Greenpeace-Analyse vor Start des Öl-Embargos: Deutschlands Verbrauch steigt trotz Krieg wieder
Bundesregierung versäumt Schritte, um Ölabhängigkeit zu reduzieren
Der Ölverbrauch in Deutschland steigt während des russischen Angriffskrieg in der Ukraine wieder an. Das zeigt eine am 02.12.2022 veröffentlichte Analyse des Branchenexperten Steffen Bukold im Auftrag von Greenpeace (Online: https://act.gp/3uew7QX). Nach einem etwa zehnprozentigen Rückgang Anfang des Jahres ist der Verbrauch im zweiten und dritten Quartal wieder deutlich gestiegen. Zuletzt (3. Quartal 2022) lag er mit durchschnittlich 2,28 Millionen Barrel pro Tag sogar über dem Quartalswert im Vorjahr (2,23 Mio.). weiterlesen…
Die
Eine am 11.11.2022 veröffentlichte innovative neue Methode zur Schätzung der globalen und regionalen militärischen Treibhausgasemissionen (THG) deutet darauf hin, dass die Streitkräfte der Welt für 5,5 % der globalen Emissionen verantwortlich sind. Wäre das globale Militär ein Land, hätte es den viertgrößten CO2-Fußabdruck der Welt – größer als der von Russland. Aufgrund mangelnder Berichterstattung und erheblicher Datenlücken ist es naturgemäß schwierig, den Gesamtausstoß von Treibhausgasen (THG) durch die Streitkräfte der Welt zu schätzen. Dennoch deuten die verfügbaren Daten darauf hin, dass dieser Beitrag sehr groß sein könnte. (Bild: Estimating the Military’s greenhouse gas emissions – Titel ©
Mit dem UN-Nachhaltigkeitsziel 9 will die Staatengemeinschaft eine nachhaltige Industrie und Infrastruktur fördern. Die Digitalisierung kann den Marktzugang und die Positionierung von Unternehmen in nachhaltigen Wertschöpfungsketten beeinflussen. Wenn aber einzelne Länder oder auch bestimmte Sektoren bei der digitalen Entwicklung abgehängt werden, gibt das Anlass zur Sorge. Eine am 28.11.2022 publizierte Untersuchung des
Als am Morgen des 20.11.2022 eher lustlos der Hammer fiel, war die 27. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) in Sharm El Sheikh mit eineinhalb Tagen Verspätung zu Ende. Im Fokus der Verhandlungen hatte die Frage gestanden, ob die Lücke zwischen den Zielen des Pariser Abkommens und den tatsächlichen Maßnahmen geschlossen werden konnte und ob eine Verbesserung der internationalen Unterstützung für Entwicklungsländer im Allgemeinen und die Finanzierung der durch den Klimawandel verursachten Verluste und Schäden im Besonderen gelingen kann. Forschende des
Seit seiner Gründung im Dezember 2018 arbeitet der
Die Grundidee ist schon alt: Solarenergie wird als Strom, Wasserstoff oder Ammoniak aus der Sahara nach Europa exportiert, um unsere Energieprobleme zu lösen. Ist das aber tatsächlich ein gangbarer Weg? Ökologisch betrachtet könnte die Idee sinnvoll sein, weil dadurch fossile Energieressourcen im Boden bleiben, aber ist es auch moralisch vertretbar, oder wäre es eine neue Art des Kolonialismus? Und wie viel Arbeit und Geld müssten investiert werden, und wie hoch sind die Transportverluste? fragt Autor
Nachhaltig, sicher und effizient sollen schwere Nutzfahrzeuge in Europa unterwegs sein. Fahrzeughersteller müssen dafür die Treibhausgas-Emissionen von neuen Lkw bis 2025 im Durchschnitt um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent gegenüber dem Stand von 2019 senken. Das neue Verbundforschungsprojekt „Elektrisches Antriebskooperations- und Energiesystem für schwere Nutzfahrzeuge – evTrailer2“ (siehe:
Die geplante Strompreisbremse droht die Vermarktung erneuerbarer Energien einzuschränken, während Atom und Braunkohle zusätzliche Vorteile erhalten. Die von der Bundesregierung geplante Strompreisbremse bringe Vergünstigungen für Atom und Kohle und Nachteile für Erneuerbare Energien, warnten die Ökoenergie-Anbieter
Elastokalorik: Hinter dem Begriff verbirgt sich ein Phänomen, das die Kühltechnologie revolutionieren könnte. Dass das Saarland zur führenden Region der Elastokalorik werden könnte, liegt an einem besonderen Projekt von Forschern der Saar-Universität, der