Merkel nennt EEG „systemisch misslich“
Forderung der Kanzlerin: Mehr Tempo bei Energiewende
Sie finde die EEG-Umlage „systemisch sehr misslich“ sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim 9. Energiepolitischen Dialog „Spannungsfeld Energiewende – Die Energiewende wirtschaftlich gestalten“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und forderte ein schnelleres Gesetzgebungstempo. weiterlesen…
Die FDP will das EEG abschaffen und den zügigen Windkraftausbau bremsen. Letzteres will sie mit der Übernahme der bayerischen 10H-Regelung erreichen – dort muss der Abstand zur nächsten Wohnbebauung mindestens das Zehnfache der Generator-Gesamthöhe betragen. Denn die Windkraft stoße „bei immer mehr Menschen auf Widerstand“, weil mit dem Zubau „oftmals eine drastische Einschränkung der Lebensqualität“ für Anwohner sowie „massive Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild“ verbunden seien – so
Mit freundlicher Genehmigung von
(EEG), dessen Reform dieses Jahr in Kraft getreten ist. Doch eine Studie zeigt, dass das EEG genau das Gegenteil befördern könnte. Von zurzeit etwa 32 Prozent soll der Anteil von Wind-, Wasser, und Solarkraft auf 40 bis 45 Prozent im Jahr 2025 und auf 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035 steigen, so der Plan des BMWi. Der deutsche Klimaschutzplan sieht vor, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 80 bis 95 Prozent zu vermindern.
Einen Tag vor der Sonder-Ministerpäsidentenkonferenz zum EEG in Berlin forderten die grünen EnergieministerInnen und Senatoren der Länder in einer