Koalition will Energiepreisbremsen ändern

Beitrag zur Erreichung von Ziel 16 der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Die am 24.12.2022 in Kraft getretenen Gesetze zur Einführung einer Strompreisbremse (StromPBG) und zur Einführung von Preisbremsen für leitungsgebundenes Erdgas und Wärme (EWPBG) sehen eine Prüfbehörde vor, der verschiedene Aufgaben im Rahmen des Gesetzesvollzugs obliegen. Dazu gehören unter anderem die Überwachung der Einhaltung der beihilferechtlichen Vorgaben. Angesichts der umfangreichen und komplexen Aufgaben, die die Prüfbehörde im Rahmen des Gesetzesvollzugs übernehmen soll, planen die Koalitionsfraktionen SPD, Grüne und FDP, mit einem Gesetzentwurf (20/5994) zur Änderung des Strompreisbremsegesetzes sowie zur Änderung des Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetzes den Kreis der für die Aufgabenwahrnehmung in Frage kommenden Personen oder Institutionen um juristische Personen des Privatrechts zu erweitern. weiterlesen…

Deutschland erreicht trotz teils gestiegener Emissionen Klimaziel 2022

UBA-Prognose: Treibhausgasausstoß sank 2022 um 1,9 Prozent

Obwohl 2022 mehr Kohle und Kraftstoff verbraucht wurden, dämpften laut einer Medienmitteilung aus dem Umweltbundesamt vom 15.03.2023 gestiegener Einsatz der Erneuerbaren und insgesamt reduzierter Energieverbrauch die Effekte, so dass Deutschland sein Klimaziel für 2022 erreicht hat. Zu verdanken ist das vor allem einem Rückgang bei der Industrie – Sektoren wie Verkehr und Energie emittierten dagegen mehr. weiterlesen…

Biokraftstoffe: Neue Raffineriekonzepte für Herstellung im Tonnenmaßstab

Kombination von E-Fuels mit Biokraftstoffen

Laut VDI-Nachrichten „werden auch weiterhin Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren gebraucht“. Wie deren ökologischer Fußabdruck gesenkt werden könne, erforsche ein von der der Technischen Universität München geleitetes Bündnis unter dem Namen „Synergy Fuels“. Gefördert vom BMVI mit 13 Millionen Euro soll ein neues Raffineriekonzept entwickelt werden, das erneuerbare Kraftstoffe im Tonnenmaßstab für den Verkehrssektor produziert – durch Kombination von E-Fuels mit Biokraftstoffen. (Foto: Screeningstation des Fraunhofer IGB zur Entwicklung der Prozessschritte zur Umwandlung von CO2 aus Prozessgasen zu E-Fuels – © Fraunhofer IGB) weiterlesen…

Europäische Partner entwickeln neues Tandem-Solarmodul

Niederländisches und deutsches Forschungsteam bringt monolithisches Perowskit-Silizium-Tandem-Bifacial-Solarmodul auf den Markt

Ein Konsortium niederländischer und deutscher Unternehmen unter der Leitung der Niederländischen Organisation für Angewandte Wissenschaftliche Forschung (TNO) wird einer TNO-Medienmitteilung vom 14.03.2023 folgend in Kürze ein neues Tandem-Solarmodul aus monolithischen Perowskit-Silizium-Solarzellen auf den Markt bringen, das als ein Schritt zur Rückkehr der Photovoltaik-Produktion nach Europa, zum Wiederaufbau einer wettbewerbsfähigen Lieferkette innerhalb des Kontinents und zur Förderung der Kohlenstoffreduzierung bis 2030 gewertet werden kann. weiterlesen…

Klimawandel: Parlament für Senkung der Emissionen der Mitgliedstaaten um 40 Prozent

