Stellantis weiht Circular Economy Business Unit ein

Recycling-Zentrum in Turin

Stellantis, nach Verkaufszahlen viertgrößter Auto-Konzern der Welt (Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, DS Automobiles, Fiat, Jeep, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot, Ram Trucks, Vauxhall) will laut einer Medienmitteilung mit einer eigenen Geschäftseinheit namens Kreislaufwirtschaft „eine neue Ära der nachhaltigen Produktion und des nachhaltigen Konsums“ befördern. Mit einer Investition von 40 Millionen Euro wurde in Turin das SUSTAINera-Zentrum für Circular Economy im Mirafiori-Komplex (Abarth und Fiat) eingeweiht. Der neue Geschäftsbereich startet mit mit der Wiederaufbereitung von Motoren, Getrieben und Hochspannungsbatterien für Elektrofahrzeuge sowie mit der Überholung bzw. Demontage von Fahrzeugen. weiterlesen…

Hybrid-Heizsysteme können Rechnungen senken und CO2-Fußabdruck verringern

Teil-Ausstieg aus Gas und Öl auf lange Sicht immer noch unerlässlich

Um klimafreundlich zu heizen, muss man den Gaskessel ersetzen. Berater der britischen Regierung empfehlen den Umstieg auf mit Strom betriebene Geräte. Wenn jedoch eine vollständige Umstellung auf Elektroheizungen zu teuer ist, kann auch ein Teil-Umstieg auf eine „Hybridheizung“ die Energierechnungen und Haushaltsemissionen relativ schnell senken – obwohl der Teil-Ausstieg aus Gas und Öl auf lange Sicht immer noch unerlässlich sei, um die Klimakatastrophe abzuwenden, schreibt die Leiterin der Fakultät für Maschinenbau und Konstruktionstechnik an der Universität Portsmouth, Jovana Radulovic, am 04.12.2023 im Portal The Conversation. weiterlesen…

Neues Windenergie-Rekordjahr

Mehr als 50 Gigawatt dank Tief Zoltan

Ein Rekordmoment weit oberhalb früherer Einspeisespitzen machte 2023 zum nun besten Windkraftjahr. Ausgerechnet der Sommer trug auch dazu bei, schreibt Tilman Weber am 27.12.2023 in erneuerbareenergien.de. Mit 135 Terawattstunden (TWh) und mehr wird die öffentliche Nettostromversorgung des zu Ende gehenden Jahres das bisherige deutsche Rekordwindstromjahr 2020 um mindestens fünf bis vielleicht sogar zehn TWh übertreffen. Das sei bereits am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags klar gewesen – zu verdanken sei diese frühe Gewissheit dem Sturmtief Zoltan. weiterlesen…

The Atlantic: USA mit Rohöl-Rekord

USA fördert mehr Öl als jedes andere Land – warum?

2023 erlebten die Vereinigten Staaten einen bedeutenden Entwicklungsschub im Bereich der sauberen Energien, während sie gleichzeitig einen Rekord in der Ölproduktion aufstellten und andere große Produzenten wie Russland und Saudi-Arabien übertrafen – wie The Atlantic am 20.12.2023 veröffentlichte (Zusammenfassung von Illuminem vom 21.12.2023). Die USA haben ihre Ölproduktion erhöht, teilweise aufgrund globaler Dynamiken wie dem Einmarsch Russlands in der Ukraine. Das wirkte sich drastisch auf die globalen Ölpreise und die inländischen wirtschaftlichen Bedingungen aus. weiterlesen…

Ersatz profitabler Kohlekraftwerke durch 100% Erneuerbare Energien

Neue Untersuchung von Zero Emission Think Tank und Goodfuture

Der Bau und Betrieb von Wind-Solar-Batterie-Parks ist billiger als der Weiterbetrieb von wirtschaftlich abgeschriebenen Kohlekraftwerken, und zwar bei rund 90% der Kohlekraftwerke weltweit. Ein entscheidender Vorteil: die Betriebskosten für erneuerbare Energien sind günstiger als der Betrieb bestehender Kohlekraftwerke. Dadurch werden zusätzliche Gewinne erzielt. So lautet das Ergebnis einer neuen Untersuchung von Zero Emission Think Tank und Goodfuture, Berlin, vom Die neue Erkenntnis hat weitreichende Folgen für die Kohlewirtschaft, die mit diesen neuen ökonomischen Umständen konfrontiert ist. weiterlesen…

