Zucker aus CO2

Bakterien dank künstlicher Evolution „umerzogen“

Ist es möglich, einen Organismus, der Zucker verbraucht und Kohlendioxid freisetzt, so „umzuprogrammieren“, dass er CO2 aus der Umwelt verbraucht und Zucker produziert, den er zum Aufbau seiner Körpermasse braucht? Genau das hat eine Gruppe von Forschern am israelischen Weizmann Institute of Science vor kurzem geschafft. Dem Forscherteam ist es gelungen, Escherichia Coli-Bakterien so zu verändern“, dass sie Kohlendioxid aufnehmen und in Zucker umwandeln können. Niv Antonovsky, der diese Forschungen im Labor von Prof. Ron Milo in der Abteilung Umwelt- und Pflanzenforschung des Instituts leitete, sagt, dass die Fähigkeit, die Kohlenstofffixierung zu verbessern, entscheidend dafür ist, mit zukünftigen Herausforderungen fertig zu werden, wie zum Beispiel trotz schrumpfender Landressourcen und abnehmenden Verbrauchs fossiler Brennstoffe Nahrungsmittel für eine wachsende Bevölkerung zu produzieren. weiterlesen…

FluidSTORY: innovative Lösung zur Energie-Speicherung

Frankreichs unterirdische Speicherforschung

Das von der nationalen Forschungsagentur Frankreichs (ANR) geförderte Projekt FluidSTORY, untersucht seit 2016 unterirdische Speichermöglichkeiten von Energie: Überschüssiger Strom wird in Form von Methan gespeichert – bei Bedarf wird er wieder in elektrische Energie zurück verwandelt, wie das Wissenschaftsportal der französischen Botschaft in Berlin mitteilt. weiterlesen…

Künstliches Blatt: Solarzelle „schluckt“ CO2

Treibstoff aus Kohlendioxid

Amerikanische Forscher haben eine Solarzelle entwickelt, die aus CO2 Treibstoff herstellt – ganz ähnlich, wie Pflanzen es tun. Das künstliche Blatt ist erstaunlich effizient: Die Erfindung könnte die Energiebranche revolutionieren, schreiben Robert Czepel auf science.ORF.at und Jan Oliver Löfken auf wissenschaft aktuell. weiterlesen…

Klimawandel – Trump gegen Clinton

Franz Alt: Klare Alternative
-mit freundlicher Genehmigung-

Die US-Präsidentschaftswahlen im November 2016 bieten jetzt eine klare Alternative in der Klima- und Energiepolitik: Für den Republikaner Donald Trump ist der Klimawandel ein „großer Schwindel“ – für die Demokratin Hillary Clinton eine „große Gefahr“. Die beiden Kandidaten und das Programm ihrer Parteien stehen für konträre Positionen. weiterlesen…

Sieben Jahre Haft für ETS-Betrug

10-20 Milliarden verschwunden – 3,75 Milliarden Euro Geldstrafe

Dem Gründer der größten polnischen Maklerfirma für CO2-Zertifikate, Jaroslaw Klapucki, droht in Frankreich eine siebenjährige Haftstrafe wegen Umsatzsteuerbetrugs. Warschau weist jegliches Fehlverhalten von sich und spricht von einem “unglücklichen Zwischenfall” – berichtet Aline Robert auf EurActiv Frankreich. weiterlesen…

EU: Bald CO2-Grenzwerte für Lkw?

 Brummi-Bauer dagegen

LKW Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyObwohl LKW-Abgase einen Großteil der Luftverschmutzung verursachen, gelten für Brummis keine Vorgaben für den CO2-Ausstoß. Das soll sich nun ändern, meldet SPIEGEL-Online unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters: Die EU-Kommission wolle jetzt auch für Lastwagen solche Grenzwerte einführen – das stehe im Entwurf eines EU-Klimaschutzpakets. weiterlesen…

Grenzen der Anpassung an Ozeanversauerung

Längstes Labor-Experiment mit Kalkalge Emiliania huxleyi

In einem bislang einmaligen Evolutionsexperiment demonstrierten Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und des Thünen-Instituts für Seefischerei, dass sich die wichtigste einzellige Kalkalge der Weltozeane, Emiliania huxleyi, nur begrenzt per Evolution an Ozeanversauerung anpassen kann. weiterlesen…

Emissionshandelsreform durch Mindestpreis

Glaubwürdigkeit des Marktes wieder herstellen

Eine massive Verringerung von Treibhausgasen ist nur möglich, so ein Kurzdossier des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH wenn der europäische Kohlendioxid-Markt fehlerfrei arbeitet. Ein Mindestpreis für die gehandelten CO2-Zertifiakte würde die derzeitige Unsicherheit der Marktteilnehmer abbauen, ihre Preiserwartungen verbessern und so die Glaubwürdigkeit des Marktes wieder herstellen. weiterlesen…

Reformmöglichkeiten des EU-ETS

Stahl, Zement, Aluminium: EU-Emissionshandel könnte effektive Anreize zur CO2-Reduktion bei Grundstoffen setzen

Ein internationales Forscherkonsortium unter Beteiligung des DIW Berlin hat Reformmöglichkeiten des EU-ETS geprüft – Ergebnis: Durch die Kombination aus dynamischer Zertifikatszuteilung und einer Verbrauchsabgabe können die Anreize des Emissionshandels wirksamer werden, ohne die Wettbewerbsposition der europäischen Grundstoffindustrie zu schwächen. weiterlesen…

Basel besteuert Autos nach CO2

Leergewicht und Kohlendioxid-Ausstoß

Wie das Schweizer Portal 20minuten meldet, will der Kanton Basel-Stadt die Besteuerung von Motorfahrzeugen erneut auf eine neue Grundlage stellen. Bei Personenwagen soll sich die Höhe der Steuer künftig nach dem Leergewicht richten und danach, wie viel CO2 ein Auto pro Kilometer ausstößt, wie die Regierung am 05.07.2016 mitteilte. weiterlesen…