Klimaschützende Fassadenfarbe

Wärmeabweisender Effekt dank Mischphasenmetalloxid-Pigmente

Innovative und stark reflektierende Pigmente in einer neuen Fassadenfarbe können selbst bei dunklen Farbtönen die negativen Auswirkungen entscheidend mildern, wodurch weniger Energie für die Kühlung der Häuser und benötigt wird, teilte das Deutsche Lack-Institut in einer Medienmitteilung mit. Möglich wird dieser Effekt unter anderem durch so genannte Mischphasenmetalloxid-Pigmente, die Nah-Infrarotstrahlung des Sonnenlichts stärker reflektieren. Untersuchungen haben gezeigt, dass selbst auf schwarz gestrichenen Hausfassaden die Temperatur bis 20 Grad Celsius niedriger ist als bei herkömmlichen Fassadenfarben. weiterlesen…

„EEG-Novelle verstößt gegen EU-Recht“

MdEP Giegold schreibt an EU-Kommissarin und Kommissionspräsidentin

Deutsche und europäische Flagge - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie EU-Richtlinie (EU) 2018/2001 „zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen“ besagt, dass alle Mitgliedstaaten es Eigenversorgern ermöglichen müssen, “Elektrizität ohne unverhältnismäßig hohe Belastungen zu erzeugen, zu speichern, zu verbrauchen und zu verkaufen“. Das sieht der grüne Europa-Abgeordnete Sven Giegold durch die deutsche EEG-Novelle verletzt. Daher hat er einen Brief an die EU-Kommission geschrieben. weiterlesen…

Energieverbrauch in Deutschland schrumpft um 7 %, CO2-Ausstoß um 10 %

AGEB: Verschiebung zugunsten der Erneuerbaren und des Erdgases in Q1 – Q3

CO2-Ausstoß, Rauch und Wasserdampf im Nordwesten Berlins - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDer Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um knapp 7 Prozent unter das Niveau des Vorjahresfallen und eine Höhe von 11.920 Petajoule (PJ) oder 406,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) oder 3.311 TWh erreichen, schätzt die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen auf Grundlage der aktuellen Berechnungen für den Verbrauch in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres. weiterlesen…

Bundesregierung aktualisiert Nachhaltigkeitsstrategie

Zweite Stufe – Veröffentlichung 1. Hälfte 2021

Maisfeld bei Bretten - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWie sieht eine nachhaltige Landwirtschaft aus? Wie lässt sich das Leben unter Wasser schützen? Wie und mit welchen Instrumenten können wir einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten? An der Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie von 2016 konnten sich Bürgerinnen und Bürger einer Medienmitteilung vom 02.11.2020 folgend beteiligen. Diskussionsgrundlage dafür war die Dialogfassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS). weiterlesen…

Richtungsentscheidung für Energiewende und Klimaschutz

450 MHz-Funkfrequenzen ab 2021 an Betreiber kritischer Infrastrukturen

E-Mobilität Ladesymbol - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie zuständigen Ressorts der Bundesregierung haben sich geeinigt, die 450 MHz-Funkfrequenzen ab 2021 vorrangig an die Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRTIS – siehe solarify.eu/it-risiken-klug-begegnen) in der Energie- und Wasserwirtschaft zu vergeben. Den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wird die Mitnutzung der Frequenzen eröffnet, sofern es keine Beeinträchtigungen für die Anwendungen der kritischen Infrastrukturen gibt.Den Kompromiss begrüßen BDEW und VKU. weiterlesen…

Nachhaltigkeit im Verkehr: Ranking zeigt große Unterschiede zwischen Bundesländern

Baden-Württemberg liegt mit relativ bestem Ergebnis vorn, Bayern belegt letzten Platz

ICE im Bahnhof Spandau - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyNeben dem Bund tragen auch die Länder eine große Verantwortung für die Nachhaltigkeit im Verkehr. Wie sie im Vergleich untereinander abschneiden, zeigt der Bundesländerindex Mobilität & Umwelt an. Die 16 Bundesländer liegen laut einer wissenschaftlichen Studie bei der Nachhaltigkeit im Verkehr weit auseinander. Das ermittelte das Forschungsinstitut Quotas im Auftrag von Allianz pro Schiene, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). weiterlesen…

„Der ‚wahre‘ Wert des grünen Wasserstoffs“

Revolutionierung der Land- und Energiewirtschaft mit Regionalwert-Methode

Wie bemisst man den Wert nachhaltiger Bewirtschaftungsverfahren? Wie wertvoll ist das Fachwissen von Land- und Energiewirten? Bislang finden nur finanziell quantifizierbare Werte den Weg in die Unternehmensbilanzen. Soziale oder ökologische Aspekte bleiben unberücksichtigt – sehr zum Nachteil von nachhaltig wirtschaftenden Firmen. Die Freiburger Regionalwert AG hat eine Methode entwickelt, welche die Buchhaltung im Agrar- und auch im Energiesektor revolutionieren könnte. Jetzt steht ihr Gründer Christian Hiß mit seinem Konzept kurz vor dem Durchbruch und will aus dem bisherigen Nischendasein heraustreten. Gemeinsam mit dem Software-Giganten SAP möchte er auf die große Bühne. Dies könnte speziell für die Energiewirtschaft weitreichende Folgen haben, denn die Regionalwert-Nachhaltigkeitsanalyse könnte dabei helfen, den „wahren“ Wert von grünem Wasserstoff zu ermitteln. weiterlesen…

Neue Graphen-Batterie, in 15 Sekunden geladen

Entwicklung von Skeleton und KIT

E-Auto ladend im Berliner Westend - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDeutsche Forscher (KIT) entwickelten mit einem estnischen Start-Up (Skeleton Technologies) die nächste Generation von E-Auto-Akkus, die nicht nur kleiner und leichter sein, sondern auch in nur 15 Sekunden laden sollen. Die kurze Ladezeit in Verbindung mit in die Hunderttausende gehenden Ladezyklen soll drei Hauptprobleme lösen: langsame Ladezeiten, Batterieverschlechterung und Reichweitenangst. weiterlesen…

Broschüre „Ökosystem der Bürgerenergie“

Bürgerenergiegemeinschaften gestalten Energiewende dezentral, sozial, gerecht und nachhaltig

Die Bandbreite an Stakeholdern, die Arbeit und Projekte von Bürgerenergiegemeinschaften beeinflussen, ist groß und variiert in der Praxis mitunter stark. Die langjährigen Erfahrungen von Bürgerenergiegemeinschaften hat jetzt das Bündnis Bürgerenergie e.V. in der Broschüre „Ökosystem der Bürgerenergie“ zusammengefasst. weiterlesen…

ZDK: E-Fuels und Wasserstoff können CO2-Bilanz verbessern

Ende des Verbrenners und E-Mobilität sind falsche Wege

Abgase eines Busses - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWasserstoff und synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) können sehr schnell dazu beitragen, die CO2-Bilanz zu verbessern. Daher fordert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) einer Medienmitteilung vom 30.10.2020 zufolge das Bundesumweltministerium (BMU) dazu auf, den vorliegenden Referentenentwurf zur nationalen Umsetzung der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) nachzubessern. Dabei müsse die im Juni veröffentlichte Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung berücksichtigt werden. weiterlesen…