Mit CO2 kühlen

FR: Daimler entwickelt neue Klimaanlage

Die Stuttgarter Autobauer melden Fortschritte: Hatte man bisher die Wahl zwischen klimaschädlich oder hochentzündlich, soll jetzt Kohlendioxid den Ausweg weisen. Vor eineinhalb Jahren hatte Daimler die Verwendung der Chemikalie R1234yf gestoppt, nachdem sich  in Tests immer wieder Brände entzündet hatten. Also wurde wieder das übliche Kältemittel R134a  eingefüllt, das aber stark zum Treibhauseffekt beiträgt – deshalb hat es die EU für Neuwagen verboten. Jetzt sei es „so gut wie sicher, dass es eine Lösung für das Problem geben wird“, meldete die Frankfurter Rundschau.
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Kohle boomt – CO2 auch

CO2-Ausstoß von Europas Energieversorgern weiter gestiegen
BMW, Daimler und Volkswagen informieren am besten über CO2-Politik

Weil die Stromerzeugung aus Kohle erneut zugenommen hat, haben Europas Energieversorgungs-Unternehmen 2012  zusammen 732 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, 0,6 Prozent mehr als 2011. Das belegt eine am 04.12.2013 in  Paris veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung PwC. Unter den ersten sieben sind  RWE (mit einem Fünftel auf Platz eins), E.ON und Vattenfall. weiterlesen…

Bundesrat gegen ITER und CCS

Bundesländer gegen EU-Projekte

Der Bundesrat hat sich bei seiner Sitzung am 29.11.2013 gegen die Finanzierung des ITER-Kernfusion-Projektes von 2014 bis 2020 aus dem Gesamthaushalt der Union ausgesprochen. Die Bundesregierung soll im Rat den Kommissionsvorschlag ablehnen. Auch gegen eine europäische CCS-Infrastruktur sprach  nahm das Länderplenum eine kritische Haltung ein. Er hielt es „nicht für angezeigt, dass die Union ihre Bemühungen zur Entwicklung einer gesamteuropäischen Vision für ein CO2-Transportnetz fortsetzt. weiterlesen…

Bundesrat fordert Kennzeichnung umweltfreundlicher Fahrzeuge

Länder wollen besonders emissionsarme Fahrzeuge stärker fördern

Der Bundesrat setzt sich für die Privilegierung besonders umweltschonender Kraftfahrzeuge ein. In einer am 29.11.2013 gefassten Entschließung fordert er daher die Bundesregierung auf, möglichst bald ein Konzept für eine eindeutige Kennzeichnung von Fahrzeugen mit besonders geringem CO2– und Schadstoffausstoß mittels Plaketten vorzulegen. weiterlesen…

Brisante Studie nennt Top-CO2-Dreckschleudern mit Namen

Nur 90 Unternehmen schuld an zwei Drittel des weltweiten CO2-Ausstoßes

Knapp zwei Drittel des menschen-verursachten CO2-Ausstoßes werden von nicht mehr als 90 Unternehmen verursacht. Davon sind ihrerseits ganze 20 für 30 Prozent der Welt-CO2-Emissionen verantwortlich. Das ist das Ergebnis einer Studie des US-Klimaforschers Richard Heede, die eben im Fachjournal Climatic Change veröffentlicht und vom britischen Guardian vorab zitiert wurde. weiterlesen…

Schweizer Solarpreis an Sägewerk

PV-Dachanlage von Solar-Agentur Schweiz ausgezeichnet

Erstmals erhält ein Sägewerk den Schweizer Solarpreis – das Sägewerk Christen in Luthern und Willisau. Der Preis wurde von der Solar-Agentur Schweiz für eine PV-Dachanlage mit Trina-Solar-Modulen verliehen. Mit seiner PV-Installation arbeitet das Sägewerk in Luthern energieautark und [[CO2]]-neutral. weiterlesen…

MoorFutures = Zukunft für die Moore

Wasser für Moore – lohnendes Investment

Moore speichern Kohlendioxid. Darin sind sie Weltmeister. Sie machen nur drei Prozent der weltweiten Landfläche aus, aber speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen – bis sie trocknen. Dann ist ihr Treibhausgasausstoß gewaltig. Hier setzen die „MoorFutures an. weiterlesen…

RNE und NGOs: Grüner Fahrplan für ein Kohleland

Polen als Gastgeber des Weltklimagipfels in die Pflicht genommen

Wenige Tage vor Beginn des Weltklimagipfels blickt die Weltgemeinschaft gespannt nach Warschau. Auf dem Gipfel sollen die Teilnehmerstaaten weitere Zusagen für Emissionsreduktionen bis 2020 machen und den Fahrplan zu einem Nachfolge-Abkommen des Kyoto-Protokolls für die Zeit danach erarbeiten. Auf europäischer Ebene blockiert Polen aber stärkere Klimaschutzbemühungen, weil die Regierung an der Kohleverstromung festhalten will. Eine neue Greenpeace-Studie zeigt nun, wie auch das Kohleland Polen die Energiewende bis 2050 schaffen kann. weiterlesen…

Auswirkungen der Klimapolitik auf fossile Energiemärkte

Einnahmen durch angemessene CO2-Preise wären größer als Verluste der Eigner fossiler Brennstoffe

Wenn CO2 einen vernünftigen Preis bekäme, wären die weltweiten Einnahmen größer als die Verluste der Eigentümer fossiler Brennstoffe, wenn die deshalb im Boden verblieben. Denn diese Folge hätte eine Stabilisierung der globalen Erwärmung bei etwa zwei Grad Celsius durch eine drastische Emissionsreduktion. Das Instrument der Bepreisung globaler CO2-Emissionen könnte nämlich in diesem Jahrhundert zu Einnahmen von 24 Billionen Euro führen – deutlich mehr als die 9 Billionen Euro, um welche die Einnahmen der Besitzer von fossilen Brennstoffen schrumpfen würden, so eine jetzt veröffentlichte Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Die Analyse liefert Schlüsselinformationen und ergänzt damit die Debatte über die makroökonomischen Effekte einer Eindämmung des Klimawandels. weiterlesen…