IEA: Indiens saubere Energiewende ist in vollem Gange…

… und kommt der ganzen Welt zugute – Kommentar von Fatih Birol und Amitabh Kant

Die Ankündigung Indiens, bis 2070 Netto-Null-Emissionen zu erreichen und bis 2030 fünfzig Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen zu decken, ist für den weltweiten Kampf gegen den Klimawandel von enormer Bedeutung. Indien leistet Pionierarbeit mit einem neuen Modell der wirtschaftlichen Entwicklung, das die kohlenstoffintensiven Ansätze, die viele Länder in der Vergangenheit verfolgt haben, vermeiden könnte – und als Blaupause für andere Entwicklungsländer dient. Das sagten Fatih Birol (IEA) und Amitabh Kant (NITI Aayog – Indische Eergiewendebehörde) am 09.01.2022 in der Times of India. (Foto: Thoothukudi Thermal power, Energiegewinnung in Indien – © Hassan Afridhiunsplash) weiterlesen…

FRV und Hexagon wollen grünes Wasserstoffzentrum in Australien schaffen

Entwicklungsgebiet Northern Territory

Die Solarfirma Fotowatio Renewable Ventures Australia und der Stockholmer Messtechnik- und Softwarekonzern Hexagon haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Sie wollen ein Zentrum für sauberen Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien auf der Halbinsel Middle Arm bei Darwin im Nordterritorium errichten, das North West Australia Hydrogen Centre weiter entwickeln und weitere Kooperationen in anderen Teilen des Landes eingehen – so Pilar Sánchez Molina am 24.01.2022 im Portal pv magazine. weiterlesen…

Batterien mit 60 MWh Kapazität

Burns & McDonnell schließt Bau dreier großer Energiespeicherprojekte in West Texas ab

Das Bau- und Planungsunternehmen Burns & McDonnell aus Kansas, Missouri hat am 19.01.2022 den Bau von drei Energiespeichersystemen (Battery energy storage systems – BESS) mit 10-MW/20-MWh-Lithium-Ionen-Batterien Kapazität in West Texas abgeschlossen. Die Projekte wurden nach eigenen Angaben in einem volatilen Lieferketten- und Logistikmarkt termingerecht fertiggestellt: Die drei Projektstandorte wurden nach nur fünf Monaten in Betrieb genommen. (Foto: Batterieeinbau in die Container – Foto © presskit info.burnsmcd.com) weiterlesen…

11 Maßnahmen sollen PV zur Säule der Schweizer Energieversorgung machen

Beratungen zum Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien

„Die Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist dringlich“, so am 25.01.2022 eine eher unstrittige Feststellung auf der Internetseite von Swissolar. Und weiter: „Elektrizität wird dabei zur Schlüsselressource und der Ausstieg aus der Atomenergie erfordert neue Lösungen“. Solarenergie werde in der Schweiz Strom in großen Mengen liefern – erneuerbar, zeitnah und kostengünstig. „Damit diese Umstellung gelingt, müssen wir jedoch mehr und schneller zubauen.“ sagt Swissolar-Präsident Jürg Grossen. 2050 soll Photovoltaik 45 TWh Strom liefern, also 15-mal mehr als heute. Was es braucht, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, hat Swissolar in einem 11-Punkte-Programm zusammengefasst. weiterlesen…

Produktion nachhaltiger e-Fuels ausbauen

20 Mio. € für INERATEC von Engie, Safran, MPC und bestehenden Investoren

INERATECs Technologie trägt maßgeblich zur Erreichung der Pariser Klimaziele bei, indem das Unternehmen eine nachhaltige Lösung für die Luftfahrt, die Schifffahrt, die Automobilindustrie und die chemische Industrie anbietet. Mit nachhaltigen e-Fuels können diese Sektoren defossilisiert werden. Um diese Vision in die Wirklichkeit umzusetzen, müssen die Produktionskapazitäten für CO2-neutrale Kraftstoffe und Chemikalien schnell ausgebaut werden. Jetzt hat INERATEC strategische Investoren gewonnen, um die Produktionskapazitäten für synthetische Kraftstoffe aus CO2 und grünem Wasserstoff in den Megatonnenbereich zu steigern – so eine Medienmitteilung vom 20.01.2022. weiterlesen…

