“Banken haben blinden Fleck”

EZB warnt: EU-Geldinstitute weitgehend nicht auf Klimarisiken vorbereitet

“Einen blinden Fleck” in Sachen Klima diagnostiziert eine Untersuchung der Europäischen Zentralbank von 112 europäischen Banken: Keine sei auch nur annähernd in der Lage, ihre Leitlinien für das Management von Klima- und Umweltrisiken vollständig zu erfüllen. In dem am 22.11.2021 veröffentlichten Bericht wurde untersucht, wie die europäischen Banken Klima- und Umweltrisiken in ihre Geschäftsprozesse integriert haben. Und sie hätten noch einen weiten Weg vor sich, schlussfolgert EZB-Direktoriumsmitglied Frank Elderson in einem Bericht von János Ammann auf EURACTIV am 23.11.2021. weiterlesen…

Viele Unternehmen unterschätzen Risiken des Klimawandels

Nur jedes zweite DAX-30-Unternehmen berichtet

Der Klimawandel birgt ökonomische Risiken für Unternehmen. Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA) zeigt, dass nur etwa die Hälfte der DAX-30-Unternehmen öffentlich über diese Risiken berichtet. Keines der untersuchten 100 größten Unternehmen informiert darüber, ob die Unternehmensstrategie gegenüber einem stärkeren Klimawandel resilient und mit einer anspruchsvollen Klimaschutzpolitik kompatibel ist. Wissenschaftliche Untersuchungen des Umweltbundesamtes zeigen im Gegensatz zu den Einschätzungen der Unternehmen, dass die Schäden durch den Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten deutlich zunehmen werden. (Foto: Abgestorbene Bäume – © Free-Photos auf Pixabay) weiterlesen…

Zunehmende Klimafolgen bedrohen US-Kernreaktoren

Aber nicht Klima und Umwelt im Mittelpunkt, sondern Kreditrisiken

Höhere Temperaturen, steigende Überschwemmungsrisiken und erhöhter Wasserstress bedeuten, dass Einrichtungen zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit ergreifen müssen, schrieb Avery Ellfeldt in den E&E News am 20.08.2020. Demnach werden in den nächsten 20 Jahren 57 US-Atomkraftwerke bedroht sein und die Betreiber zu zusätzlichen Maßnahmen zwingen, heißt es in einem neuen Bericht. weiterlesen…

Sprung in der Muschel

Enthüllung: Shell vertuschte seit 1958 Klimarisiko

Den Chefs des Ölriesen Royal Dutch Shell waren die Klimarisiken fossiler Brennstoffe seit 60 Jahren bekannt. Schon in den 80er Jahren bezifferte das Unternehmen intern seinen Anteil an den globalen CO2-Emissionen auf 4 %. Während Shell schon ab 1989 seine Ölbohrinseln auf den Anstieg des Meeresspiegels vorzubereiten begann, unterstützte das Unternehmen die Klimawandel-Leugnung. Der CIEL-Bericht (Center for International Environmental Law), den die Heinrich Böll Stiftung am 25.04.2018 veröffentlichte, zeichnet diese Unternehmenspraktiken seit Ende der 50er Jahre nach. (Foto: Brandalism Reklame-Kunstwerk Exxon Mobil: Wir wussten über die Wirkung fossiler Energieträger, leugneten sie aber- Foto © Barnbrook brandalism.org.uk – CC BY-SA 4.0) weiterlesen…