Kosten für britischen Atomstrom expoldieren

Hinkley Point C: Teure Überraschung zu Weihnachten

Das im Bau befindliche britische Atomkraftwerk Hinkley Point C entpuppt sich immer mehr als Kostenfalle. Nach massiv gestiegenen Baukosten wird nun deutlich, dass auch die Kosten für den erzeugten Strom deutlich höher ausfallen werden als ursprünglich angenommen. Dazu erklärt die Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Dr. Simone Peter: „Atomenergie demontiert sich weiter selbst und wird dabei zu einem teuren Albtraum für Verbraucherinnen und Verbraucher, Staaten und Unternehmen.“ (Bild: 3D-Modell von Hinkley Point C – © gov.uk_OGL 3) weiterlesen…

Teurer Super-Stromer aus dem Reich der Mitte

Nio präsentiert ET9

Er wäre ein teures Weihnachtsgeschenk: Mehr als 100.000 Euro für ein chinesisches E-Auto. Der „Landjet“ (stern) Nio EP9 wurde am 23.12.2023 präsentiert, ist aber erst 2025 lieferbar. Mit seiner 900V-Elektroarchitektur übertrifft die Super-Luxus-Limusine die üblichen Industriestandards und signalisiert einen „neuen Maßstab in Effizienz und Leistung elektrischer Antriebe“, so der Hersteller. Besonders sticht die Einführung von Steer-by-wire hervor, das soll das Fahrerlebnis durch erhöhte Präzision und Anpassungsfähigkeit verbessern. Laut Nio soll der ET9 seine Reichweite bis 255 Kilometer in gerade mal 5 Minuten nachladen können. (Foto: Nio EP9 – © Jengtingchen – Eig. Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Weg frei für die Stahl-Transformation

Europäische Kommission genehmigt Förderung der grünen Stahlerzeugung im Saarland

Die Europäische Kommission hat am 19.12.2023 die von der Bundesregierung avisierte Milliardenförderung der saarländischen Stahlindustrie beihilferechtlich genehmigt. Ziel der Förderung ist die Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat damit beihilferechtlich das grüne Licht aus Brüssel erhalten, um der Dillinger Hüttenwerke AG, der Saarstahl AG und der ROGESA mbh gemeinsam mit dem Saarland bis 2027 insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro für den klimaneutralen Umbau der Stahlproduktion zur Verfügung zu stellen. Die Unternehmen wollen dadurch mittelfristig rund vier Millionen Tonnen CO2-Emissionen im Jahr einsparen. In einem nächsten Schritt wird nun auf Basis der Haushaltseinigung der Bundesregierung vom 13.12.2023 die Erteilung des nationalen Förderbescheids vorbereitet. weiterlesen…

Gasimport im Gegensatz zum Stromimport unbekannt

Antwort der Bundesregierung

Der Bundesregierung liegen – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – keine über öffentlich zugänglichen Quellen hinausgehenden Informationen darüber vor, wie viel Gas insgesamt aus Frankreich nach Deutschland geliefert wurde. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (20/9758) auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion (20/9439) zur deutsch-französischen Energiezusammenarbeit für Europa hervor (die Solarify dokumentiert). Die Union gibt darin ihrer Sorge Ausdruck, dass es bei der deutsch-französischen Zusammenarbeit Probleme gebe, was Folgen für die Chancen europäischer Energiesouveränität haben könnte. weiterlesen…

Sieben EU-Staaten wollen bis 2035 CO2-freien Strom

Beschluss des Pentalateralen Energieforums

Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und die Schweiz haben heute ihr gemeinsames Ziel bekannt gegeben, ihr Stromnetz bis 2035 fossilfrei zu machen – „ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung des industriellen Herzens Europas“, so eine Medienmitteilung des niederländischen Ministeriums für Wirtschaft und Klimapolitik. weiterlesen…