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Archiv: Shell


Enthüllung: Shell vertuschte seit 1958 Klimarisiko

Den Chefs des Ölriesen Royal Dutch Shell waren seit 60 Jahren die Klimarisiken fossiler Brennstoffe bekannt. Schon in den 80er Jahren konnte das Unternehmen seinen Anteil an den globalen CO2-Emissionen auf 4 % beziffern. Während Shell schon ab 1989 seine Ölbohrinseln auf den Anstieg des Meerespiegels vorzubereiten begann, unterstützte das Unternehmen die Klimawandel-Leugnung. Der CIEL-Bericht (Center for International Environmental Law), den die Heinrich Böll Stiftung am 25.04.2018 veröffentlichte, zeichnet diese Unternehmenspraktiken seit Ende der 50er Jahre nach.


Shell Studie sieht wachsende Bedeutung von Wasserstoff im Energiemix

Shell Logo113 Mio. Brennstoffzellen-Pkw könnten 2050 bis zu 68 Mio. Tonnen Kraftstoff und fast 200 Mio. Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Dadurch könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und Treibhausgasminderung im Verkehrssektor leisten. Zu dieser Einschätzung kommt die Shell Wasserstoff-Studie “Energie der Zukunft? Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzelle und H2“, die Shell gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erstellt und am 09.03.2017 offiziell vorgestellt hat. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Mobilitätssektor.

Shell stoppt zwar die umstrittenen Ölbohrungen in der Arktis – aber nicht der Umwelt zuliebe. Greenpeace wertet das in einer Erklärung als einen Erfolg auch seiner Proteste, die seit langem die Gefahr und Verantwortungslosigkeit der Ölsuche angeprangert haben.

Der Verfall des Ölpreises veranlasst Öl- und Gaskonzerne, sich neu auszurichten. Die milliardenschwere Übernahme des britischen Gasproduzenten BG Group durch die Royal Dutch Shell, eines der weltweit größten Mineralöl- und Erdgas-Unternehmen, ist der Auftakt für eine Übernahmewelle in der Energiebranche, schreibt die Wirtschaftswoche.