Dänemark plant künstliche Energieinsel

Regierung unternimmt erste Schritte

Dänemark will seine klimaschädlichen Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren. Daher hat die dänische Regierung laut einer Medienmitteilung des Kopenhagener Energieministeriums am 10.12.2019 für 8,7 Mio. Euro Untersuchungen begonnen, um Standorte für eine oder mehrere Energieinseln mit mindestens 10 GW Offshore-Wind zu finden. Dies entspricht 10 großen Offshore-Windparks, die den Strombedarf von mehr als 10 Mio. europäischer Haushalte decken könnten. Der Gesamtinvestitionsbedarf liegt zwischen 27 und 40 Mrd. Euro. weiterlesen…

„Fenster wird Kraftwerk“

Wieder einmal: Transparente Solarzelle

Schon vor sieben Jahren haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) haben eine transparente Solarzelle entwickelt (siehe solarify.eu/erste-durchsichtige-solarzelle), die in Zukunft in Fensterscheiben Strom erzeugen kann. Gleichzeitig entwickelte 3M Solar Fensterfolien. 2016 kamen aus den USA erneut Meldungen über transparente Solarzellen (solarify.eu/voellig-transparente-solarzellen), erstmals “völlig” transparent: Diesmal hatten Forscher der Michigan State University (MSU) in East Lancing ein weiteres Konzept für transparente Solarzellen vorgestellt, das Transparent Luminescent Solar Concentrator Module. Jetzt stanzten Forscher in Silizium-Wafer unzählige Löcher mit Durchmesser von rund 100 Mikrometern und erzeugten so aus opaken Zellen durchsichtige, ohne ihren Wirkungsgrad entscheidend zu schwächen. weiterlesen…

Links zum europäischen Grünen Deal

Erster klimaneutraler Kontinent werden

„Als erster Kontinent bis 2050 klimaneutral zu werden, erscheint fast unmöglich und ist doch eine riesige Chance“, beginnt eine Mitteilung auf der Internetseite der Europäischen Kommission. Um dieses Ziel zu erreichen, habe die Europäische Kommission ihren europäischen Grünen Deal vorgestellt, ein äußerst ehrgeiziges Maßnahmenpaket für einen nachhaltigen ökologischen Wandel, der den Menschen und der Wirtschaft in Europa zugutekommen solle. Auf der Seite findet sich ein Liste von Links zum Thema. weiterlesen…

„Europas Mann-auf-den-Mond-Moment“

Von der Leyens europäischer Grüner Deal

Europa soll bis 2050 erster klimaneutraler Kontinent werden, „indem die Konjunktur angekurbelt, die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen verbessert, die Natur geschützt und niemand zurückgelassen wird“ – so eine Medienmitteilung aus Brüssel. Die Europäische Kommission hat am 11.12.2019 den europäischen Green New Deal vorgestellt – „einen Fahrplan, der die Wirtschaft in der EU nachhaltiger machen soll, indem die klima- und umweltpolitischen Herausforderungen in allen Politikbereichen in Chancen umgewandelt und der Übergang für alle gerecht und inklusiv gestaltet wird“. weiterlesen…

„Chance für ökologisches Wirtschaftswunder“ oder „viel Tamtam, wenig Substanz“

Reaktionen auf Green New Deal

„Was für ein Tag, was für ein Konzept! Mit dem Europäischen Green Deal hat die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schnell und konsequent erfüllt, was sie im Juli bei ihrer Antrittsrede versprach: Einen umfassenden Plan für den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft in Europa vorzulegen. Das Vorhaben umweht der Nimbus des New Deal von Franklin D. Roosevelt. Mit seinen Wirtschafts- und Sozialreformen boten die USA der Wirtschaftskrise die Stirn, das Land schöpfte angesichts der „Großen Depression“ neue Hoffnung“, so der Tagesspiegel-Background zum Green New Deal der neuen EU-Kommissions-Chefin Ursula von der Leyen. Solarify stellt Reaktionen zusammen. (Bild: Blühende Landschaften – © Tilgnerpictures auf Pixabay) weiterlesen…

„Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen“

Kongress der Unionsfraktion über „Wasserstoff als Energieträger“

Wasserstoff hat das Potenzial, der Treibstoff der Zukunft zu werden. In der Forschung und Entwicklung des Energieträgers Wasserstoff ist Deutschland weltweit Vorreiter. Im Rahmen eines Kongresses der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag debattierten Politiker mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über Chancen und Herausforderungen der neuen Technologie. Vor allem ging es darum, wie sie im Kampf gegen den Klimawandel nutzbar gemacht werden kann. weiterlesen…

Klimaneutral und CO2-frei ist ein Unterschied

Wer diesen Unterschied nicht macht, verwässert (un-)absichtlich die Begrifflichkeiten

Bis zum Jahr 2050 werden wir klimaneutral werden, verkündete die Bundeskanzlerin und wollte damit ihre Klimapolitik auf einen Nenner bringen. Als studierte Naturwissenschaftlerin dürfte ihr dabei klar gewesen sein, dass es einen Unterschied zwischen klimaneutral und CO2-frei gibt. Das thematisierte sie aber nicht. Seither wird der Begriff klimaneutral in den Medien wie auch im privaten Sprachgebrauch häufig verwendet und suggeriert eine klimafreundliche Wirtschaftsweise, sowohl in der Wirtschaft selbst wie auch im privaten Leben. Tatsächlich handelt es sich dabei aber nur um ein Kompensieren, einen bilanziellen Ausgleich und um ein Verschieben auf der Zeitachse. Man könnte es auch so formulieren: da nicht alle Emissionen vermieden werden oder vermieden werden sollen, musste ein Weg erfunden werden, der diese vermeidbaren Emissionen kompensiert. Eine zornige Klarstellung von Klaus Oberzig, die seit 06.12.2019 auf dem Internetportal der Deutschen Gesellschaft für Sonnenernergie e.V. zu lesen ist. weiterlesen…

EIB finanziert eines der größten Solarkraftwerke Spaniens

Ankündigung während COP25

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat während der 25. UN-Klimakonferenz (COP 25) in Madrid bekannt gegeben, dass sie 76,5 Millionen Euro für eines der größten Solarprojekte in Spanien bereitgestellt hat. Sie unterstreicht damit, dass sie die Erzeugung sauberer Energie in dem Land entschlossen fördern will. Projektträger sind die Encavis AG, ein führender unabhängiger Produzent erneuerbarer Energien, und Solarcentury, ein globales integriertes Solarunternehmen. Geplant sind der Bau und Betrieb eines Fotovoltaikkraftwerks mit einer Leistung von 300 Megawatt Peak in Talayuela in der Kohäsionsregion Extremadura. Die Finanzierung wird durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) besichert, das Kernstück der Investitionsoffensive für Europa, auch bekannt als „Juncker-Plan“. (Foto: Planung Solarkraftwerk Talayuela – © solarcentury.com) weiterlesen…

Attributionswissenschaft (auch Zuordnungsforschung) …

…untersucht die Zusammenhängen zwischen Klima und extremen Wetterbedingungen

Attributionswissenschaft (auch Zuordnungsforschung) ist eine neue Form der Forschung allem im Bereich der Klimawissenschaften. Sie untersucht, ob und inwieweit der Klimawandel für bestimmte extreme Wetterereignisse wie Dürren, extreme Überschwemmungen, Hurrikane, übermäßige Hitze oder ungewöhnliche Stürme verantwortlich sein kann. weiterlesen…

Berlin erkennt die Klimanotlage an

Senat forciert Gegenmaßnahmen: Schärferes Energiewendegesetz und Klima-Check für alle Senatsbeschlüsse

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teil aus der Sitzung des Senats am 10. 12.2019 mit: „Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, die Anerkennung der Klimanotlage für das Land Berlin beschlossen. Der Senat stellt damit ausdrücklich fest, dass die fortschreitende Erderhitzung eine Klimanotlage darstellt, die zusätzliche Anstrengungen zugunsten des Klimaschutzes auch auf Berliner Landesebene erforderlich macht.“ weiterlesen…