Trauriger Rekord 2018 – Noch nie so viele Menschen auf der Flucht
UNO-Flüchtlingshilfe zieht Bilanz
Es ist ein Jahr der erschütternden Superlative: in Bangladesch entstand das größte Flüchtlingslager der Welt, Venezuela erlebt die größte Fluchtbewegung in der modernen Geschichte Lateinamerikas und im Jemen hat sich nahezu unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit die derzeit größte humanitäre Krise der Welt entwickelt, so eine Medienmitteilung der UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Weltweit sind mehr als 68,5 Millionen Menschen aktuell auf der Flucht, Tendenz steigend. Gleichzeitig entwickelt sich die öffentliche Diskussion über Flüchtlinge in Deutschland emotionaler und weniger faktenorientiert. Der Begriff „Klimamigration“ ist zu Unrecht in den Hintergrund gerückt. weiterlesen…
Mit dem Jahreswechsel sind große Teile des hochradioaktiven Atommülls in Deutschland von den AKW-Betreibern an den Staat übergegangen. Von bundesweit 16 Zwischenlagern sind seit dem 1. Januar alle bis auf eines in staatlicher Hand. Insgesamt lagern in den jetzt 15 staatlichen Lagern derzeit 1.254 Castor-Behälter. Weitere kommen in den nächsten Jahren hinzu. Die Übertragung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Regelung über die Folgekosten der Atomkraft-Nutzung. Eine Erklärung von
Die öffentliche Akzeptanz einer CO2-Steuerreform hängt vor allem von ihren Auswirkungen auf die ärmeren Bevölkerungsgruppen ab. Eine am 12.12.2018 veröffentlichte Studie von Forschern des
Ein neues Prüfverfahren zur Bestimmung des Schadstoffausstoßes bei Fahrzeugen (WLTP) bringt realitätsnähere CO2-Prüfwerte. Dies schreibt die Bundesregierung in der Antwort (
Laut einer
„Der Klimawandel ist keine Drohung mehr, sondern seit diesem Sommer Realität. Und alle machen weiter wie bisher. Wir brauchen endlich eine exekutive Härte im Alltag“, fordert der ZEIT-Kommentator. „Von rechts schallt es jetzt sicher laut: Ökodiktatur!“ Ein Kommentar von
Vier Nichtregierungsorganisationen wollen den französischen Staat zum Klimaschutz zwingen: „Wir werden ganz einfach den französischen Staat wegen Untätigkeit angesichts des Klimawandels verklagen“, schreiben sie auf ihren Internetseiten. Die Aktion nennt sich
Sie glaube „nicht an diese Weltendszenarien für die Autoindustrie“, erwiderte Elzbieta Bienkowska in den
Mehr Überschwemmungen, heftigere Unwetter und tödliche Dürren: Der Klimawandel wirkt sich bereits auf Millionen Menschen aus, zerstört ihre Lebensgrundlagen und erreicht traurige Rekorde. 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, die mittlere Temperatur lag um ein ganzes Grad höher als in vorindustrieller Zeit. Die Folgen sind zum einen schleichende Veränderungen wie schmelzende Gletscher, der Anstieg des Meeresspiegels und die langsame Verschiebung von Klimazonen. Die Weltgemeinschaft hat die Verpflichtung – auf der Basis des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 – den von Klimakatastrophen am härtesten Betroffenen Ländern solidarisch zu helfen.