Rückschlag für Willow-Projekt von ConocoPhillips in Alaska

Bundesrichterin lehnt Genehmigungen der Trump-Regierung ab – auch von Biden unterstützt

Mehr als 160.000 Barrel pro Tag wollte der Konzern ConocoPhillips in der National Petroleum Reserve Alaskas westlich der Prudhoe Bay fördern. Eine Bundesrichterin hat am 25.08.2021 laut Washington Post die Genehmigungen für das umstrittene, an der Nordküste Alaskas geplante Ölprojekt verweigert. Sie bemängelte, wie die US-Regierung die Umweltauswirkungen des Projekts bewertet hatte, einschließlich der Frage, dass es Eisbären schaden könnte. (Foto: Central Gas Facility, Prudhoe Bay, Alaska – Foto © FairbanksMike – flickr.com photos, CC BY 2.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Nord Stream 2 unterliegt gegen Bundesnetzagentur

OLG Düsseldorf weist Beschwerde zurück

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat am 25.08.2021 eine Beschwerde der Projektgesellschaft Nord Stream 2 AG gegen die Bundesnetzagentur zurückgewiesen. Die Entscheidung kann beim Bundesgerichtshof angefochten werden. Die Gasleitung von Sibirien nach Deutschland soll dieses Jahr in Betrieb gehen. Die Nord Stream 2 AG hatte das Gericht angerufen, nachdem die Bundesnetzagentur im Mai 2020 erklärt hatte, die Gasleitung auf deutschem Hoheitsgebiet nicht von der Regulierung auszuklammern. Die DUH begrüßte das Urteil. weiterlesen…

Agora: Netzentgeltreform muss Umstieg auf elektrische Anwendungen fördern

Aktuelle Verteilung hemmt Entwicklung

Die Verteilung der Netzentgelte hindere in ihrer derzeitigen Form große Stromverbraucher wie zum Beispiel Industrieunternehmen oder Elektrolyse-Anlagen, ihren Strombezug flexibel zu gestalten. Sie hemme so die Entwicklung zu einer modernen und effizienten Energieversorgung. Eine Reform müsse unter anderem den Umstieg auf elektrische Anwendungen fördern, so ein Diskussionspapier von Agora Energiewende vom 24.08.2021. weiterlesen…

Atmender Booster

Anstelle der „marktorientierten Degression“

Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik beim Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne), plädiert am 16.08.2021 in seinem (in pv magazine veröffentlichten) Meinungsbeitrag für einen sogenannten „atmenden Booster“ anstelle des „atmenden Deckels“ zur Steuerung der PV-Entwicklung: „Ein klug ausgestalteter marktorientierter Mechanismus kann zu einem atmenden Booster werden, der einen positiven Beitrag zur Weiterentwicklung der Photovoltaik in Deutschland leisten kann.“ weiterlesen…

Wasserelektrolyse plus Batterie verbessert Effizienz

Entwicklung von Jülicher Forschern

Die Kopplung eines PV-elektrochemischen Geräts für die alkalische Wasserelektrolyse in Verbindung mit einem Batteriespeicher kann unter anderem die Effizienz der solaren Wasserstofferzeugung verbessern – so eine Publikation von Wissenschaftlern des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) in „Storage batteries in photovoltaic-electrochemical device for solar hydrogen production“ im Journal of Power Sources, über die am 24.08.2021 im Portal pv magazine berichtet. weiterlesen…

Erste Direct Air Capture-Anlage geht in Betrieb

Kohlendioxid aus der Umgebungsluft wird in Power-to-Gas-Prozess integriert

Die erste Direct Air Capture-Anlage in Norddeutschland ist in Betrieb: Den Startschuss gaben am 20.08.2021 am Technologiezentrum Energie-Campus des Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Umweltsenator Jens Kerstan und Prof. Micha Teuscher, Präsident der HAW Hamburg. (Foto :Anlage am CC4E filtert Kohlenstoffdioxid aus der Umgebungsluftdie in einen Power-to-Gas-Prozess integriert wird – © HAW Hamburg weiterlesen…