Bis 2030 müssen EU-Staaten Emissionen im Vergleich zu 2005 verringern

– Reduktionsziele für jeden Mitgliedsstaat richten sich nach Pro-Kopf-BIP und Kostenwirksamkeit
– Weniger Möglichkeiten, Emissionen zu übertragen, vorwegzunehmen und anzuhäufen
– Mehr Transparenz durch Veröffentlichung von Informationen über Maßnahmen der Mitgliedstaaten weiterlesen…

Berliner Denkmalschutz ermöglicht mehr Dach-PV

Städtischer Leitfaden erschienen

Da Strom aus erneuerbaren Energien immer wichtiger wird, hat das Landesdenkmalamt Berlin einen Solarleitfaden herausgegeben, wie sich Denkmalschutz und Solarenergienutzung miteinander vereinbaren lassen. Die Handreichung entstand in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Der Solarleitfaden gibt einen praxisorientierten Überblick darüber, wo überall Solaranlagen auf und an Denkmalen angebracht werden können und die schützenswerten Eigenschaften des Denkmals trotzdem gewahrt bleiben. weiterlesen…

EU: Klare Regeln für Energieverbrauchs-Senkung

Verständigung über Neufassung der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED)

Am 10.03.2023 haben die schwedische Ratspräsidentschaft, das Europäische Parlament und die EU-Kommission im Trilog eine finale Verständigung über die Neufassung der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) erzielt. Damit wird laut einer Medienmitteilung vom 10.03.2023 aus dem BMWK „ein klares Regelwerk mit Zielen und Maßnahmen für die Senkung des Energieverbrauchs der EU bis 2030 geschaffen.“ weiterlesen…

Nachhaltigkeitsrating: Bestnote für Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich

Minister Krischer: „Wir wollen NRW zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen“

Die Ratingagentur Moody´s ESG Solution in Kooperation mit der imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH bewertet seit Jahren das Land Nordrhein-Westfalen mit einem Nachhaltigkeitsrating. Untersucht wurden diverse Felder, wie beispielsweise Umwelt, Klimaschutz, Biodiversität und Menschenrechte. Wie die Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen mitteilt, hat NRW dabei erneut – wie auch in den vergangenen Jahren – die Bestnote „advanced“ erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Ergebnis nochmals um einen Punkt auf ein Score von 65 verbessert werden. Damit belegt Nordrhein-Westfalen im Vergleich mit 29 europäischen Gebietskörperschaften den zweiten Platz. weiterlesen…

BWE: Windgipfel – diesmal aber richtig!

Branche erhofft sich Durchbruch und greifbare Ergebnisse

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Dr. Robert Habeck hat für den 22. März zur Beschleunigung des Ausbaus der Windenergie an Land eine konzertierte Aktion aller beteiligten Ministerien angekündigt – den Windgipfel. Ein ähnliches Format gab es bereits 2019 unter Minister Peter Altmaier, damals jedoch ohne greifbare Ergebnisse. „Unsere Erwartung ist, dass der jetzt anberaumte Windgipfel einen Durchbruch bringt und konkrete Ergebnisse liefert“, forderte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE), am 13.03.2023. weiterlesen…

Stromnetz der Zukunft braucht Wärmespeicher

Wärmewende scheint in der Politik angekommen

Im Zusammenhang mit den ambitionierten Zielen der Bundesregierung weist das Sonnenhaus-Institut e.V. darauf hin, wie hilfreich große Warmwasserspeicher für den weiteren Rollout der regenerativen Energien am Bau sein können. Das Sonnenhaus-Institut e.V. beschäftigt sich unter dem Motto „Wärme – Strom – Mobilität“ seit fast 20 Jahren mit einer Wärmewende und Gesamtkonzepten für weitgehend solar versorgte Gebäude. Mehrere tausend sogenannter „Sonnenhäuser“ wurden seither in Deutschland realisiert. Pufferspeicher mit Fassungsvermögen von mehreren Kubikmetern sind beim Sonnenhaus-Konzept grundlegend und helfen, regenerativ gewonnene Energie über längere Zeiträume zu speichern. (Foto: Speicherbild – © Deutsche Poroton, Matthias Stark) weiterlesen…