„Deutschlands Neue Agenda“

Ziel: CEOs und Wissenschaftler präsentieren Roadmap für die nächste Bundesregierung

Von Automobil bis Zement, von Handel bis Flugverkehr, von Verwaltung bis Forschung – Deutschland will bis 2045 in allen Bereichen klimaneutral werden. Mehr als 50 namhafte CEOs, Wissenschaftler und Experten legten dazu mit „Deutschlands Neue Agenda“ eine konkrete Roadmap für die Parlamente und Regierungen der nächsten Jahrzehnte vor. Die Politik erhält damit einen genauen Fahrplan, welche Voraussetzungen bis 2022, 2025, 2030 erfüllt sein müssen, damit die Unternehmen die bereits beschlossenen Klimaziele für 2045 wirklich erreichen können und welche Rolle die Digitalisierung dabei spielen muss. Präsentiert am 14.10.2021 in Berlin von den Mit-Herausgeberinnen Veronika Grimm (Sachversta?ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung), Dirk Messner (Pra?sident des Umweltbundesamtes) und Stefan Schaible (Global Managing Partner Roland Berger). weiterlesen…

Offener Brief: Weg in nachhaltige Zukunft frei machen

Beratungsgremien an Politik

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen WBGU hat gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR), dem Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany, der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030) und weiteren Beiräten und Beratungsgremien der Bundesregierung einen offenen Brief an die Bundesvorsitzenden, Generalsekretäre sowie die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und CDU/CSU geschrieben. Solarify dokumentiert den Wortlaut. weiterlesen…

„Die Ausgezeichneten machen Mut“

DBU-Umweltpreis 2021 geht an Ökologin und Moorforscher

Mit einem der renommiertesten und höchstdotierten Umweltpreise in Europa würdigte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) einer Medienmitteilung vom 10.10.2021 folgend in Darmstadt herausragendes Engagement für den Schutz von Umwelt und Artenvielfalt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte den Deutschen Umweltpreis an die Ökologin Prof. Katrin Böhning-Gaese (56) und Moorforscher Prof. Hans Joosten (66), die sich den Betrag von 500.000 Euro teilen. (Foto: Die diesjährigen DBU-Preisträger Foto © Peter Himsel, DBU) weiterlesen…

Österreichs Strom-Overshoot-Day

Rechnerisch: Bis Silvester nur mehr Kohle, Erdgas und Atomstrom

Mit dem 01.10.2021 ist – einer Medienmitteilung der IG Windkraft zufolge – der in Österreich erzeugte Strom aus Erneuerbaren rein rechnerisch aufgebraucht. Ab da werden tonnenweise Kohle und Erdgas verbrannt und Atomstrom aus den Nachbarländern importiert, um die Stromversorgung sicherzustellen. „Mit dem Beschluss des EAG (Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz) vor der Sommerpause sind jetzt die Bundesländer gefordert, den Bau der Ökostromkraftwerke auch zu ermöglichen“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Dafür müssen neue Zonen für den Windkraftausbau ausgewiesen, die Genehmigungsbehörden ordentlich ausgestattet und die Verfahren vereinfacht werden.“ weiterlesen…

Rat legt EU-Standpunkt für COP26 fest

„Aktueller Kurs reicht nicht aus“

Der Europäische Rat für Wirtschaft und Finanzen hat im Rahmen seiner Tagung am 05.10.2021 in Luxemburg den Standpunkt festgelegt, den die EU bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP 26) in Glasgow vertreten wird. Darin wird die höchste Dringlichkeit betont, die globale Reaktion auf die Klimakrise zu verstärken, und dass auf der ganzen Welt für eine gerechte und faire Klimawende gesorgt werden muss. (Offizielles Logo der COP26 – Grafik © ukcop26.org, OGL) weiterlesen…

