Deutschland braucht Wasser-Notfallplan
Kommentar von Franz Alt – „Wasserwende“
Wassernot in Afrika? Daran haben wir uns längst gewöhnt. Wassernot in Südeuropa? Auch das gab es immer öfter in den letzten Jahren. Aber Wassernot in Deutschland? Das schien im regenreichen Mitteleuropa bisher unwahrscheinlich. Doch seit mehreren Jahren regnet es auch bei uns zu wenig. Dürre und Hitze sind die Hauptursache für die auch hierzulande zunehmenden Waldbrände. Hinzu kommt noch ein meteorologisches Nord-Süd-Gefälle. So regnete es in den letzten Wochen in Franken nur wenig, aber in Alpennähe recht kräftig. Das ist keine Ausnahme. An den Alpen fielen von 1990 bis 2019 im Mittel 2000 Millimeter Regen pro Jahr, aber in Franken gerade mal 500 Millimeter. Franz Alt auf seiner Sonnenseite. (Foto: Niedrigwasser des Rheins bei Wiesbaden – © Christian Vogt für Solarify) weiterlesen…
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„Deutschland hat die Chance, beim Grünen Wasserstoff Vorreiter zu sein,“ so das
Die Bundesregierung will die Förderung von Energieeffizienz in Gebäuden einfacher, klarer und verlässlicher gestalten und auf den größten Effekt für Energieeinsparung und Klimaschutz ausrichten. Schwerpunkt der Förderung wird die energetische Sanierung sein. Ziel ist, dass möglichst viele Menschen vom Förderprogramm profitieren, damit sie Energiefresser wie alte Fenster, Türen und Gasheizungen austauschen, Häuser und Wohnungen sanieren und so Energiekosten einsparen. Deshalb wird die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) neu aufgestellt. Die entsprechende Reform hat das
In einem
Die angestaute Wärme im Erduntergrund hat großes Potenzial für die Wärmeversorgung. Die durch Verstädterung, Industrialisierung und Klimawandel erzeugte Hitze könnte mit flachen Geothermiesystemen erschlossen werden und über Jahrzehnte hinweg nahezu den kompletten Wärmebedarf in vielen Regionen der Welt decken. Das zeigt ein internationales Forschungsteam von
Nordrhein-Westfalen verfügt wie kaum eine Industrieregion weltweit über die notwendigen Potenziale durch zirkuläre Wertschöpfung sowohl zum Klima- und Ressourcenschutz als auch zum Erhalt seiner wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit beizutragen. Zu diesem Schluss kommt die vom Wirtschaftsministerium NRW beauftragte Studie „NRW 2030: Von der fossilen Vergangenheit zur zirkulärem Zukunft“, die koordiniert vom
Anlässlich des diesjährigen Erdüberlastungstages am 28. Juli plädiert der
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Das Treibhausgas Distickstoffmonoxid (N2O) entsteht als Nebenprodukt industrieller Prozesse und durch Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft. Es trägt zunehmend zum Klimawandel und zum Abbau der Ozonschicht bei, verbleibt zudem lange in der Atmosphäre, weil es chmisch unreaktiv ist. In der Natur ist bislang nur ein einziges Enzym bekannt, das dieses Gas in harmlosen Stickstoff und Wasser umwandeln kann: die N2O-Reduktase. Diese ist jedoch ein kupferhaltiges Metallenzym und als solches empfindlich gegenüber dem Sauerstoff in der Atemluft. Christoph Müller und Lin Zhang aus der Arbeitsgruppe von Prof. Oliver Einsle am