Polysilizium-Markt steht vor dynamischem Wachstum

Bericht von Bernreuter Research: 2022/23 droht Risiko eines Überangebots

Nach drei Jahren nahezu stagnierender Nachfrage tritt die Polysiliziumindustrie in eine neue Phase dynamischen Wachstums ein. „Da Photovoltaik-Kraftwerke zur billigsten Energiequelle geworden sind, werden die weltweiten PV-Installationen in den kommenden Jahren schneller zunehmen, als viele heute denken. Das wird die Nachfrage nach Polysilizium antreiben“, sagt Johannes Bernreuter, Leiter von Bernreuter Research und Autor des neuen Polysilizium-Marktausblicks 2024, dem neuen Report des Polysiliziummarkt-Experten. weiterlesen…

Vatikan-Klima-Konferenz online

Gegen den Klimawandel mit „Wissen, Weisheit und Willen“

Zu einer „Kultur der Sorge“ hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin mit Blick auf die Folgen des Klimawandels aufgerufen. Um das Schlimmste vor allem für die Ärmsten in der Welt abzuwenden, brauche es Wissen, Weisheit und politischen Willen, unterstrich Parolin Radio Vatikan zufolge in einer Videobotschaft anlässlich des fünften Jahrestages des Pariser Klima-Abkommens. Aus diesem Anlass organisierte der Vatikan auch eine Onlinekonferenz. weiterlesen…

CO2-Bepreisung und Finanztransfers

Kleine Änderungen können große Wirkung für mehr Klimagerechtigkeit haben

Der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen kann durch überraschend kleine Änderungen wohlbekannter politischer Maßnahmen auf faire und kosteneffiziente Weise reduziert werden. Dies zeigt ein Team von Ökonomen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in einer quantitativen Studie, die jetzt in Nature veröffentlicht wurde. Differenzierte CO2-Preise in verschiedenen Ländern, kombiniert mit moderaten Finanztransfers von Industrieländern in Entwicklungsländer, würden dies leisten. weiterlesen…

Der klimaneutrale Verbrennungsmotor

Diesel raus – Wasserstoff rein – oder E-Fuels

Während alle nur noch von der Brennstoffzelle redeten, nehme der Verbrennungsmotor „einen Wasserstoff-Anlauf“, schrieb Rudolf Skarics am 06.12.2020 im Wiener Standard. Er sieht die Vorteile des Verbrenners „bei widrigen Umgebungsbedingungen“. Der schlechte Ruf des Verbrenners rühre von den fossilen Treibstoffen her – langkettigen Kohlenwasserstoffen. Das sei bei Wasserstoff anders. weiterlesen…

Wasserstoff bald weniger als 2 Euro?

Neue Power to Gas-Analyse von IHS Markit optimistisch

Grüner Wasserstoff wird in knapp drei Jahren wettbewerbsfähig. „Bis 2023 sinkt der Preis für grünen Wasserstoff unter zwei Dollar pro Kilogramm – die Schallmauer hin zur Wettbewerbsfähigkeit mit fossil produziertem Wasserstoff. Für die drastische Preissenkung gibt es mehrere Gründe“, schreibt Sven Ullrich am 07.12.2020 auf Erneuerbare Energien. Laut den Analysten von IHS Markit werden die Investitionen in die Produktion grünen Wasserstoffs bis 2023 eine Milliarde US-Dollar (€ 830 Mio.) übersteigen – das veröffentlichten sie am 03.12.2020. Wo produziert wird, spielt praktisch keine Rolle. weiterlesen…

