Emissionstempo verlangsamt, weil China weniger Kohle verfeuert

Verschmutzung schreitet aber (in Europa) weiter voran, während sich sich UN-Emissäre in Marokko versammeln – US-Emissionen steigen 2016 langsamer – WMO meldet neuen Wärmerekord

„Anstieg #CO2-Emissionen verlangsamt – bezeichnend, worüber man sich in diesen Tagen freut“, twitterte WDR-Klimaexperte Jürgen Döschner: Die Emissionen werden zwar dem Global Carbon Project der University of East Anglia in Norwich, England, zufolge um 0,2 Prozent zunehmen, das ist aber ein wesentlich langsameres Tempo als im Jahresdurchschnitt von 2,3 Prozent im Jahrzehnt vor 2013. Die industrielle Produktion wird nach einem Bericht von Vereinten Nationen (UNEP) und akademischen Gruppen in Earth System Science Data dagegen um mehr als 3 Prozent zunehmen. weiterlesen…

„Begrenzung des Wachstums der Art Mensch“

Kongress der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf Hawaii – NeFo-Interview zur Roten Liste bedrohter Arten

Die Weltnaturschutzunion IUCN hat am 04.09.2016 beim Weltgipfel auf Hawaii ihre aktualisierte so genannte Rote Liste bedrohter Arten veröffentlicht. Als wichtigsten Punkt nennt sie die neue Einstufung mehrerer Menschenaffenarten in die höchste Bedrohungskategorie „Critically threatened“. Zur Lage der Meere: In tropischen Regionen sei ein Rückgang der Fischbestände zu erwarten. Bleibe der Ausstoß von Treibhausgasen unverändert, dürften die Fangerträge in Südostasien bis 2050 um 10 bis 30 Prozent unter dem Mittel von 1970 bis 2000 liegen. Den großen Pandas geht es allerdings besser. weiterlesen…

Organisationen und Öl-Boss für CO2-Steuer

G20-Staaten sollen Bepreisung von CO2 beschließen

Zum ersten Mal plädieren ein Industrieverband, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), eine Umweltorganisation, Germanwatch und ein Forschungsinstitut, das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), gemeinsam die für globale Umsetzung des Pariser Klimaabkommens: Sie fordern die G20-Länder auf, den globalen Klimaschutz voranzutreiben, indem sie sich für die Bepreisung von CO2 einsetzen. Mit dem OMV verlangt jetzt auch ein Ölkonzern eine CO2-Steuer. weiterlesen…

CO2-freies Aktien-Portfolio?

Alternative zum Divestment

Spätestens seit der UN-Klimakonferenz 2015 hat die Bedeutung des „Carbon Footprint“ von Unternehmen deutlich zugenommen: Über die Rolle dieser Kennzahl im Asset Management und wie sich ein „CO2-freies“ Portfolio erzielen lässt, sprach der Informationsanbieter über Investmentfonds e-fundresearch.com mit Laurent Jacquier-Laforge, und Perrine Dutronc, vom französischen Asset-Manager La Française Inflection Point. weiterlesen…

15 Mio. Euro für CO2-Begleitforschung

Startschuss für weitere Förderung von Untersuchungen stofflicher CO2-Nutzung

Die Unterstützung von Forschungsprojekten zur stofflichen Nutzung von CO2 bleibt laut einer Pressemitteilung der DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie) weiterhin im Fokus der BMBF-Technologieförderung: 15 Millionen Euro stellt das BMBF im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme CO2Plus bereit. Mit den Schwerpunktthemen CO2-Abtrennung, CO2 als Baustein für chemische Grundstoffe sowie elektro- und photokatalytische Aktivierung von CO2 beschäftigen sich 13 Verbundprojekte, bestehend aus Industriepartnern, Forschungseinrichtungen und Universitäten. weiterlesen…

Deutschland 2030: Autowahn oder Bürgerbahn?

Kommentar von Franz Alt
– mit freundlicher Genehmigung –

ICE im Hbf Berlin 20130311 - Foto © ho.jpgIst Verkehrsminister Alexander Dobrindt ein Autominister oder ein Bahnminister? Die Zahlen seines „Bundesverkehrswegeplans“ beantworten diese Frage: 270 Milliarden Euro stehen bis 2030 insgesamt zur Verfügung. Davon sollen 130 Milliarden für den Straßenbau, 110 Milliarden für die Schienenwege und der Rest in Wasserstraßen fließen. Das der Bundesregierung unterstehende Bundesumweltamt (UBA) hatte vorgeschlagen, die Mittel für den Schienenausbau um 50% zu erhöhen. weiterlesen…

Klimagas Kohlendioxid als Rohstoff

Wissenschaftler entschlüsselten Mechanismus, wie plasmabehandeltes Kupfer aus CO2 Ethylen produziert

Der Traum, das Treibhausgas Kohlendioxid in eine nützliche Chemikalie zu verwandeln, ist ein Stück realistischer geworden. Bislang fehlte es den Katalysatoren aber an Effizienz. Nun entdeckte ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Beatriz Roldan Cuenya, wie plasmabehandeltes Kupfer das CO2 hochselektiv in Ethylen umwandelt – einen wichtigen Ausgangsstoff für die chemische Industrie. Für die Studie kooperierte das Team mit der Gruppe von Prof. Dr. Peter Strasser von der TU Berlin und zwei weiteren Forscherteams in den USA. Ihre Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht. weiterlesen…

Treibstoff aus Solarenergie

Auf dem Weg zu nachhaltigem Benzin

Die Sonne hat als saubere und unerschöpfliche Energiequelle das Potenzial, die Herausforderungen einer zukünftigen Energieversorgung zu lösen. Forscher am schweizerischen Paul Scherrer Institut PSI und an der ETH Zürich haben nun erstmals einen chemischen Prozess vorgestellt, in dem die Wärmeenergie der Sonne genutzt werden kann, um aus Kohlendioxid und Wasser direkt hochenergetische Treibstoffe herzustellen. Hierfür haben sie eine neue Materialkombination aus Ceroxid und Rhodium entwickelt. Damit ebnen sie den Weg für eine chemische Speicherung der Sonnenwärme. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden nun in der Fachzeitschrift Energy and Environmental Science. weiterlesen…