Petersberger Dialog: „Klimakrise wirkt wie Brandbeschleuniger“
Bundesaußenministerin Baerbock ruft zu schnellem Umstieg auf erneuerbare Energien auf
Zum Abschluss des Petersberger Klimadialogs im Berliner Auswärtigen Amt am 19.07.2022 sagte Bundesaußenministerin Baerbock, einen weiteren Aufschub und Kompromisse könnten wir uns nicht mehr leisten. Die alte fossile Welt sei unaufhaltsam am untergehen. Deutschland werde zwar angesichts der Energiekrise für einen kurzen Zeitraum mehr Kohle nutzen. Trotzdem werde man nicht von den eingegangenen Verpflichtungen abweichen und strebe bis 2045 Klimaneutralität an. weiterlesen…
Am 18.07.2022 wurde das Tâmega-Stromerzeugungssystem in Portugal durch Premierminister António Costa eingeweiht – es gilt als eines der größten Wasserkraftprojekte der letzten 25 Jahre in Europa und umfasst eine Gesamtinvestition von 1,5 Milliarden Euro, schreibt Paula Lima auf
Die Folgen des Krieges in der Ukraine können einer Studie zufolge die Energiewende in Deutschland beschleunigen. Die grüne Wende könne mitunter erfolgreicher gelingen als bisher erwartet, obwohl die deutsche Bundesregierung im Streben nach mehr Energieunabhängigkeit zunächst mehr auf Kohle setzen müsse, heißt es in einer viel beachteten
Wissenschaftler der Leipziger
Insgesamt 1.300 Dächer von staatlicher Gebäude Bayerns sind schon als geeignet identifiziert worden und sollen laut
Am nördlichen Kühlturm das französischen Atomkraftwerks Cruas (Rhone) prangt ein merkwürdiges Gemälde: Der wallonisch-französische Maler Jean-Marie Pierret hat es 1991 auf Beschluss von EDF, Framatome und des Conseil général de l’Ardèche von neun Bergsteigern in drei Monaten malen lassen. Die 155 m hohe und 12.500 m² umfassende Lüftelmalerei mit dem Titel „Aquarius“ verschlang 4.000 Liter Farbe, etwa 8.000 Arbeitsstunden wurde gepinselt. Das Bild zum Thema „Ökologie“ zeigt ein Kind, das aus einer Muschel Wasser auf eine Glaspyramide gießt, und soll die Bedeutung von Luft und Wasser symbolisieren. Der Figaro kommentierte trocken: „Eine schöne Arbeit für das Image von EdF“ (siehe:
Nicht nur die Produktion von grünem Wasserstoff, sondern auch seine sichere und kompakte Speicherung sind große Herausforderungen für die Energiewende. Metallhydride könnten eine gute Lösung sein – sie speichern große Mengen an Wasserstoff auf kleinem Raum. Für ihre Produktion werden bisher noch hochreine Materialien benötigt. Diese zu gewinnen oder herzustellen setzt aber große Mengen an Kohlendioxid frei. Forschende des
Seit Jahrzehnten sind Wissenschaftler auf der Suche nach einem Katalysator, der die Kosten für die Herstellung von Wasserstoffbrennstoffzellen drastisch senkt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass ein kostengünstiger Eisenkatalysator eine brauchbare Alternative zu Platin sein kann; das teure Edelmetall bremst die Kommerzialisierung des umweltfreundlichen Brennstoffs seit Jahrzehnten. „Wir haben jahrelang an diesem Projekt gearbeitet. Wir glauben, dass dies ein bedeutender Durchbruch ist, der letztendlich dazu beitragen wird, das enorme Potenzial von Wasserstoffbrennstoffzellen freizusetzen“, sagt Gang Wu, Professor für Chemie- und Bioingenieurwesen an der
Mit dem Wegfall der EEG-Umlage zum 01. Juli ging die Geschichte des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Deutschland in eine neue Phase. Die Streichung der Abgabe von 3,7 ct/kWh Strom (inkl. Mehrwertsteuer sind es sogar 4,4 ct/kWh), von der natürlich auch naturstrom-Kunden profitieren, und die entsprechende Entlastung der Bürger ist in Zeiten turbulenter Energiepreise zweifellos zu begrüßen. Doch ihr vorgezogenes Ende sollte nicht darüber hinwegtäuschen, welche Bedeutung der Umlage in den Jahren seit ihrer Einführung zugewachsen ist. Zeit für einen kurzen Rückblick auf ein oft kritisiertes, aber doch wegweisendes Stück deutscher Energiegesetzgebung – schreibt
Elektrolyseur-Hersteller Enapter will den gesamten Produktionsprozess ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt gestalten. Um diesem Ziel näher zu kommen, baut das Unternehmen einer