Verpflichtungen zum AKW-Rückbau

Bericht: Keine Beanstandungen – Unterrichtung durch BMWi

Die Betreiber von Atomkraftwerken können ihren Rückbauverpflichtungen in den nächsten drei Geschäftsjahren nachkommen. Das geht – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – aus dem als Unterrichtung vorgelegten 48seitigen „Bericht gemäß § 7 des Gesetzes zur Transparenz über die Kosten der Stilllegung und des Rückbaus der Kernkraftwerke sowie der Verpackung radioaktiver Abfälle (Transparenzgesetz)“ – Bundestagsdrucksache 19/24770 – hervor. Die Prüfung der Rückstellungsbeträge durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) habe zu keinen Beanstandungen geführt, schreibt die Bundesregierung. weiterlesen…

Trotz COVID-19: Temperatur steigt auf mehr als 3 Grad

UNEP Emissions Gap Report 2020

Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt der UNEP Emissions Gap Report jährlich einen Überblick über die Differenz zwischen dem prognostizierten Stand der Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 und dem Stand, den sie erreichen sollten, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden. Der Bericht 2020 stellt fest, dass die Welt trotz eines kurzen Rückgangs der Kohlendioxid-Emissionen durch die COVID-19-Pandemie immer noch auf einen Temperaturanstieg von mehr als 3°C in diesem Jahrhundert zusteuert – weit über die Ziele des Pariser Abkommens hinaus, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen und 1,5°C anzustreben. (Grafik: THG-Emissionen aller Quellen – © wedocs.unep.org) weiterlesen…

„Effizienzlücke bei Wasserstoffgewinnung geringer als angenommen“

„Kann Grüner Wasserstoff unser Klima retten?“

Wissenschaftler wie der Chemiker Robert Schlögl, Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr (MPI CEC) und stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Wasserstoffrats (siehe: solarify.eu/nationale-wasserstoffstrategie-verabschiedet-wasserstoffrat-berufen), wollen mithilfe Grünen Wasserstoffs das Energiesystem revolutionieren und den menschengemachten Klimawandel bekämpfen. Wie das weltweit funktionieren und vor allem für alle bezahlbar sein soll, erklärte er in einer Online-Veranstaltung der Q&A-Reihe „Neugier“ von #innovationsland Deutschland des BMBF am 08.12.2020. weiterlesen…

Forschungsvorhaben „GridBatt“ gestartet

Batterietechnologien zur Sicherstellung eines sicheren Netzbetriebs

Um künftig auch auf Basis Erneuerbarer Energien eine stabile Energieversorgung zu garantieren, müssen die Anforderungen an die dazu notwendigen Speicher möglichst präzise formuliert werden. Das Vorhaben „GridBatt – Batterietechnologien zur Sicherung eines stabilen Netzbetriebes“ ist als eines der ersten Projekte im Rahmen der Förderlinie „Forschungsfabrik Batterie“ im dortigen Cluster „Batterienutzungskonzepte“ im Oktober offiziell gestartet und hat eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren. Das Forschungszentrum Energiespeichertechnologien (EST) der TU Clausthal koordiniert das Verbundprojekt. (Foto: In diesem Labor wird zu leistungsstarken Batteriespeichern geforscht. – © TU Clausthal) weiterlesen…

Audi will 2025 „bilanziell“ CO2-neutral werden

In fünf Jahren sollen alle Audi-Standorte klimafreundlich produzieren – Elektromobilität als Herausforderung

Die Ingolstädter Abgassünder üben tätige Reue und reden darüber: Bis 2025 sollen einer Medienmitteilung folgend die fahrzeug-spezifischen CO2-Emissionen sukzessive um 30 Prozent verringert werden – im Vergleich zum Referenzjahr 2015 und entlang des gesamten Produktlebenszyklus. „Im Lebenszyklus eines Autos fällt ein Großteil der Emissionen in der Nutzungsphase an. Doch mit dem steigenden Anteil an elektrifizierten Autos verschiebt sich das zunehmend in die Herstellungsphase“, sagt Peter Kössler, Vorstand für Produktion und Logistik beim Ingolstädter Autokonzern. (Foto: Audi stärkt bis 2025 Budget für Elektromobilität – © AUDI AG – Bild-Nr. A208922) weiterlesen…