffentlichkeit, aber auch der interdisziplinäre Dialog zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen“. Er sieht dort noch viel Verbesserungspotenzial. weiterlesen…

Großer Durchbruch für „masselose“ Energiespeicher

Kohlenstofffasern dienen gleichzeitig als Elektrode, Leiter und tragendes Material

Forscher der schwedischen Chalmers University of Technology haben eine strukturierte Batterie hergestellt, die zehnmal besser funktioniert als alle bisherigen Versionen. Sie enthält Kohlenstofffasern, die gleichzeitig als Elektrode, Leiter und tragendes Material dienen. Ihr neuester Forschungsdurchbruch ebnet den Weg für eine im Wesentlichen „masselose“ Energiespeicherung in Fahrzeugen und anderen Technologien. weiterlesen…

BGR-Analyse: China setzt auf Kohle u n d Erneuerbare

Januar und Februar 2021: Zuwachs mehr als gesamte Jahresförderung deutscher Braunkohle

Während die wirtschaftliche Entwicklung in vielen Ländern noch immer durch die Pandemie belastet ist, hat sich Chinas Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2021 weiter von der Corona-Krise erholt – auch dank eines starken Wachstums der Industrieproduktion. Eine Entwicklung, die sich auch in einem wachsenden Energiebedarf widerspiegelt. Nach Recherchen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) auf Basis vorliegender Daten ist die Kohleförderung in China im Januar und Februar um ein Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Aber auch beim Ausbau der erneuerbaren Energien legt China weiter massiv zu. weiterlesen…

Erste Nahaufnahmen der Alterung einer Lithium-Metall-Elektrode

Prozess dokumentiert

Der gleiche Prozess, der den Akku eines Mobiltelefons entlädt, selbst wenn es ausgeschaltet ist, ist ein noch größeres Problem für Lithium-Metall-Batterien, die für die nächste Generation kleinerer, leichterer elektronischer Geräte, weiterreichender Elektrofahrzeuge und anderer Anwendungen entwickelt werden. Wissenschaftler der Stanford University und des SLAC National Accelerator Laboratory des Energieministeriums haben zum ersten Mal auf atomarer Ebene untersucht, wie dieser Prozess, der als „Kalenderalterung“ bezeichnet wird, Lithium-Metall-Anoden oder negative Elektroden angreift. weiterlesen…

Akteursvielfalt der Energiewende in Gefahr?

Deutliches Votum gegen RWE und E.ON

Mehr als 65.000 Unterschriften hat bereits eine Petition gegen einen Deal von E.ON und RWE erreicht, berichtet Manuel Först auf energiezukunft. Aber auch Experten zeigten sich besorgt über die wachsende Marktmacht der Konzerne, die Akteursvielfalt der Energiewende sei in Gefahr. Mehrere regionale Energieversorger (Stadtwerke Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle und Erfurt) klagen gemeinsam mit dem Ökostromanbieter NATURSTROM vor dem Europäischen Gericht(EuG) in Luxemburg gegen den Deal von RWE und E.ON. (Foto: Garzweiler – im Rheinland baggert RWE trotz Klimakrise weiter Kohle ab – © DoroT Schenk auf Pixabay) weiterlesen…

Reaktion von Grünland auf Klimawandel – eher negativ

Effekte des CO2-Anstiegs waren schon im vergangenen Jahrhundert erkennbar

Der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und der damit einhergehende Klimawandel hat schon im vergangenen Jahrhundert in Gras-dominierten Grünlandbeständen zu Mindererträgen geführt. Das zeigen Forschende der Technischen Universität München (TUM), die gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Rothamsted (U.K.) eine Untersuchung auf Basis des dortigen weltweit ältesten ökologischen Dauerexperiments durchgeführt haben. (Foto: Versuchsfeld von Rothamsted Research in England – © Rothamsted Research, TUM) weiterlesen…

BEE: Erneuerbare Energien ausbauen und netzdienliche Fahrweise der Elektrolyseure ermöglichen

Stellungnahme zu Anforderungen an grünen Wasserstoff

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWasserstoff ist ein Schlüssel zum Erreichen der Klimaziele, vor allem in den Bereichen, in denen Erneuerbare Energien nicht direkt eingesetzt werden können. Voraussetzung hierfür ist jedoch seine grüne Erzeugung auf Basis Erneuerbarer Energien. Das hat der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) einer Medienmitteilung zufolge am 01.04.2021 im Rahmen des BMWI-Stakeholderdialogs zur EEG-Umlagebefreiung von grünem Wasserstoff und den Kriterien zur Ausgestaltung der Verordnung zum grünen Wasserstoff (§ 93 EEG) in seiner Stellungnahme deutlich gemacht. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff aus direkter solarer Wasserspaltung:

„H2Demo“ – grüner Wasserstoff aus direkter solarer Wasserspaltung

Wasserstofftechnologien sind Bindeglied zwischen Energie- und Mobilitätswende. Die große Herausforderung besteht in der nachhaltigen und damit umweltverträglichen Herstellung großer Mengen von Wasserstoff. Hierbei spielt der Einsatz von Solarenergie eine zentrale Rolle. In dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt „H2Demo“, unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, arbeiten elf Partner an Demonstratoren für die direkte solare Wasserspaltung. (Foto: Aufbau eines Prototypen zur solaren Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse von Wasser – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Abschied vom Wasserstoff?

Die Großen machen’s lieber elektrisch

„Das spricht gegen den H2-Antrieb“, resümiert Elias Holdenried am 31.03.2021 seinen Artikel auf Business Insider (BI). Der Autor analysiert den Antriebsmarkt eindeutig: „Während Toyota und Hyundai immer noch mit Hochdruck an der Wasserstoff-Technologie arbeiten, glaubt der Großteil der europäischen Konzerne im PKW-Bereich nicht mehr an den H2-Durchbruch.“ Einige der Großen des europäischen Marktes (etwa Renault und Mercedes) sehen zwar im Nutzfahrzeugsektor noch „großes Potenzial für den H2-Antrieb“, aber VW-Chef Herbert Diess schätzt Wasserstoff selbst für Langstrecken-LKW als zu kostenintensiv ein. weiterlesen…

Deutlich weniger, aber immer noch zu viel Geld für Kohle

Energiezukunft zur zweiten Ausschreibung zum Kohleausstieg

Bei der ersten Ausschreibungsrunde im Dezember 2020 erhielt ein Steinkohlekraftwerk noch 150.000 Euro pro Megawatt (€/MW) für seine Abschaltung. Der durchschnittliche Zuschlagswert für insgesamt 11 Kohlekraftwerke lag bei 66.259 €/MW. An diesen Wert kam bei der zweiten Ausschreibungsrunde selbst das höchste bezuschlagte Gebot nicht heran – 59.000 €/MW erhält der erfolgreichste Bieter. Dabei war ein Höchstpreis von 155.000 €/MW ausgeschrieben – schreibt Manuel Först am 02.04.2021 in Energiezukunft (Foto: Uniper-Steinkohlekraftwerk Wilhelmshaven – © Martina Nolte, WikiCommons, CC BY-SA 3.0 de). weiterlesen…