Teekesselchen „Klimaneutralität“
Verwirrspiel um Anrechnung von Treibhausgasemissionen –
Gastbeitrag von Hans-Jochen Luhmann
„Der Begriff Klimaneutralität ist mehrdeutig: Es gibt zwei voneinander unabhängige Definitionen. Beide sind verbindlich und etabliert, es fehlt aber eine Vorschrift, um die Beiträge zusammenzurechnen. Wer übernimmt diese lösbare Aufgabe?“ fragt am 13.04.2021 Hans-Jochen Luhmann vom Wuppertal-Institut. „Endlich beginnt die Debatte um den Begriff Klimaneutralität, seit dem Paris-Vertrag von 2015 Schlüssel- und Leitbegriff der Klimapolitik. Wie häufig bei einem erschreckten Aufwachen nach der Devise „Oh, da hätte ich mich ja längst mal orientieren müssen!“ stehen nun viele an den Wegweisern – und halten sie für einen fehlorientierenden Schilderwald. Zu vernehmen ist ein Schimpfen ob des Chaos, von fehlender Definition ist die Rede.“ weiterlesen…
Schon Ende Dezember 2020 wandte sich die Offene Akademie zum Thema Klimakrise
Energieexperte Hans-Josef Fell rät in
Fossile Energieträger liegen auf der Straße mit 94 % nach wie vor weit in Führung – der Rest sind Biokraftstoffe mit 5,6 Prozent und Erneuerbarer Strom mit 0,4 Prozent. Drei Viertel des zusätzlichen Energiebedarfs in diesem Zeitraum wurden durch fossile Kraftstoffe gedeckt. 98 Prozent des Wachstums bei den Erneuerbaren Energien waren Biokraftstoffe. Der Betrug mit Rapsöl und UCO (Speisefett-Sprit) geht weiter.
Die Bedeutung von grüner Fernwärme für die klimaneutrale Wärmeversorgung in urbanen Ballungsräumen wird bis zum Jahr 2050 stark wachsen. Dies zeigt eine Studie des Hamburg Instituts (HI) und der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft in München (FfE) im Auftrag des
„Binnen kürzester Zeit ist der Begriff der Klimaneutralität zu dem prägenden Wort des Klimadiskurses avanciert, das wie ein Mantra völlig unreflektiert vor sich hingebetet wird“: Klimaneutralität gelte als unverhandelbares Ziel, um dem Klimawandel beizukommen. Dahinter verstecke sich jedoch meist die gleiche Logik. Guido Speckmann entlarvt die „Klimaneutralität“ – das neue Mantra des globalen Klimaschutzes – als leeres Versprechen zum Erhalt des Status quo, das lediglich den fossilen Kapitalismus antreibe.
Sowohl Hobbybrauer als auch große Bierproduzenten erleben das gleiche Ergebnis ihres Brauprozesses: Nachdem der Geschmack aus Gerste und anderen Getreidesorten extrahiert wurde, bleibt ein protein- und ballaststoffreiches Pulver übrig, das normalerweise als Viehfutter verwendet oder auf Mülldeponien entsorgt wird. Heute berichten Wissenschaftler im
„Die Grenzen des Planetensystems nicht überschreiten, im Einklang mit den nachhaltigen Entwicklungszielen stehen“: In einer neuen, in der Zeitschrift
In ihrem zweiten Vortrag (nach: