Neuer Rekord bei Nettostromerzeugung

Fast 65 Prozent aus Erneuerbaren Energien

In der Kalenderwoche vom 04.-10.03.2019haben die Erneuerbaren Energien mit 64,8 Prozent zur öffentlichen Nettostromversorgung in Deutschland beigetragen, ein neuer Rekordwert. Auch die Windkraftwerke stellten mit einem Anteil von 48,4 Prozent einen neuen Rekordwert auf. Das geht aus den Energy Charts des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hervor, der umfassendsten Datenbank für Energiedaten in Deutschland. weiterlesen…

Erneuerbare Energien chemisch speichern

KIT koordiniert DFG-Schwerpunktprogramm – Erforschung katalytischer Systeme unter schwankenden Betriebsbedingungen und Nutzung von Wind- und Sonnenenergie

2050 sollen 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus Erneuerbaren Energiequellen stammen. Dafür ist es notwendig, Strom in chemischen Energieträgern zu speichern. Im Schwerpunktprogramm „Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung“ (SPP 2080, DynaKat) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersuchen zwölf große Forschungskonsortien, wie sich katalytische Reaktionssysteme unter solchen Bedingungen verhalten. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert das Schwerpunktprogramm. weiterlesen…

Enel verdiente 2018 dank EE-Geschäft

Erneuerbare sichern Gewinn

Der italienische Energiekonzern Enel hat 2018 von einem starken Geschäft mit Erneuerbaren Energien profitiert. Laut einer Enel-Medienmitteilung glich die Stärke der Erneuerbare-Energien-Geschäfte negative Wechselkurseffekte im Ausland aus. Wie die Enel SpA mitteilte, stieg das EBITDA auf 16,3 Milliarden Euro von 15,7 Milliarden im Jahr 2017. Der Umsatz legte auf 75,6 von 74,6 Milliarden Euro (2017) zu. Analysten hatten allerdings 76,64 Milliarden Euro prognostiziert. Laut Enel glich die Stärke der Erneuerbare-Energien-Geschäfte in Italien, Spanien und Südamerika negative Wechselkurseffekte mehr als aus. weiterlesen…

EE-Ausbau senkt Strompreis und CO2-Emissionen

Neue Analyse zum Kohleausstieg von Energy Brainpool

Seitdem der Kompromiss der Kohlekommission vorliegt, warnt vor allem die Industrie vor stark steigenden Strompreisen durch den Kohleausstieg. Das Bundesumweltministerium wiederum verweist auf eine Studie, die einen gegenteiligen Effekt prognostiziert. Ebenso Greenpeace Energy einer Medienmitteilung zufolge: Wenn ein ehrgeiziger Ausbau von Windkraft und Solaranlagen über die bisherige EEG-Planung hinaus den geplanten Kohleausstieg begleitet, kann dies den Strompreis und die europäischen CO2-Emissionen deutlich senken. (Foto: Kohlekraftwerk Niederaußem – © Franziska Vogt, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…

„Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfesten Marktwirtschaft“

Altmaier stellt Nationale Industriestrategie 2030 vor

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat am 05.02.2019 seine „Nationale Industriestrategie 2030“ vorgestellt. Sie soll, so das BMWi in einer Medienmitteilung, „gemeinsam mit den Akteuren der Wirtschaft einen Beitrag zu leisten zur Sicherung und Wiedererlangung von wirtschaftlicher und technologischer Kompetenz, Wettbewerbsfähigkeit und Industrie-Führerschaft auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Die vorgelegte Industriestrategie entwickle erstmals eine zusammenhängende und an grundsätzlichen Erwägungen orientierte nationale und europäische Industriestrategie.“ Dokumentation und Kurzkommentar. Sie definiert, in welchen Fällen ein Tätigwerden des Staates ausnahmsweise gerechtfertigt oder gar notwendig sein kann, um schwere Nachteile für die eigene Volkswirtschaft und das gesamtstaatliche Wohl zu vermeiden. Sie ist zugleich ein Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfesten Marktwirtschaft und Basis für eine ordnungspolitische Debatte. Solarify dokumentiert das Vorwort des Ministers (Hervorhebungen im Original). weiterlesen…

Nur mit erneuerbarem Strom gelingt die Verkehrswende

Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zum effizienten Zusammenspiel von Strom- und Verkehrssektor

