Kritische Rohstoffe: Neue Recycling-Anlage in Hamburg gewinnt Kupfer aus schwierigem Schrott

Wo Kupfer, Blei und Schwefel zusammen im Schrott stecken, endete die Kreislaufwirtschaft bisher. Jetzt steht in Hamburg die erste Anlage, die das Gemisch trennt. Kupfer wird überarall gebraucht: In Stromnetzen, Windkraftanlagen, Wärmepumpen und Elektroautos kommt es zum Einsatz. Der Preis hat dieses Jahr auch neue Rekorde erreicht, aktuell rund 13.300 US-Dollar, nahe dem Allzeithoch vom weiterlesen…

KI-Anlage recycelt mit Röntgenblick

Röntgenstrahlung bestimmt in Sekundenbruchteilen, ob Lithium in einer Batterie steckt. Diese Unterscheidung entscheidet über die Qualität und Sicherheit des Recyclings. In Ginsheim-Gustavsburg bei Frankfurt ist das jetzt neuer Standard. In Ginsheim-Gustavsburg bei Frankfurt wurde eine Anlage in Betrieb genommen, die bis zu 100 Tonnen an Haushaltsbatterien pro Tag verarbeiten kann. Der Kern der Anlage ist weiterlesen…

Weniger China, mehr Pforzheim: Magnete aus Magneten

China beschränkt den Export seltener Erden seit 2025. In Pforzheim ist Ende April eine der ersten kommerziellen EU-Anlagen in Betrieb gegangen, die Seltenerdmagnete aus Schrott zurückgewinnt – ohne neuen Bergbau Die Anlage gilt als wichtiger Meilenstein im europäischen Magnetrecycling. Betreiberin ist die HyProMag GmbH, eine Ausgründung der Universität Birmingham. In den industriellen Maßstab hat sie weiterlesen…

Seltene Erden: Magnet-Recycling im Kreislauf

In jedem Windrad stecken mehrere hundert Kilogramm Magnete. In jedem E-Auto sind es zwei Kilogramm. Selbst in Smartphones sind winzige Magnete aus Seltenen Erden verbaut. Fast alle dieser Magnete kommen aus China. Kann Europa die Abhängigkeit verringern? Ohne Magnete keine Energiewende. In einem modernen Windrad stecken bis zu 600 Kilogramm Permanentmagnete aus Neodym, einem seltenen weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft statt Tiefseebergbau: Warum Recycling die bessere Lösung ist

Die Internationale Meeresbodenbehörde hat eine Entscheidung über den Tiefseebergbau erneut vertagt. Doch brauchen wir den Abbau in sensiblen Meereszonen überhaupt, wenn Kreislaufwirtschaft und neue Technologien längst Alternativen bieten? Die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) hat ihre Entscheidung über den Start des industriellen Tiefseebergbaus erneut vertagt. Beim Treffen Ende Juli in Kingston, Jamaika, wurde kein Mandat für einen weiterlesen…