„Viel Musik und einige falsche Töne“

Hans-Josef Fell über die grüne Agenda zur Energiewende 2020

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Energie-Experte der Grünen Hans-Josef Fell wirft einen kritischen Blick auf die kürzlich vorgestellte Energiewende-Aenda 2020 seiner Partei: „Die Grünen haben der schwarz-roten Bundesregierung einen Maßnahmenplan präsentiert, der aufzeigt, wie ein Teil der schlimmsten Irrläufe von zwei Bundesregierungen rückgängig gemacht werden könnte. Es ist ein Konzept, das gute Ansätze macht, aber an manchen Stellen auch Widersprüche zu den eigenen Zielen aufweist.“ weiterlesen…

Von Fukushima zur Privat-PV

Zur Jahreswende: Eine Bestandsaufnahme der Energiewende
von Thomas Kraneis

Nach dem atomaren Großunfall in Fukushima nahm die Bundesregierung die kurz zuvor durchgesetzte Restlaufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wieder zurück und beschloss, bis 2022 endgültig aus der Kernenergie auszusteigen. Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieses Ziels wurden bisher jedoch meist mehr oder weniger in Einzelaspekten dargestellt. Zur Jahreswende 2013-14 stellt sich die Situation wie folgt dar.
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Was 2014 wichtig wird

10 Prioritäten aus Wiwo-Green

2013 war ein starkes Jahr für grüne Technologien und die erneuerbaren Energien. Knapp 25 Prozent des Stroms in Deutschland kamen aus Wind- und Solaranlagen, von Biomasse- und Wasserkraftwerken. Außerdem haben die Erneuerbaren einige entscheidende Hürden auf dem Weg in den weltweiten Massenmarkt genommen. Wichtig war hier vor allem der Preissturz: Inzwischen liefern neue Solaranlagen billigeren Strom als neue Kernkraftwerke und Windräder an Deutschlands Küste produzieren günstiger Elektrizität als Kohlemeiler. weiterlesen…

Energiewende auf Pump

Entlastung, aber auch Schulden für Verbraucher?

Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner will die Verbraucher von Kosten der Energiewende entlasten: Mit Hilfe eines Schuldenfonds soll die EEG-Umlage dauerhaft sinken. Bis Ostern wird es laut BundeswirtschaftsministerGabriel Eckpunkte zur Umsetzung der Energiewende geben, die Bevorzugung mancher Unternehmen soll auslaufen.
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Töpfer: „Energiewende-Fahne auf Halbmast“

Kritik am Koalitionsvertrag: „Für engagierte Umsetzung sehr enttäuschend“

Der Ex-Bundesumweltminister und frühere UNEP-Direktor Klaus Töpfer übte in einem Rundfunk-Interview starke Kritik am Koalitionsvertrag. Dem Sender MDR Info gegenüber sagte Töpfer, heute Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS – Institut für fortgeschrittene Nachhaltigkeitsforschung) in Potsdam, das Regierungsprogramm der Großen Koalition sei „für eine engagierte Umsetzung der Energiewende sehr enttäuschend“. Die im Kapitel 1.4 beschriebenen Pläne der neuen Bundesregierung machten nicht klar, wie die Stromversorgung ohne Braunkohle sichergestellt werden solle. Gas sei besser geeignet, um von den erneuerbaren Energien ausgelöste Schwankungen im Stromnetz auszugleichen, weil es in Bezug auf den Klimawandel besser und auch eher gesellschaftlich akzeptiert sei. weiterlesen…

„Es gibt viel zu tun – Energiewende zum Erfolg führen“

Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahreswechsel 2013/2014

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Jahreswechsel ist traditionell ein Zeitpunkt guter Vorsätze. Vielleicht nehmen Sie sich gerade vor, mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu machen oder mehr Zeit für die Familie zu haben. Ich selbst nehme mir eigentlich immer vor, mehr an die frische Luft zu kommen – auch das sicher ein Klassiker unter den guten Vorsätzen. weiterlesen…

„Große Koalition darf Energiewende nicht verspielen“

Lese-Empfehlung: Claudia Kemfert in Huffington Post

Die Energieökonomin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und politische Beraterin deutscher und europäischer Energiepolitiker warnt die neue Bundesregierung davor, die Energiewende zu verspielen. Sie sei unter Beschuss, habe ein Imageproblem: zu teuer, die Wirtschaft leide, wir verschenken Strom und konventionelle Kraftwerke müssen abgeschaltet werden. Die EU hat ein Beihilfeverfahren eingeleitet und will das EEG kippen. weiterlesen…

Energiewende für Merkel „drängendstes Problem“

„Wirtschaftliche Vernunft mit Umweltfreundlichkeit kombinieren“

Für die frisch-wieder-gewählte Bundeskanzlerin „ist das drängendste Problem die Bewältigung der Energiewende und ihre Gestaltung“. In einem ZDF-Interview sagte Merkel, man stehe  „unter einem vielfachen Druck – einerseits dem sehr schnellen Zubau von erneuerbare Energien, andererseits der Aufgabe, dass unsere Industrie wettbewerbsfähig produzieren kann“. weiterlesen…

Die Kanzlerin und die MPs

Bundeskanzlerin traf Länderchefs – Fortschritte bei Energiewende und Netzausbau

Die Bundesregierung will bei der Energiewende europäisches Recht gewährleisten, zugleich aber auch die Wirtschaftskraft der heimischen Unternehmen stärken. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem turnusmäßigen Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder am 12.12.2013 in Berlin. weiterlesen…