EU-Kommission genehmigt zweites europäisches Batterie-Projekt

Altmaier: Großer Erfolg für Standort Deutschland und Europa

Am 26.01.2021 hat die Europäische Kommission das von Deutschland koordinierte zweite europäische Großvorhaben zur Batteriezellfertigung mit dem Titel „European Battery Innovation – EuBatIn“ genehmigt. Damit ist der Weg frei für die Förderung von elf Unternehmen mit Standorten in Deutschland durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und von insgesamt 42 Unternehmen aus zwölf Mitgliedstaaten von ihren jeweiligen Regierungen. weiterlesen…

Stress an den deutschen Flüssen

Der Klimawandel setzt Umwelt und Wirtschaft unter Druck

Ende des Jahrhunderts (2071-2100) ist mit erheblichen Änderungen der Umwelt-und Wirtschaftsbedingungen an den großen Flüssen in Deutschland zu rechnen, wenn globale Klimaschutzmaßnahmen nur unzureichend ergriffen werden. Aktuelle Ergebnisse der Bundesanstalt für Gewässerkunde zeigen die besonders betroffenen Flussabschnitte und wo dringlicher Anpassungsbedarf besteht. weiterlesen…

2019 geht als Jahr verheerender Wirbelstürme in die Geschichte ein

Globaler Klima-Risiko-Index veröffentlicht


Kurz vor Beginn des 24-stündigen internationalen Klimaanpassungs-Gipfels (Climate Adaptation Summit) präsentierte die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am 22.01.2021 ihren neuen Globalen Klima-Risiko-Index. Der Index zeigt, dass erneut besonders Menschen in Entwicklungsländern unter den Folgen von Wetterextremen zu leiden hatten, im Jahr 2019 insbesondere unter schweren Wirbelstürmen und darauffolgenden Überflutungen sowie Erdrutschen. weiterlesen…

Rekordhoch für weltweite Investitionen in Energiewende

BNEF-Analyse: 2020 floß mehr Geld in Dekarbonisierung als je zuvor

Auf die Höhe der weltweiten Energiewende-Investitionen hatte die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr keine negativen Auswirkungen. Im Gegenteil: Regierungen, Unternehmen und Haushalte haben so viel Geld in die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft gesteckt wie nie zuvor. Mit Investitionen von 501,3 Milliarden US-Dollar in Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Energiespeicher und erneuerbare Wärme floss sogar neun Prozent mehr Geld als im Jahr 2019. Das zeigt eine aktuelle BloombergNEF (BNEF)-Analyse, die sich Joschua Katz für energiezukunft näher angesehen hat. weiterlesen…

BMW erreicht CO2-Ziele – VW reißt – Daimler schafft es

Aber EU will Regeln weiter verschärfen

Anders als Volkswagen schaffen BMW und Daimler die europäischen Klima-Anforderungen. „Doch in den kommenden Jahren werden viele Sonderregeln wegfallen,“ so das Handelsblatt am 22.01.2021. Die Bayern haben die Klimaziele für 2020 erfüllt, kamen 2020 im Schnitt pro Neuwagen auf 99 g CO2/km und wollen bis 2025 gar ein Dutzend batterie-elektrische Modelle auf dem Markt haben. weiterlesen…

Auf dem Weg zur Wasserstoff-Luftfahrt

Pro­jekt BA­LIS – DLR: Megawatt-Brenn­stoff­zel­len für Luft­fahrt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt im Projekt BALIS den weltweit ersten Brennstoffzellen-Antriebsstrang für Flugzeuge – mit einer Leistung im Megawattbereich. Damit geht das DLR einen weiteren Schritt, um emissionsfreies Fliegen mit Wasserstoff zu ermöglichen. Den Förderbescheid für das BALIS-Projekt in Höhe von 26 Millionen Euro überreichte BMVI-Staatssekretär Steffen Bilger am 21.01.2021 im Rahmen einer digitalen Veranstaltung an das DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Stuttgart. weiterlesen…

12.000 km2 Flächenpotenzial für gebäudeintegrierte Photovoltaik

Untersuchung „Die vertikale Stadt als solare Energiequelle?“

Einer Untersuchung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des Fraunhofer ISE zufolge ist das Flächenpotenzial für Photovoltaik an Fassaden in Deutschland doppelt so groß wie das auf Dächern – vor allem in den Ballungsräumen. Auch Fassaden könnten bei Energiewende und Bodenschutz eine viel bedeutendere Rolle spielen als bisher. Das Dresdner IÖR hat gemeinsam mit dem Freiburger ISE das theoretische Flächenpotenzial für Photovoltaik an Fassaden für ganz Deutschland erhoben. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachmagazin „Transforming Cities“ veröffentlicht. weiterlesen…

2021: Europäisches Jahr der Schiene

Umweltverbände fordern neuen Aufbruch für europäischen Bahnverkehr

Umweltorganisationen aus Deutschland, Polen, Spanien, Frankreich und auf EU-Ebene fordern die EU und die Bundesregierung auf, im diesjährigen Europäischen Jahr der Schiene den internationalen Bahnverkehr zu stärken. In einem am 20.01.2021 veröffentlichten Report „Spring auf den Zug auf! Für eine Renaissance der Bahn in Europa“ zeigen sie auf, wie neue internationale Direktverbindungen mit Tag- und Nachtzügen, bequeme Buchung von Auslands-Bahnverbindungen und Investitionen in grenzüberschreitende Infrastruktur einen großen Beitrag zum Klimaschutz in Europa leisten können. weiterlesen…

Virtueller Handelsblatt-Energiegipfel 2021

RWE-Chef kritisiert falsche Regulierungsanreize und will andere Prioritäten

Der virtuelle Handelsblatt-Energiegipfel 2021 vom 13. bis 15. Januar 2021 beschäftigte sich mit den Chancen von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Energiewirtschaft. Vor allem RWE-Boss Rolf Martin Schmitz missfällt so einiges am Energie-Regulierungsregime. Er diagnostizierte „falsche Anreize bei der Windenergie, unzureichende Maßnahmen bei der Versorgungssicherheit und unausgewogene Regulierung beim Wasserstoff“. Letzteres nimmt nicht wunder: Denn RWE will nach den Worten von Schmitz eine führende Rolle im Zukunftsmarkt Wasserstoff spielen: „Wir decken die gesamte Wertschöpfungskette ab, das können andere auch, aber wir glauben, dass wir es besser können.“ weiterlesen…

Größter US-Offshore-Windauftrag aller Zeiten

Equinor erhält Zuschlag für Bundesstaat New York

Im Rahmen des Auftrags werden die norwegische Equinor ASA und ihr neuer strategischer Partner bp eine Erzeugungskapazität von 1.260 MW Erneuerbarer Offshore-Windenergie aus Empire Wind 2 und weitere 1.230 MW aus Beacon Wind 1 bereitstellen – zusätzlich zu der bereits bestehenden Verpflichtung, New York mit 816 MW Erneuerbarer Energie aus Empire Wind 1 zu versorgen – insgesamt also 3,3 Gigawatt (GW) Energie für den Bundesstaat. Die rechtsgültige Ausführung des Zuschlags ist abhängig von der erfolgreichen Verhandlung eines Kauf- und Verkaufsvertrags, den die Partnerschaft zusammen mit der New York State Energy Research and Development Authority (NYSERDA) abschließen will. weiterlesen…