Neues Übereinkommen über die Verhütung der Meeresverschmutzung

Londoner Protokoll geändert

Das um Regelungen zum marinen Geo-Engineering ergänzte Londoner Protokoll soll ratifiziert werden – sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/4462) vor. Der Entwurf soll gemeinsam mit einem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der neuen Vorgaben in deutsches Recht (19/4463 – s.u.) im vereinfachten Verfahren überwiesen werden. weiterlesen…

Methanisierung organischer Ressourcen in Ballungsräumen

Konsortium erforscht biochemische Umwandlung kommunaler Abfälle

Die Aufbereitung kommunaler, organischer Abfälle in Ballungsräumen stellt Kommunen vor große Herausforderungen. In einem vom deutsch-französischen Beratungsunternehmen Tilia geführten Konsortium mit Beteiligung des Deutschen Biomasseforschungszentrums DBFZ soll, unter der Projektträgerschaft der französischen Entsorgungsunternehmen Syctom und SIAAP, bis spätestens zum Jahr 2024 ein funktionierendes System zur CO-Methanisierung für Fraktionen von Klärschlamm und den organischen Bestandteilen von Haushaltabfälle entwickelt werden, mit dem eine Maximierung der Energierückgewinnung, die Minimierung von entsorgungswürdigen Rest- und Nebenprodukten, eine optimierte Verwertung sowie eine Optimierung der Umwandlung von Kohlenstoff im Großraum Paris erreicht werden kann. weiterlesen…

BMU: Kreislaufwirtschaft – Abfallvermeidung

Höhere Recyclingquoten für EU

Der Rat der Europäischen Union nahm in seiner Sitzung am 22.05.2018 Änderungen zu sechs abfallrechtlichen Richtlinien an. Diese zielen insbesondere darauf ab, mehr Abfall zu vermeiden und das Recycling zu stärken. Die angenommenen Änderungen betreffen die Abfallrahmenrichtlinie sowie die Richtlinien zu Verpackungen, zu Deponien, zu Altfahrzeugen, zu Batterien und zu Elektro- und Elektronikaltgeräten. Das meldet das BMU in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

EU einigt sich auf Kreislaufwirtschaftspaket

Klimaschädliche Deponierung aber immer noch bis zu 75 Prozent

In der Nacht zum 18.12.2017 haben sich der Europäische Ministerrat, Vertreter des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission einer Medienmitteilung zufolge vorläufig auf zentrale Punkte zum Kreislaufwirtschaftspaket verständigt. Unter anderem vereinbarten sie eine neue Vorgabe für die Recyclingquote des gesamten Siedlungsabfallaufkommens für alle Mitgliedstaaten. Diese soll bis 2030 auf 60 Prozent ansteigen. Ebenfalls einigten sich die Trilogpartner auf ein einheitliches Verfahren für die Methode der Quotenberechnung. weiterlesen…

Mehr Kreislaufwirtschaft in EU gefordert

Offener Brief an Hendricks

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks soll sich im EU-Rat für ein ambitioniertes und zukunftsweisendes Kreislaufwirtschaftspaket einsetzen. Nötig seien u.a. verbindliche Regelungen zu Abfallvermeidung und Wiederverwendung sowie zum Ressourcenschutz – das fordern die Umweltverbände DUH, NABU, BUND und DNR in einem offenen Brief. Denn in der EU werden derzeit die wichtigsten politischen Richtlinien der Abfall- und Kreislaufwirtschaft überarbeitet. weiterlesen…

„Ein Jahr verpasster Chancen“


NABU-Abfall-Bilanz 2016: Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander

„2016 ist aus abfallpolitischer Sicht vor allem ein Jahr verpasster Chancen“ – so eine Bilanz des nabu: „Trotz jahrelanger Diskussion, muelltonnen-leichtverpackungen-und-papier-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyentgegen hoher Ambitionen und vieler politischer Programme haben es Bund und Länder bisher versäumt, wirksame Gesetze für mehr Ressourcenschutz und eine hochwertige Kreislaufwirtschaft zu erlassen.“ Es gibt immer noch kein Wertstoffgesetz. weiterlesen…

BMUB stellt Verpackungsgesetz vor

Kommunen sollen eigenständig über Wertstofftonne entscheiden

Wertstoff- und Papiertonne Hauptziel des Gesetzes sei es, wesentlich mehr Abfälle aus privaten Haushalten zu recyceln. Verpackungshersteller sollten stärker dazu angehalten werden, die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen zu berücksichtigen. Die getrennte Sammlung von Abfällen solle noch effizienter und einfacher werden. weiterlesen…

Verbrennen und Recyceln nicht mehr das Gleiche

Erfolg für die Umwelt: „Heizwertklausel“ des Kreislaufwirtschaftsgesetzes gestrichen

Müllheizkraftwerk Berlin-Ruhleben - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20140823Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat 2012 eine EU-Beschwerde wegen Nichtumsetzung der europäischen Abfallhierarchie eingereicht – sie wurde jetzt von Erfolg gekrönt. Folglich muss das Verbrennen und Recyceln von Abfällen durch eine geplante Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes neu geregelt werden. weiterlesen…

Buchtipp: Intelligente Verschwendung

The Upcycle: Auf dem Weg in eine neue Überflussgesellschaft

„Verschwendet! Aber richtig. Zum Beispiel die Sonne. Seid wie die Ameisen! Konsumiert. Aber macht keinen Müll.“ Michael Braungart

Abfall war gestern, ab sofort gibt es nur noch Nährstoffe. Alle Produkte verbleiben in einem steten Kreislauf, eingesetzt werden nur noch gesunde, unbedenkliche Materialien. Was wie eine Vision aus einer fernen Zukunft klingt, ist vielerorts bereits Realität, und das Konzept hat einen Namen: Cradle to Cradle. weiterlesen…

TÜV SÜD zertifiziert Erzeuger und Hersteller von Biokraftstoffen

1. Januar 2013 wichtiger Termin für Abfallwirtschaft

TÜV SÜD wurde von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Jahr 2010 als eine der ersten Zertifizierstellen für Biokraftstoffe und flüssige Biobrennstoffe akkreditiert. Im Dezember 2012 hat TÜV SÜD auch die Zulassung für die Prüfung von Abfällen und Reststoffen nach der 36. BImSchV erhalten, teilte das Unternehmen auf seiner Homepage mit. weiterlesen…