Der Verkehr braucht dringend klimafreundliche Lösungen. Die Potenziale von Verkehrsvermeidung, Effizienz und Biokraftstoffen sind begrenzt. Deshalb müssen Elektroantriebe und strombasierte Kraftstoffe einen Beitrag leisten. Die stärkere Nutzung von Strom im Verkehr muss mit einem zusätzlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien einhergehen. Das geht aus der am 04.02.2019 veröffentlichten Metaanalyse „Strom und strombasierte Kraftstoffe für den Verkehr“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. weiterlesen…

Agora: 2018 EE-Anteil 32,3 Prozent gestiegen

Erneuerbare Energien reduzierten CO2-Emissionen des EU-Stromsektors um 5 Prozent und verdrängten Kohle

Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien in der Europäischen Union ist 2018 erneut gestiegen und erreichte 32,3 Prozent, so Agora Energiewende und Sandbag in ihrer jährlichen Bewertung des EU-Stromsystems. Das entspricht einer Steigerung von mehr als zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Neue Wind-, Solar- und Biomassekraftwerke verdrängten die Steinkohle aus dem Stommix – vor allem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Gleichzeitig erreichte die Wasserkraftnutzung wieder ihr normales Niveau und reduzierte dadurch die Verstromung von Gas. Infolgedessen sank die gesamte Kohleverstromung in der EU im Jahr 2018 um sechs Prozent und lag damit 30 Prozent unter der Erzeugung von 2012 – der Unterschied zwischen der Nutzung von Steinkohle und der von Braunkohle ist dabei allerdings groß. weiterlesen…

„Ich glaube nicht an das Ende des Verbrennungsmotors“

Schweizer Experte befürchtet das gleiche „Desaster wie beim Dieselskandal“

Laut den neuen EU-Grenzwerte müssen die CO2-Emissionen (damit auch der Verbrauch von Autos) bis 2030 um 37,5 Prozent sinken. Statt einheitlicher absoluter Vorgaben für alle Autohersteller gilt dagegen der durchschnittliche Verbrauch der im Jahr 2021 verkauften Autos je Hersteller als Referenzgröße mit der Folge, dass künftig Kleinwagen-Hersteller relativ mehr um Verbrauchsreduktionen bemühen müssen als die großer SUV und Sportwagen. Die EU behandelt zudem batteriebetriebene Fahrzeuge nach wie vor als CO2-frei, zu Unrecht, denn der europäische Strommix immer noch rund 40 Prozent Fossil-Strom enthält. Mit den strengen Grenzwerten werde zwar das Gesetz erfüllt, sagt Christian Bach, Forscher für klimafreundliche Mobilität an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) am 12.01.2019 in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag, das Ziel werde aber verfehlt. weiterlesen…

IRENA: Erneuerbare Energien haben geopolitische Auswirkungen

Neue Handelsbeziehungen und Allianzen

IRENA, die Internationalen Agentur für erneuerbare Energien, hat den Bericht „Eine neue Welt“ veröffentlicht, dem zufolge die Weltkommission für Geopolitik der Energiewende die Meinung vertritt, dass die geopolitischen und sozioökonomischen Folgen eines neuen Energiezeitalters genauso tiefgreifend sein könnten wie diejenigen, die den Wandel von Biomasse zu fossilen Brennstoffen vor zwei Jahrhunderten begleitet haben. Dazu gehörten Veränderungen in der Positionierung der Staaten, die Bedeutung neuer Führungsfiguren, mehr Energieakteure, Veränderungen in den Handelsbeziehungen und das Entstehen neuer Allianzen, lässt die IRENA verlautbaren. weiterlesen…

„Eine zu 100 % beleuchtete Insel“

Seit April 2018 verfügen alle Kubaner aus irgendeiner Quelle über Elektrizität

So betitelte die offizielle kubanische Zeitung Granma*) am 16.01.2019 einen Artikel über die Stromversorgung der Karibisk-Insel. Und weiter: „Die Elektriker Kubas beherrschen besonders in schwierigen Zeiten, etwa nach Hurrikanen, die Schlagzeilen der Medien.“ Aber sie hätten auch andere Herausforderungen zu bestehen, die stillschweigend, aber ständig stattfänden, „die es aber verdienen erwähnt zu werden“. In diesem Sinne sei 2018 bereits historisch, denn seit April jenes Jahres verfügten alle Kubaner „auf die eine oder andere Weise“ über Elektrizität. weiterlesen…