Erster Lockdown brachte bessere Luft

Untersuchung des Helmholtz-Zentrums Hereon

Mehrere Studien haben bereits gezeigt: Die Konzentrationen typischer Luftschadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub sind während der coronabedingten Lockdowns weltweit gesunken. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Hereon haben einer Medienmitteilung vom 21.09.2021 zufolge in einer umfassenden Studie für Mitteleuropa insgesamt berechnet, wie stark dieser Effekt bei den ersten Lockdowns war und inwiefern die Wetterbedingungen für die bessere Luft sorgten. Ein Ergebnis: Die Menge an Stickoxiden ist aufgrund des Lockdowns teilweise um mehr als die Hälfte gesunken. Die Arbeit erschien am 21.09.2021 open access in Atmospheric Chemistry and Physics. (Grafik: NOx-Emissionen in täglicher Auflösung (Days of Year – DOY) ab Jahresbeginn – © CC BY 4.0Volker Matthias et. al.) weiterlesen…

Kämpferisches Schlusswort: „Wie sapiens ist der Homo?“

Robert Schlögl mahnt zum Ende der Leopoldina-Jahresversammlung

Ein „kämpferisches Schlusswort“ (so Petra Ahne in der FAZ) hielt der Vizepräsident der Leopoldina und Chemiker Robert Schlögl bei der Jahresversammlung 2021, die am 24. und 25.09.2021 unter dem Thema „Biodiversität und die Zukunft der Vielfalt“ in Halle stand. Schlögl kritisierte, dass einige glaubten, der Homo sapiens stehe über der Biodiversität und könne sie manipulieren, aber „wir sind Teil des Systems, das wir untersuchen“ – die Schöpfung schlage ja „brutal zurück“. Schlögl fragte schließlich, ob der Homo wohl so sapiens sei, wie er heiße: „Wir wissen, dass das gefährlich ist, was wir tun, und doch passiert nichts.“ Das bedeute auch: „Die Stimme der Wissenschaft ist zu leise.“ Das zu ändern sei nun Aufgabe aller Teilnehmer der Leopoldina-Jahresversammlung. Solarify dokumentiert das Schlusswort. weiterlesen…

Mit Net-Zero-Technologien CO2-Ausstoß reduzieren…

…und Effizienz verbessern

Die EU soll bis 2050 klimaneutral werden – über den European Green Deal und eine Abgabe auf CO2-Emissionen. Fraunhofer-Forschende unterstützen einer Medienmitteilung zufolge Unternehmen dabei, dafür auf Net-Zero-Technologien zu setzen. Diese führen zu einer deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz und reduzieren den Ausstoß von CO2. weiterlesen…

KI-Tool beschleunigt Entdeckung neuer Materialien

Kombination aus künstlicher Intelligenz und menschlichem Wissen

Forscher der Universität Liverpool haben ein kollaboratives Werkzeug der künstlichen Intelligenz entwickelt, das den Zeit- und Arbeitsaufwand für die Entdeckung wirklich neuer Materialien verringert. Wie in Nature Communications berichtet wird, hat das neue Tool bereits zur Entdeckung von vier neuen Materialien geführt, darunter eine neue Familie von Festkörpermaterialien, die Lithium leiten. Solche Festkörperelektrolyte werden Schlüssel zur Entwicklung von Festkörperbatterien sein, die eine größere Reichweite und mehr Sicherheit für Elektrofahrzeuge bieten. Weitere vielversprechende Materialien befinden sich in der Entwicklung. weiterlesen…

Forschung für sichere Feststoffbatterien

Lithiummetall-Anode als zentrale Komponente und fester Elektrolyt

Feststoffbatterien können die Elektromobilität voranbringen. In einem neuen anwendungsorientierten Projekt namens ALANO (Alternative Anodenkonzepte für sichere Feststoffbatterien) befassen sich Partner aus Industrie und Forschung unter der Koordination der BMW AG mit Lithium-Batterien der nächsten Generation: Lithiummetall als Anodenmaterial und ein fester Elektrolyt ermöglichen, bei hoher Sicherheit die Energiedichte auf Zellebene zu erhöhen und damit die Reichweite von Elektroautos zu verlängern. weiterlesen…