Audi: Materialkreisläufe für Wertstoffe wie Stahl, Aluminium, Kunststoff oder Glas

Kreislaufwirtschafts-projekt „MaterialLoop“

Gemeinsam mit 15 Partnerunternehmen aus Forschung, Recyclingbranche und Zulieferindustrie prüft Audi für die Produktion von Neufahrzeugen den Wiedereinsatz sogenannter Post-Consumer-Materialien aus Kundenfahrzeugen, die am Ende ihres Lebenszyklus stehen. Das Projekt ist Teil der Audi Kreislaufwirtschaftsstrategie und liefert wertvolle Erkenntnisse zur Umsetzung einer Circular Economy (CE) in der Praxis. weiterlesen…

Circular-Valley-Startups machen erneuerbare Energien doppelt wertvoll

Ideen vermeiden Emissionen im Milliarden-Tonnen-Maßstab

14 junge Unternehmen aus der ganzen Welt sind in die erweiterte Rhein-Ruhr-Region gekommen, um an besonderen Ideen für die Kreislaufwirtschaft zu arbeiten. Das Besondere: Diese Ideen vermeiden Emissionen im Milliarden-Tonnen-Maßstab. Zwei der Startups arbeiten an grünem Wasserstoff beziehungsweise nachhaltigem Ethanol. weiterlesen…

Bis 2050 könnte Klimawandel Deutschland 900 Mrd. Euro kosten

Konsequenter Klimaschutz und vorsorgende Klimaanpassung verhindern Milliardenschäden

Der Klimawandel hat enormes Schadenspotenzial: Die Folgen könnten die deutsche Volkswirtschaft bis 2050 teuer zu stehen kommen. Seit der Jahrtausendwende belaufen sich die Gesamtschäden durch Wetterextreme in Deutschland auf gut 145 Milliarden Euro. Doch es könnte noch schlimmer kommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 06.03.2023 in Berlin vorgestellte, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz beauftragte und vom BMUV fachlich begleitete Studie. Die Untersuchung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und der Prognos AG beziffert die Kosten in verschiedenen Szenarien. weiterlesen…

Mit Biomasse Seltene Erden recyceln

Cyanobakterien können Metallionen binden

Seltene Erden sind essenziell für zahllose Hightech-Anwendungen. Einem Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) ist es jetzt gelungen, diese Metalle mithilfe von bisher nicht untersuchten Bakterienstämmen aus wässriger Lösung zu recyceln. (Foto: Prof. Thomas Brück bei der Probenentnahme am Photobiorektor – © Andreas Heddergott, TUM) weiterlesen…

Das Märchen vom Klimaausgleich

Klima-Ablasshandel sinnlos?

Das schlechte Gewissen beruhigen, den eigenen ökologischen Fußabdruck ausgleichen, etwas Gutes fürs Klima tun – all das gibt es gegen ein paar Dollar und ein paar Klicks in einem Onlineshop der Vereinten Nationen. Auf der „UN Carbon Offset Plattform“ können Privatleute zu günstigen Preisen ihre CO2-Emissionen ausgleichen und Klimazertifikate kaufen. Dass am Ende das ganze System kaputt ist, das hätte ich mir nicht vorstellen können“, sagt Benedikt Dietsch vom Recherche-Startup Flip. Siehe auch: solarify.eu/analyse-enthuellt-mehr-als-90-co2-kompensationen-wertlos. „Der Klima-Discounter“ steht als Überschrift über Flips Verriss: „Im Online-Shop der UN kann man besonders billig CO2 ausgleichen. Doch dahinter steckt ein kaputtes System. Täuschen die UN ahnungslose Menschen?“ weiterlesen…

Nachhaltigkeits-Aushängeschild zertifiziert Profi-Abholzer

Wirtschaftsprüfungsgigant KPMG, weltweit führend in Sachen Nachhaltigkeit, stellte Waldzerstörern Persilscheine aus

