Defossilisierung des Lufttransportsektors

Neue Richtlinien für Bilanzierung von Treibhausgasemissionen und Einsatz nachhaltigen Flugtreibstoffs

Das Amsterdamer Smart Freight Centre und das Massachusetts Institute of Technology’s Center for Transportation & Logistics (CTL) stellten am 20.07.2021 neue Richtlinien zur Bilanzierung von Treibhausgas(THG)-Emissionen und zum Einsatz von nachhaltigem Flugbenzin vor. Unmittelbar vor der COVID-19-Krise emittierte die Branche etwa 3 % des jährlichen THG-Ausstoßes – mit steigender Tendenz. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, die THG-Emissionen des Luftverkehrs im Rahmen der Bemühungen um die Erreichung der globalen Klimaziele zu reduzieren. weiterlesen…

Die Menschenkatastrophe

„Es wird so heiß, wie wir es machen!“

Die Todesflut in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz habe auch die alten Dogmen und Politiker-Ausreden unterlassener Klimapolitik der vergangenen Jahrzehnte hinweggespült, sagt der Journalist Franz Alt in seinem Kommentar vom 24.07.2021 auf sonnenseite.de und zählt die Liste der notgedrungenen Einsichten auf, die die alten Dogmen ad absurdum führen. (Titel: Franz Alt, Unsere einzige Erde – © Patmos Verlag) weiterlesen…

Buchempfehlung: Die große Flut

Wenn Meere zur Gefahr werden

Anhaltende Dürren, tobende Stürme, brennende Wälder – wer glaubt, damit seien die Auswirkungen des Klimawandels aufgezählt, irrt: Das Meer werde eine der schwerwiegendsten Bedrohungen für viele Menschen sein. In dem im Oekom-Verlag erschienene Buch „Die große Flut – Was auf uns zukommt, wenn das Eis schmilzt“, blickt Peter D. Ward auf die Meere der Vergangenheit, erzählt, wie sie das Leben auf der Erde verändert haben, und zeichnet ein alarmierendes Bild für die Zukunft. (Titel: – © Oekom-Verlag) weiterlesen…

Seit 2008 mehr als 24 Mio. Menschen pro Jahr heimatlos

Kommentar über Kosten klimabedingter Vertreibung in Science

In einem gerade in Science veröffentlichten Beitrag diskutieren Jacob Schewe, Ko-Leiter des PIK FutureLabs „Security, Ethnic Conflicts and Migration“ und Kollegen des Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC), der ETH Zürich und des IIASA Wien die versteckten wirtschaftlichen Auswirkungen von katastrophen- und klimabedingter Vertreibung. Sie plädieren für lokal orientierte Untersuchungen des Vertreibungsrisikos, die die potenziellen wirtschaftlichen Kosten der Vertreibung berücksichtigen, um die Entscheidungsfindung zu unterstützen. (Foto: Hochwasser in Altenahr, Altenburg am 15.07.2021 – Foto @ Martin Seifert. Ursprünglich hochladender Benutzer: CnndrBrbr (Wikipedia auf Deutsch – Übertragen aus de.wikipedia nach Commons)CC0) weiterlesen…

Klima als persönliches Risiko

Viele Bewohner Hamburgs fühlen sich schon heute durch den Klimawandel bedroht

Der Klimawandel ist längst Realität – auch in Hamburg. Als die Bürger dort zum 14. Mal im Auftrag des Helmholtz-Zentrums Hereon telefonisch nach ihrer Wahrnehmung des Klimawandels befragt wurden, zeigte sich ein verstärkter Trend: Die Menschen fühlen sich zunehmend bedroht. Während im vergangenen Jahr die Corona-Pandemie das drängende Problem war, hat das Thema Klimawandel wieder an Brisanz gewonnen, so eine Hereon-Medienmitteilung vom 15.07.2021. (Grafik: „Warming Stripes“ – Klima-Strichcode – Durchschnittstemperaturen in Deutschland von 1881 bis 2017 , von 6.6°C (dunkelblau) bis 10.3°C (dunkelrot) © Ed Hawkins climate.ab.book.ac.ukCC BY SA 4.0) weiterlesen…