Wertschöpfung aus Abfall

Umwandlung industriell verarbeiteter Biomasse in Kunststoffe und Chemikalien

Forscher am Institut für Chemie- und Biomolekularingenieurwissenschaften an der Universität von Delaware (UD) berichteten am 19.01.2022 in Science Advances über eine Niederdruckmethode zur Umwandlung industriell verarbeiteter Biomasse in Kunststoffe und Chemikalien. Unter Leitung von Professor Thomas H. Epps, III, sucht ein Team von Forschern der University of Delaware und Mitarbeitern von CanmetENERGY nach Möglichkeiten, Biomasse zu neuen Produkten zu verarbeiten. Beispiel Lignin. Lignin ist ein Bestandteil von Pflanzen und Bäumen, der für Festigkeit und Steifigkeit sorgt und der Flora hilft, den Widrigkeiten der Natur zu trotz weiterlesen…

DIW: Teure Metalle könnten Energiewende ausbremsen

Hohe Preise für Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt als Hindernis

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn ausreichend Rohstoffe etwa zum Bau von Windrädern, Solaranlagen und E-Auto-Batterien verfügbar sind. Dementsprechend geht eine Untersuchung am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) einer Medienmitteilung vom 26.01.2022 folgend der Frage nach, wie sich die Energiewende auf die Preise bestimmter Metalle auswirken könnte, denn diese dürften auf historische Niveaus klettern. Demzufolge würde sich die Energietransition verteuern und verzögern. Eine global koordinierte Klimapolitik könnte gegensteuern und Planungssicherheit für Metallproduzenten schaffen. weiterlesen…

Bundesnetzagentur beteiligt Öffentlichkeit am Szenariorahmen Strom 2023-2037

Zielvorstellung zur Energiewende für das Netz entwickeln

Die Bundesnetzagentur konsultiert einer Medienmitteilung zufolge seit 17.01.2022 den Entwurf des Szenariorahmens der Übertragungsnetzbetreiber mit der Öffentlichkeit. Er bildet mögliche Szenarien für die Planung des Ausbaubedarfs im Stromnetz bis 2037 und 2045 ab. „Die Szenarien zur Entwicklung von Stromerzeugung und -verbrauch sind Grundlage der Ermittlung, wie viel Netzausbau notwendig ist. Der Szenariorahmen orientiert sich erstmals an der für 2045 geplanten Klimaneutralität“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Bürger, Verbände, Unternehmen und Behörden können sich an der Konsultation beteiligen und so Einfluss auf die Netzentwicklungsplanung nehmen.“ weiterlesen…

Abschlussbericht der dena-Netzstudie III

Systementwicklungsplan und Innovationsdialog einführen

Die Deutsche Energie-Agentur hat im Rahmen der dena-Netzstudie III in den vergangenen drei Jahren untersucht, wie die Energieinfrastrukturplanung weiterentwickelt werden muss, um den Anforderungen auf dem Weg zu einem klimaneutralen Energiesystem gerecht zu werden. Die Studie wurde dabei durch einen breiten Partnerkreis aus Energiewirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft intensiv begleitet und vom Büro für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) als Hauptgutachter unterstützt. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Die Ergebnisse wurden am 25.01.2022 in einem Abschlussbericht veröffentlicht und in einem Pressgespräch näher erläutert. (Titel: Abschlussbericht dena-Netzstudie III – © dena.de) weiterlesen…

Serienfertigung für Elektrolyseure in Baden-Württemberg geplant

ZSW und Ecoclean wollen 80 Anlagen im Jahr produzieren

In Baden-Württemberg wollen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) und das Unternehmen Ecoclean ein Zentrum für Elektrolyseur-Herstellung etablieren: Das Projekt „EcoLyzer BW“ startet im Januar und will eine international wettbewerbsfähige Produktion von Elektrolyseuren etablieren. Rund 80 Anlagen pro Jahr sollen künftig am Standort Dettingen/Teck für den internationalen Markt gefertigt werden, schreibt 19.01.2022 im Portal pv magazine. weiterlesen…