Merkel und Hendricks optimistisch

Merkel: COP21 muss verbindliches Überprüfungsregime bringen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei der Pariser UN-Klimakonferenz COP21 ein globales Klimaschutzabkommen mit völkerrechtlich verbindlichen Absprachen erreichen. Wörtlich klang das in der Haushaltsdebatte des Bundestags am 25.11.2015 so: „Jetzt müssen wir es schaffen, völkerrechtlich verbindlich einen Überprüfungsmechanismus zu verabreden, damit die Glaubwürdigkeit da ist, dass dieses Jahrhundert ein Jahrhundert der schrittweisen Dekarbonisierung ist“.
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Klimawissenschaftler: „Die Zeit wird knapp“

Chancen für eine Wende nutzen, Klimarisiken begrenzen und Dekarbonisierung beschleunigen – Erklärung führender Klimawissenschaftler zur COP21

Der anthropogene Klimawandel ist wissenschaftlich belegt. Der Nachweis des menschlichen Einflusses auf das Klima basiert dabei auf jahrzehntelanger intensiver Forschung, zu der die deutsche Klimawissenschaft in erheblichem Maße beigetragen hat. Der Erwärmungstrend ist ungebrochen. Zwölf der dreizehn global wärmsten Jahre seit Beginn der flächendeckenden instrumentellen Messungen waren in diesem Jahrhundert. 2014 führt die Rangliste bisher an, könnte jedoch von 2015 abgelöst werden. Aber auch andere Prozesse, wie Eisschmelze und Ozeanversauerung, verstärken sich – mit bedrohlichen Folgen u.a. für die Ernährungssicherheit. Die Zeit, in der die Menschheit eine „gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems“ noch verhindern kann – wie 1992 in der UN-Klimarahmenkonvention in Rio de Janeiro beschlossen – wird knapp. weiterlesen…

COP21 – „Starkes Signal senden!“

Die Ziele der Bundesregierung

Die Bundesregierung will bei der COP21 vom 30. November bis  11. Dezember 2015 im Konferenzgebäude des Pariser Flughafens Le Bourget ein starkes Signal für ein gutes Abkommen senden – so war es jedenfalls am 26.11.2015 aus Regierungskreisen zu hören. Man müsse Leitplanken für die Verhandlungen setzen, ein Mandat für ein ambitioniertes Ergebnis gebe es. (Foto: COP21-Paris 23595388112 – © Arnaud-Bouissou, CC01.0-Lizenz) weiterlesen…

Klimaschutz ist Jahrhundertaufgabe:

G20 zum Klimaschutz

Kurz vor der Weltklimakonferenz COP21 haben sich die G20-Staaten in Antalya auf ein ehrgeiziges Klimaziel verständigt. „Hier ist es uns nach langen Verhandlungsrunden gelungen, nun doch das Zwei-Grad-Ziel zu verankern“, sagte Bundeskanzlerin Merkel. „Hierzu gab es ziemlich viele, sehr viele hoffnungsvoll stimmende Beiträge, die alle sagen: Wir wollen einen Erfolg von Paris.“ Merkel wies aber auch darauf hin, dass noch eine ganze Reihe von Schritten nötig seien, um dabei voranzukommen. Soweit eine Erklärung der Bundesregierung. weiterlesen…

Gauck spricht Klartext zu Klima

Bundespräsident fordert von UN-Klimagipfel, für den Klimaschutz „endlich das Erforderliche in die Wege zu leiten“ – Überreichung des Deutschen Umweltpreises der DBU

Bundespräsident Joachim Gauck würdigte am 08.11.2015 die neuen „herausragenden Empfänger“ des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) als „Persönlichkeiten, denen wir alle viel zu verdanken haben und die heute verdientermaßen ausgezeichnet werden: An Ihnen richten wir uns auf.“ Die COP21 in Paris müsse jetzt handeln. weiterlesen…

Bonner Klimaringen

Das Klima verträgt keinen Aufschub mehr

Sechs Wochen vor dem Pariser Klimagipfel ringen seit dem 19.10.2015 in Bonn 1.000 Diplomaten und Experten um einen Entwurf für das neue Klimaschutz-Abkommen, das dem Kyoto-Protokoll folgen soll.  Die UN-Konferenz soll bis Freitag viele Streitpunkte eines Vertrags-Entwurfs beraten und ausräumen, der im Rahmen der großen UN-Klimakonferenz COP21 Anfang Dezember in Paris von mehr als 190 Staaten beschlossen werden soll. weiterlesen…

EU-Umweltminister beschließen „anspruchsvolles Verhandlungsmandat“ für Paris

Hendricks: EU bleibt Vorreiter im Klimaschutz

Europäische Einigkeit wenigstens hier: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat laut einer Mitteilung aus dem BMUB die Beschlüsse des EU-Umweltrates vom 18.09.2015 zum Klimaschutz begrüßt. Die Umweltminister hatten ein anspruchsvolles Mandat für die internationalen Klimaverhandlungen COP21 in Paris verabschiedet. Außerdem beschlossen sie, das Europäische Emissionshandelssystem (ETS) als eines der wichtigsten Instrumente der EU-Klimapolitik durch die Einführung einer Marktstabilitätsreserve (MSR) deutlich zu verschärfen. Hendricks: „Die EU hat sich heute auf das klare Langfristziel verständigt, in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts eine nachhaltige Klimaneutralität zu erreichen.“ Umweltverbände wie Greenpeace oder WWF kritisierten dagegen, dass die Minister die Gelegenheit verpasst hätten, sich ambitioniertere Ziele zu setzen. weiterlesen…

Ökumenischer Pilgerweg zur Weltklimakonferenz startet

Christen zum Einsatz gegen Klimawandel aufgefordert

Mit einem Festakt, Symposien, Workshops und einem ökumenischen Gottesdienst hat am 13.09.2015 in Flensburg die Aktion „Geht doch! Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ ihren bundesweiten Auftakt genommen. Auf zwölf Etappen und rund 1.500 Kilometern Wegstrecke werden die Pilger von Flensburg über Bremen, Osnabrück, das Ruhrgebiet und Bonn bis nach Paris wandern, wo sich vom 30. November bis 11. Dezember die Staats- und Regierungschefs zur Weltklimakonferenz treffen. weiterlesen…

Die Evolution geht weiter

Der Ban-Ki-moon-Klimagipfel von New York

von Dirk Messner, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) – 25.09.2014

Für den 23. September 2014 hatte VN-Generalsekretär Ban Ki-moon die politischen Führer der Welt zu einem Klimagipfel nach New York City eingeladen. Ziel war es, ein politisches Momentum zu schaffen, um die Chancen für ein Weltklimaabkommen, das im nächsten Jahr in Paris unter dem Dach der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen verabschiedet werden soll, zu verbessern. War der Gipfel ein Erfolg? weiterlesen…

China.org: Klimazusagen der Regierung

2020 minus 40-45 Prozent CO2 gegenüber 2005

Im Rahmen des UN-Klimagipfels hat Chinas Vizeministerpräsident Zhang Gaoli weitgehende Zusagen gemacht. Das meldet das Internetportal der chinesischen Regierung China.org.cn. Nach dem neuen Plan soll Chinas CO2-Ausstoß bis 2020 im Vergleich zu 2005 um 40 bis 45 Prozent sinken. Solarify dokumentiert die Mitteilung im Wortlaut. weiterlesen…