KIT forscht in allen drei Wasserstoff-Leitprojekten

Forschung soll Produktion, Transport und Anwendung von Grünem Wasserstoff beschleunigen

Wasserstofftechnologien tragen wesentlich zum Erfolg der Energiewende bei. Um eine grüne Wasserstoffwirtschaft weiter voranzutreiben, fördert das BMBF drei Wasserstoff-Leitprojekte mit 740 Millionen Euro. In alle drei bringen Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ihre Expertise ein. In den Projekten geht es darum, grünen Wasserstoff und seine Folgeprodukte direkt auf See zu produzieren, um neue Technologien und Lösungen im Bereich Wasserstofftransport sowie um die Serienfertigung von Elektrolyseanlagen zur Herstellung grünen Wasserstoffs mit regenerativ gewonnener elektrischer Energie. (Foto: Im Energy Lab 2.0 können KIT-Wissenschaftler Wasserstoff und zusammenhängenden Prozesse erproben – © Markus Breig, KIT) weiterlesen…

Kohlenstoffspeicherung in Küstenökosystemen

Verbund sea4soCiety erforscht Wege zur Begrenzung des Klimawandels

Der neue Forschungsverbund sea4soCiety, den das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), ein Mitglied der DAM, in Bremen koordiniert, soll innovative und gesellschaftlich akzeptierte Ansätze entwickeln, um das natürliche Potenzial für Kohlenstoffspeicherung in vegetationsreichen Küstenökosystemen zu verbessern. Das BMBF fördert den Verbund im Rahmen der ersten Forschungsmission „Marine Kohlenstoffspeicher als Weg zur Dekarbonisierung“ – kurz: CDRmare – der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) mit 5,3 Mio Euro. weiterlesen…

Neue Technologie zur Umwandlung von CO2 in hochwertige Produkte

HYCO1 bietet CO2-Verwertungslösungen für große CO2-Emittenten an

Der Carbontech-Innovator HYCO1 hat eine proprietäre Katalysator- und Prozesstechnologie entwickelt, die es Industrieunternehmen ermöglicht, schädliche CO2-Abfälle in hochwertige, nachhaltige Produkte umzuwandeln. CO2-Emissionen können schnell und ohne Vorlaufkosten drastisch reduziert werden. HYCO1 ist in der Lage, diese Emissionen in hochreine Gase umzuwandeln, die für eine umweltfreundliche chemische Produktion gefragt sind. Worin genau die neue Katalysator-Technologie besteht, wurde nicht gesagt – nur die Produkte aufgezählt. Eigenen Angaben vom 16.08.2021 zufolge ist HYCO1 „das einzige Carbontech-Unternehmen, das CO2-Emissionen im industriellen Maßstab kostengünstig an der Quelle auffängt und in hochwertige, nachhaltige Produkte umwandelt“. weiterlesen…

CCS-Studie spricht von Megatonnen CO2

Zwei Standorten von Ethanolanlagen in Kalifornien

Eine Untersuchung des US-Unternehmens für fortschrittliche erneuerbare Kraftstoffe und Biochemikalien Aemetis Carbon Capture kommt zu dem Schluss, dass an zwei Standorten von Ethanolanlagen in Kalifornien mehr als zwei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr aus der Atmosphäre abgeschieden und sicher im Boden gespeichert werden können. Die Studie über die geologische Formation und die Bohrungen zur Abscheidung von Kohlendioxid (Carbon Capture & Sequestration, CCS) wurde von Aemetis Carbon Capture, einer Tochtergesellschaft von Aemetis, abgeschlossen und von Baker Hughes, einem globalen Energiedienstleistungsunternehmen mit Niederlassungen in 120 Ländern, durchgeführt. weiterlesen…