SWISS: erste Linienfluggesellschaft mit nachhaltigem Treibstoff

Air BP verkauft ersten nachhaltigem Flugkraftstoff nach Spanien

Swiss International Air Lines (SWISS) hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerunternehmen erstmals eine ganzheitliche Logistikkette für den Import von nachhaltigem Treibstoff (SAF) in die Schweiz etabliert. Einer Medienmitteilung zufolge ist SWISS die erste Linienfluggesellschaft, die für ihren regulären Flugbetrieb ab der Schweiz nachhaltigen Treibstoff einsetzt. Gleichzeitig hat Air bp den ersten Verkauf von ISCC PLUS-zertifiziertem nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) in Spanien, einem der größten globalen Luftfahrtmärkte, bekannt gegeben. NetJets Europe, wichtiger Kunde von Air bp in der Geschäftsluftfahrt, bezieht als erster den Kraftstoff. weiterlesen…

PV-Rekord: 7,8 Mio. MWh PV-Strom

BDEW: Zahl der Woche – neuer Höchstwert

Viel Sonne und der steigende Ausbau von Photovoltaikanlagen haben im Juni zu einem neuen Höchstwert bei der Stromerzeugung aus Solarenergie geführt. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). 7,8 Milliarden Kilowattstunden Strom (Mrd. kWh.) wurden im Juni 2021 durch Photovoltaikanlagen erzeugt. Dies sind elf Prozent mehr als im bislang PV-stärksten Monat, dem Juni 2019, mit 7,0 Mrd. kWh. weiterlesen…

Acht große Versicherer verpflichten sich zu Klimaschutz

Aus Deutschland Allianz und Munich Re

Acht große europäische Versicherer und Rückversicherer wollen gemeinsam einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Mitglieder der neu gegründeten „Net-Zero Insurance Alliance (NZIA)“ verpflichten sich dazu, ihre Versicherungs-Portfolien bis 2050 unter dem Strich frei von CO2-Emissionen zu machen. Neben der französischen AXA gehören dem Bündnis Allianz und Munich Re aus Deutschland, Zurich und Swiss Re aus der Schweiz an. weiterlesen…

Globaler Vergleich der Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen

ICCT über E-Autos und Abgase

E-Autos haben im Vergleich der verschiedenen Fahrzeugantriebe die geringste Treibhausgasbilanz – das ist das Ergebnis einer am 20.07.2021 veröffentlichten Untersuchung des International Council on Clean Transportation (ICCT), einer unabhängigen Forschungsorganisation, die sich mit sauberer Mobilität beschäftigt. Bekannt wurde der ICCT durch die Aufdeckung des Diesel-Skandals. Die umfassende Ökobilanz (Life Cicle Assessment, LCA) untersucht die Treibhausgasemissionen von Personenkraftwagen, einschließlich SUVs. weiterlesen…

DW-Serie: Klimamythen im Faktencheck

Wie entscheidend sind 0,5 Grad mehr Erderwärmung?

1,5 oder 2 Grad Celsius mehr Erderwärmung – manche glauben, der Unterschied ist nicht wirklich bedeutend. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache: Schon ein halbes Grad mehr kann Leben kosten. Wenn die Temperatur eines Menschen von gesunden 36,6 auf 38,6 Grad Celsius ansteigt, hat das Konsequenzen. Schon ein scheinbar geringer Anstieg führt dazu, dass sich der Mensch unwohl fühlt und der Körper nicht mehr normal funktionieren kann – und ähnlich verhält es sich mit der Erde. (Dieser Artikel ist Teil einer Serie, in der die Deutsche Welle Mythen zum Klimawandel einem Faktencheck unterzieht.) (Foto: Arktis – © Free Photos auf Pixabay) weiterlesen…