Schutz der Ozeane durch Freiwillige Selbstverpflichtungen

IASS-Wissenschaftler schlagen globales Register und einheitliches Monitoring vor

Die Ozeane sind für den Erhalt unserer menschlichen Lebensgrundlagen eine wichtige Ressource. Ihr Schutz ist eines der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, die zusammen die Agenda 2030 bilden. Um das Ziel Nummer 14, also die nachhaltige Nutzung und Entwicklung der Weltmeere, zu erreichen, wurden in den vergangenen Jahren viele freiwillige Selbstverpflichtungen getroffen – vor allem von Regierungen, aber auch im privaten Bereich, von der Wissenschaft und Nicht-Regierungsorganisationen. Zwei Wissenschaftler des IASS, Barbara Neumann und Sebastian Unger, haben diese freiwilligen Selbstverpflichtungen untersucht. weiterlesen…

IASS: Klima-Geoengineering kann COP21 nicht retten


Aber Klimaziele mit drastischen CO2-Reduktionen noch erreichbar

Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden, soll das Pariser Klimaabkommen die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad und möglichst auf 1,5° begrenzen. Das ist nur möglich, wenn die Staaten ihre Emissionen erheblich stärker reduzieren, als sie es bisher im Rahmen des Abkommens zugesagt haben. Wäre Klima-Geoengineering ein Plan B, falls dies nicht gelingt? Davon seien die vorgeschlagenen Technologien weit entfernt, schreibt ein Autorenteam um IASS-Direktor Mark Lawrence in Nature Communications. weiterlesen…

G20 kann globale Energiewende vorantreiben


IASS-Wissenschaftler empfehlen Investitionsstopp für fossile Infrastruktur und ambitionierten Ausbau Erneuerbarer Energien

Am 7. und 8. Juli findet in Hamburg unter deutschem Vorsitz der G20-Gipfel statt. Auf der Tagesordnung der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer stehen neben der Prävention von Finanzkrisen auch Klima- und Energiepolitik. Erste Schritte, welche die G20 in Richtung nachhaltiger Energieversorgung gegangen sind, reichen für eine grundlegende Transformation der Infrastruktur bei weitem nicht aus. Die G20 müssen ambitionierter werden, sagt eine Medienmitteilung aus dem Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam. weiterlesen…

IASS-Programm bis 2021


Energiewende, Klimapolitik und Umsetzung der SDGs im Mittelpunkt der Forschungsarbeit

Die wissenschaftlichen Direktoren Mark Lawrence, Patrizia Nanz und Ortwin Renn haben bei der Mitgliederversammlung am 24.10.2016 das Forschungsprogramm des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam für den Förderzeitraum vom 01.01.2017 – 30.06.2021 vorgestellt. Die Versammlung stimmte dem Forschungsprogramm des neuen wissenschaftlichen Führungsteams, das im Frühjahr 2016 seine Arbeit aufnahm, zu. weiterlesen…

Neuer wissenschaftlicher IASS-Direktor im Amt


Ortwin Renn tritt an

Ortwin Renn ist neuer wissenschaftlicher Direktor am IASS in Potsdam. Der Professor für Umwelt- und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart trat am 01.02.2016, sein Amt an. Er war unter anderem Mitglied der Ethikkommission der Bundesregierung „Künftige Energieversorgung“ (2011), Vorsitzender des Nachhaltigkeitsbeirates des Landes Baden-Württemberg (2006-12) und im Sachverständigenkreis Nachhaltigkeit beim Bundeskanzleramt (2011-2012). Bis Mitte 2014 gehörte er dem „Science and Technology Advisory Council“ von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso an. weiterlesen…

“Unermüdlicher Kämpfer für Nachhaltigkeit”


Internationales Symposium zu Ehren Klaus Töpfers

Im Rahmen eines “Honorary Symposium” wurde der aus dem Amt des IASS-Gründungsdirektors geschiedene Prof. Dr. Klaus Töpfer am 11.11.2015 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften geehrt. Der 77-jährige ehemalige Bundesumweltminister und frühere Exekutivdirektor des Umweltprogramms der UN (UNEP) hatte die Leitung des von ihm seit 2009 aufgebauten neuartigen Instituts mit transdisziplinärem Ansatz Ende September abgegeben. weiterlesen…

Ortwin Renn neuer IASS-Direktor

2009 gründete Klaus Töpfer (77), Ex-Bundesumweltminister und ehemaliger UNEP-Exekutivdirektor das Institute for Advanced Sustainability Studies IASS in Potsdam. Nun endet sein Vertrag am 30.09.2015. Nachfolger soll der Stuttgarter Soziologe und Risikoforscher Ortwin Renn (63) werden, wie Institutssprecherin Corina Weber bestätigte. Noch laufen die Verhandlungen – wie der Berliner Tagesspiegel meldet. weiterlesen…