Faszinierende und beängstigende Rechercheergebnisse hat Scilla Alecci vom Internationalen Netzwerk investigativer Journalisten vorgelegt. Der weltweite Zertifizierungskonzern KPMG etwa bürgte für ein indonesisches Unternehmen, dem kommerzielle Abholzung vorgeworfen wurde, und für ein Projekt in Kanada, das zum „Tod durch tausend Schnitte“ eines indigenen Waldes führte. Die KPMG-Umweltprüfungs-Abteilung, die das Fort St. John-Projekt (250 km westlich von Peace River, s. Foto) überwachte, ist Teil einer 10-Milliarden-Dollar-Branche, die unter anderem Herstellern, Einzelhändlern und anderen Unternehmen, die mit Holz, Palmöl oder anderen mit der Abholzung verbundenen Rohstoffen handeln oder diese verwenden, dabei hilft, Nachhaltigkeitszertifikate zu erhalten. Die Prüfer führen Risikobewertungen durch, inspizieren Fabriken und befragen Förster und andere Mitarbeiter der Unternehmen zu ihren Praktiken, so die Prüffirmen. (Peace River (Ort) am Peace River (Columbia) – Foto © Mhalifu – Eig. Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Historischer Durchbruch für Schutz der Weltmeere

Weltgemeinschaft einigt sich auf globales Meeresschutzabkommen – Kritik

Die internationale Staatengemeinschaft hat in einer Regierungskonferenz am Abend des 04.03.2023 in New York die Verhandlungen für ein neues Abkommen zum Schutz der Weltmeere erfolgreich abgeschlossen. In einer 36-stündigen Marathonsitzung am Ende der Verhandlungen konnten die Delegierten den Abkommenstext, der seit fast 20 Jahren diskutiert wird, endlich finalisieren. Deutschland hat sich einer Medienmitteilung aus dem BMUV folgend zusammen mit der EU für einen ambitionierten Vertrag eingesetzt. weiterlesen…

„Fridays for Future“-Demo – Klima- und Warnstreik

Zum ersten Mal: Gewerkschaft und Klimabewegung eint ein Ziel

Die BILD-Zeitung titelte zur Klima-Demonstration am 03.03.2023 aufgeregt: „Gewerkschafts-Zoff wegen Klima-Kids!“ Und fragte in gespielter Fürsorglichkeit: „Besteht da nicht die Gefahr, dass die eigentlichen Anliegen der Arbeitnehmer unter die Räder kommt?“ Vor allem Konservative ermahnten ver.di, sich nicht ums Klima, sondern um Arbeitsplätze und Lohnerhöhungen zu kümmern – der alte (künstliche) Gegensetz derer, die immer noch nichts verstanden haben. weiterlesen…

Lastspitzen durch Drosselung der Ladeleistung begrenzen

Dynamisches Energiemanagement mit Batterie und Photovoltaik

Die schwankende Leistung von Photovoltaikanlagen ist eine Herausforderung für die flächendeckende Nutzung erneuerbarer Energien. Gerade die Verteilernetze energieintensiver Betriebe stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Fraunhofer-Forschende haben eine Lösung entwickelt, die Strom aus erneuerbaren Energien mit Strom aus dem öffentlichen Netz kombiniert und die Schwankungen durch Batterien ausgleicht. Davon profitieren vor allem Unternehmen, die mit Photovoltaik in Nachhaltigkeit investieren und gleichzeitig ihre Stromkosten senken wollen. Industriekunden können Komponenten und Systemlösungen bei Fraunhofer in einem praxisnahen Living Lab erproben. Auch Ladestationen für E-Autos können so effizienter gemanagt werden. (Foto: Dynamisches Energiemanagement mit Batterie und Photovoltaik – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Verbände gegen geplante Drosselung „steuerbarer Verbrauchsgeräte“

Bundesnetzagentur muss mehr tun, um Strom-Engpässe zu verhindern

Im Zuge der Energiewende werden Millionen Verbraucher:innen neue Wärmepumpen, Wallboxen für E-Autos, Klimaanlagen und Stromspeicher einbauen. Diese sollen als „steuerbaren Verbrauchsgeräte“ so gesteuert werden, dass das vorhandene Stromangebot optimal genutzt wird und somit zu hohe Lastspitzen vermieden werden. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) plant, dass Netzbetreiber im Fall einer drohenden Netzüberlastung diese Geräte einseitig und unbegrenzt abdrosseln dürfen. Ein Verbändebündnis aus Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne), Bundesverband Wärmepumpen (bwp), Verband der Automobilindustrie (VDA) und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)kritisiert das am 27.02.2023 in einem offenen Brief an die Behörde als überzogen und einseitig. weiterlesen…